Der Papst im Raum der Tränen
Jeder konnte sehen, wie ergriffen Leo XIV. bei seiner Amtseinführung war. Der Unglückliche, der zum Papst gewählt wird, hat allen Grund zu weinen
Quelle
Der historische Moment, in dem der Sitz nicht mehr vakant ist | Distrikt Deutschland
03.06.2025
Luisa-Maria Papadopoulos
Wer Augen im Kopf hat, dem ist nicht entgangen, wie gerührt Papst Leo XIV. am Tag seiner Wahl auf der Loggia war. Und auch dem Letzten ist wohl aufgefallen, dass er am Tag seiner Amtseinführung nahezu in Tränen ausgebrochen ist. Wie er beinahe ungläubig auf den Fischerring an seinem Finger geblickt hat. In der Sixtina gibt es einen Raum, der als “Raum der Tränen” bekannt ist, weil so manch einer seine Wahl zum Papst dort beweint hat. Man kann es ihm nicht verdenken.
“Familien-Fischer”
“Familien-Fischer”: Papst Leo XIV. setzt auf neuen missionarischen Einsatz für und von Familien – Papst Leo XIV. ruft Kirche und Laien zu einem neuen missionarischen Einsatz auf: Familien sollen neu für den Glauben gewonnen und selbst zu “Fischern” gemacht werden. Besondere Aufmerksamkeit gelte jenen, die sich fern oder ausgeschlossen fühlen
![]()
Quelle
Papst: Familie, ein Ort des Glaubens und der Liebe – Vatican News
Dikasterium Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben Profil
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst äußerte sich anlässlich eines zweitägigen Workshops des Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben, der am Dienstag in Rom zuende geht. “Ich bin erfreut, dass sich nach dem Jubiläum der Familien, Kinder, Großeltern und Senioren eine Gruppe von Fachleuten versammelt hat, um über das Thema Mit den Familien von heute und morgen evangelisieren nachzudenken”, schreibt Papst Leo in seinem Grußwort. Das Thema spiegele die “mütterliche Sorge” der Kirche für alle christlichen Familien wider, die “lebendige Glieder des mystischen Leibes Christi” und erste Orte der Glaubensweitergabe seien.
Der Papst “streichelt” die französischen Liebhaber der Tradition
Mit dem Brief an die französischen Bischöfe zum hundertsten Jahrestag ihrer Heiligsprechungen stellt Leo XIV. den heiligen Johannes Eudes, den heiligen Johannes Maria Vianney und die heilige Therese vom Kinde Jesu auf die Grundlage des missionarischen Erwachens und der Wiedergeburt von Berufungen, Tabuthemen des vorangegangenen Pontifikats.
Quelle/Übersetzung
Botschaft des Heiligen Vaters an die Bischofskonferenz von Frankreich zum 100. Jahrestag der Heiligsprechung der Seligen Johannes Eudes, Johannes Maria Vianney und Therese vom Kinde Jesus – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
2. Juni 2025
– Vertraue auf den Papst und darauf, dass er die Knoten der Kirche löst
Von Tommaso Scandroglio
Der französische Katholizismus erfreut sich derzeit einer unerwarteten Vitalität, die durch die Daten zu den Erwachsenentaufen zu Ostern perfekt abgebildet wird: Im Jahr 2023 waren es 5.463, ein Jahr später sogar 7.135, was einem Anstieg von 30 % entspricht. Vor kurzem zögerte sogar der niederländische Kardinal Willem Jacobus Eijk nicht, von einer “Wiedergeburt” des Glaubens zu sprechen, die im Gange sei. Sie wird hauptsächlich von den Gläubigen und Gemeinschaften traditioneller Sensibilitäten getragen, die vereinfachend als “Traditionalisten” bezeichnet werden.
Drei Meister, die Jesu Liebe erfuhren und bezeugten
Patrone für die Mission: Leo XIV. ruft die Kirche Frankreichs dazu auf, das Erbe der Heiligen Jean Eudes, Jean-Marie Vianney und Thérèse von Lisieux fruchtbar zu machen
Quelle
Dilexit nos
Zwei französische Heilige im Dienste der Volksmission: Swiss Cath News
Heiliger Johannes Eudes | Distrikt Österreich
01.06.2025
Redaktion
Mit einem besonderen Schreiben an die Französische Bischofskonferenz hat sich Papst Leo XIV. direkt an die Kirche Frankreichs gewandt. Anlass ist der 100. Jahrestag der Heiligsprechung dreier bedeutender französischer Heiliger: Jean Eudes, Jean-Marie Vianney und Thérèse von Lisieux. Das Gedenkjahr, das ab Mai 2025 begangen wird, sei – so der Papst – nicht nur ein Moment der Erinnerung, sondern ein Aufruf zur Erneuerung und zur Hoffnung. Wir veröffentlichen den Wortlaut des Schreibens, das der Vatikan am Samstag veröffentlicht hat, in einer eigenen Übersetzung.
Papst Leo lädt Täuferbewegung zu Versöhnung und gemeinsamer Erinnerung ein
Papst Leo XIV. hat die Täuferbewegung zum 500-Jahr-Gedenken ihres Ursprungs zur Versöhnung mit der katholischen Kirche und zu einer gemeinsamen Aufarbeitung der Geschichte eingeladen. Das Kirchenoberhaupt richtete eine Botschaft an die Bewegung, die dieser Tage zu einem Weltkongress an ihrem Ursprungsort Zürich versammelt ist *UPDATE
Quelle
Offene Türen zum Täufer-Jubiläum 2025 | Täufer willkommen!
Zentralbibliothek Zürich – Internationaler Kongress zur Täufergeschichte
Täufer. Von der Reformation ins 21. Jahrhundert : Astrid von Schlachta: Amazon.de: Bücher
*Zürich: Am Ursprung ihrer Verfolgung gedenken Täufer ihrer 500-jährigen Geschichte: Swiss Cath News
Es brauche “Ehrlichkeit und Güte im Rückblick auf unsere gemeinsame Geschichte, die schmerzhafte Wunden und Erzählungen umfasst”, schrieb Leo in seiner auf Englisch gehaltenen Botschaft an die Täufer. Die Verletzungen prägten “bis heute die katholisch-mennonitischen Beziehungen und gegenseitigen Wahrnehmungen”. Um eine wirklich versöhnte ökumenische Zukunft aufzubauen, sei eine “Reinigung der Erinnerungen und ein gemeinsames Neu-Lesen der Geschichte” notwendig. Nur so könne “theologischer und pastoraler Dialog Frucht bringen – Frucht, die bleibt”.
Die Familie als Zeichen der Zukunft für die Welt
Die Welt von heute braucht den Bund der Ehe, sagt Papst Leo XIV. vor Großeltern und Eltern mit ihren Kindern – und erinnert an selig- und heiliggesprochene Ehepaare und Familien

Quelle
Drei Meister, die Jesu Liebe erfuhren und bezeugten | Die Tagespost
Heilig-Jahr-Feier der Familien und Großeltern: Mehr als 60.000 Gläubige erwartet – Vatican News
Jubiläum der Familien, Großeltern und Älteren
01.06.2025
Meldung
Mit dem Gebet des “Regina Caeli” ist am Sonntag in Rom das dreitägige Jubiläum der Familien zu Ende gegangen, genauer gesagt die Heilig-Jahr-Feier der Familien und Kinder, der Großeltern und älteren Menschen, zu der etwa 60.000 Menschen in die Ewige Stadt gekommen waren. Vor dem Gebet begrüßte sie Papst Leo mit dankbaren Worten: “Ihr seid aus aller Welt gekommen, mit Delegationen aus 131 Ländern. Ich freue mich, dass so viele Kinder da sind, die unsere Hoffnung neu beleben! Ich grüße alle Familien, diese kleinen Hauskirchen, in denen das Evangelium angenommen und weitergegeben wird. Die Familie, so sagte der heilige Johannes Paul II., hat ihren Ursprung in derselben Liebe, mit der der Schöpfer die geschaffene Welt umfängt.”


Neueste Kommentare