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Zölibatäre sollen keine Einsiedler sein

Theologe Lütz: Zölibatäre sollen keine Einsiedler sein

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Wohngemeinschaften von Priestern wie auch die aktive Integration in die Gemeinde seien zuträglich für eine “gute Zölibatskultur”, sagte der katholische Theologe und Psychiater Manfred Lütz.

Düsseldorf, kath.net/KNA, 14. August 2014

Der Zölibat lässt sich nach Worten des katholischen Theologen und Psychiaters Manfred Lütz in Gemeinschaft besser leben. Wohngemeinschaften von Priestern wie auch die aktive Integration in die Gemeinde seien zuträglich für eine “gute Zölibatskultur”, sagte Lütz der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montag). “Zölibatäre sollen keine Einsiedler sein”, so der Autor. “Wenn wir Priester wieder mehr ins tägliche Leben einbeziehen, wenn wir sie als Seelsorger fordern, dann kann das uns bereichern, aber auch diese Priester. Der Zölibat nur für den Schreibtisch ist unplausibel”, sagte der Mediziner.

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Benedikt XVI. verbringt Sommer bewusst in Rom

Emeritierter Papst verfolge das kirchliche und politische Leben sehr aktiv, “liest Zeitungen, sieht Nachrichten, lässt sich informieren, empfängt Besucher”

Das Gehen breitet ihm etwas Mühe, “doch der Kopf ist hell und der Geist völlig klar.

Gänswein: Benedikt XVI. verbringt Sommer bewusst in Rom

Augsburg, kath.net/KNA, 12. August 20134

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. verbringt diesen Sommer bewusst in Rom und nicht in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo. Er habe sich so entschieden, da auch Papst Franziskus auf einen Aufenthalt in den Albaner Bergen verzichtet habe, sagte der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, im Interview der “Katholischen SonntagsZeitung”/”Neuen Bildpost”. Im August habe der emeritierte Papst ausserdem seinen Bruder Georg Ratzinger aus Regensburg zu Besuch.

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Kirchlicher Umgang mit Geld

Richtlinien für kirchlichen Umgang mit Geld angekündigt

“Ordensjahr”: Vatikan regelt Umgang der Orden mit Immobilien
Ordenskongregation
Vatikan: Profil 

Die vatikanische Ordenskongregation veröffentlicht in den nächsten Tagen Richtlinien für den Umgang geistlicher Institutionen mit wirtschaftlichen Gütern, Besitz und mit Geld. Das kündigte der Präfekt der Kongregation, der Brasilianer Joao Braz de Aviz an diesem Freitag an in einem Interview mit der Vatikanzeitung “Osservatore Romano” an. In einer Welt, die von der “Logik des Marktes” beherrscht sei, müsse das Evangelium das grundlegende Kriterium für wirtschaftliches Handeln sein. Das setze nicht nur eine neue Sensibilisierung und einen Mentalitätswandel voraus, sondern verlange auch entsprechende Sachkenntnisse, Ausbildung und Erfahrung.

“Wir leben in einer Kultur, die den Kapitalismus als das Gesetz betrachtet, das den Umgang mit Geld bestimmt. Für Ordensleute darf das nicht so sein”, betonte der Kardinal.

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Christsein in einer globalisierten Welt

Kardinal Tagle: Christsein in einer globalisierten Welt

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Kardinal Tagle: Weitere Beiträge

Wie kann ein Buch, das mit den Irrungen und Wirrungen unserer Zeit schonungslos abrechnet, zugleich so aufbauend, so anspornend, so ermutigend sein? Es muss daran liegen, dass Tagle aus tieferen Quellen schöpft als unsereiner.

Kisslegg, kath.net/pm, 31. Juli 2014

“Wie kann ein Buch, das mit den Irrungen und Wirrungen unserer Zeit schonungslos abrechnet, zugleich so aufbauend, so anspornend, so ermutigend sein? Es muss daran liegen, dass Tagle aus tieferen Quellen schöpft als unsereiner.”

Von Markus Günther

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Kardinal Marchisano

Papst nahm an Begräbnisfeier von Kardinal Marchisano teil

Papst Franziskus hat an diesem Mittwochmorgen an der Begräbnisfeier des verstorbenen Kardinals Francesco Marchisano teilgenommen. Die Zeremonie wurde geleitet vom Kardinaldekan Angelo Sodano, der in seiner Predigt an die unermüdliche Arbeit des Verstorbenen im Vatikan erinnerte. Kardinal Marchisano war unter Pius XII. in den Vatikan gekommen und war unter dem heiligen Johannes Paul II. Erzpriester von St. Peter. 2003 erhielt Marchisano die Kardinalswürde. Er verstarb vor drei Tagen im Alter von 85 Jahren.

rv 30.07.2014 mg

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50 Jahre Benediktinerin

Äbtissin Maria Pia: “Ich würde den Weg ins Kloster wieder gehen”

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Frauenkloster Sarnen

18. Juli 2014, Text: Margrith Mermet, Fotos: Monika Höfler

Äbtissin Maria Pia Habermacher lebt seit fünfzig Jahren im Kloster St. Andreas in Sarnen.

Sie ist 69 Jahre alt und lebt seit fünfzig Jahren im Benediktinerinnen-Kloster Sankt Andreas in Sarnen: Äbtissin Maria Pia Habermacher erzählt von ihrem Weg ins Kloster, vom Alltag dort und ihren Aufgaben als Vorsteherin der Gemeinschaft, in der acht Schwestern zwischen 40 und 94 Jahren leben.

18. Juli 2014, Text: Margrith Mermet, Fotos: Monika Höfler

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Jesuitenpater dall’Oglio seit einem Jahr verschwunden

Syrien: Jesuitenpater dall’Oglio seit einem Jahr verschwunden

Weitere Beiträge zu Pater Dall ‘Oglio
Kloster Dair Mar Musa

Seit nunmehr einem Jahr wird der aus Italien stammende Jesuitenpater Paolo Dall ‘Oglio vermisst. Der 59-Jährige wurde vermutlich im Norden Syriens entführt. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Dall ‘Oglio ist seit drei Jahrzehnten als Missionar in Syrien tätig und lebte zuletzt im Kloster Deir Mar Musa, wo er sich unter anderem für den interreligiösen Dialog engagiert. Die Familie Dall ‘Oglios veröffentliche anlässlich des Jahrestages seines Verschwindens einen Aufruf an die Entführer im Internet:

“Wir bitten diejenigen, die für das Verschwinden dieses Mannes verantwortlichen sind, uns über sein Schicksal zu informieren. Er ist ein Mann, der für das Gute, für den Glauben und für den Frieden steht. Wir würden ihn gerne wieder umarmen. Aber wir sind auch vorbereitet, seinen Tod betrauern zu müssen. Am Tag seines Verschwindens werden viele von uns für ihn beten und ihm in Gedanken beistehen, so wie wir das auch für alle diejenigen tun, die entführt oder ihrer Freiheit beraubt wurden, für alle leidenden Menschen in diesem Krieg.”

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