Glaube nach Joseph Ratzinger
Glaube nach Joseph Ratzinger: “Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter”

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Parolin in Burkina Faso: Nuntius als Brücke und Stifter der Einheit – Vatican News
Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Vorwort von Kardinal Pietro Parolin zu dem vor kurzem erschienen Band “La fede del futuro, il futuro della Chiesa” (“Der Glaube der Zukunft, die Zukunft der Kirche”). Das Buch, das ausgewählte Texte, darunter einen bisher unveröffentlichten Text von Joseph Ratzinger-Benedikt XVI. enthält, wurde vom Verlag „Edizioni Cantagalli“ herausgegeben und von Giuseppina Cardillo Azzaro redigiert (übersetzt von Pietro Luca Azzaro, überarbeitet von Lorenzo Cappelletti).
Gänswein: Drei weitere Bücher mit Predigten von Benedikt XVI.
Von Papst Benedikt XVI. sind noch drei weitere Bücher mit bisher unveröffentlichten Predigten aus seiner Zeit als emeritierter Papst in Arbeit. Das hat sein langjähriger Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein im Gespräch mit dem Kölner domradio angekündigt

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Der Herr hält unsere Hand
Predigten von Papst Benedikt XVI. sind für Erzbischof Gänswein “große Inspiration”
Nach den kürzlich veröffentlichten Texten zur Fasten- und Osterzeit werde der Herder-Verlag im Herbst einen zweiten Band zu Advent und Weihnachten auf den Markt bringen. Dann folgten noch zwei Bände mit Predigten zu den übrigen Sonntagen.
Der kürzlich veröffentlichte erste Band mit dem Titel “Der Herr hält unsere Hand” enthält bisher unveröffentlichte Predigten von Benedikt XVI., die er während seiner Amtszeit als Papst zwischen 2005 und 2013 sowie in den ersten Jahren nach seinem Rücktritt im kleinen Kreis gehalten hatte.
Ratzinger und die Kirche, die aufnimmt und Freiheit lässt
Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Josef Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird
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St. Monika in Neuperlach am 1. September 1969 gegründet
Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften | Herder.de
Andrea Tornielli – Vatikanstadt
“Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war” als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers “La fede del futuro” (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Giorgio Agamben – Das Geheimnis des Bösen *UPDATE
Giorgio Agamben – Das Geheimnis des Bösen

Das Geheimnis des Bösen – Benedikt und das Ende der Zeiten: Bestellung
Philosoph Agamben kritisiert Politik und Kirche
*Der Dammbruch!
Seewald Peter (29)
Philosoph Agamben kritisiert Politik und Kirche
Das Geheimnis des Bösen – Benedikt XVI. und das Ende der Zeiten: Bendikt XVI. und das Ende der Zeiten – Rezension amazon
Es ist ein dramatischer Titel, mit dem der Philosoph Giorgio Agamben eine Schrift betitelt, in der zwei seiner Vorträge veröffentlicht sind. “Das Geheimnis des Bösen. Benedikt XVI. und das Ende der Zeiten”. Was sich aber vielleicht zunächst wie eine Klage über den Rücktritt eines Papstes anhört, stellt sich bei der Lektüre als das genaue Gegenteil heraus.
Agamben verfolgt ein Projekt. Er hat sich bereits in einem Buch mit dem Römerbrief befasst, “Die Zeit die bleibt” heisst es. Er hat eine Betrachtung zum Prozess Jesu verfasst, in beiden geht es um die Frage des Aufeinandertreffens von Zeitlichkeit und Unendlichkeit. Und genau das ist auch sein Thema bei der Betrachtung des Rücktritts Benedikt XVI.
Die Offenbarung des Johannes *UPDATE
Die Offenbarung des Johannes: (K)ein Buch mit sieben Siegeln – Erkenntnisse, Gedanken, Impulse
Benedikt XVI.: “Christen können nie Pessimisten sein”
Das biblische Buch der Offenbarung gilt als schwieriger und geheimnisvoller Text. Benedikt XVI. ist es ein Anliegen, die Fülle der Symbole und Prophezeiungen zu deuten und so die “sieben Siegel” dieses Buches zu öffnen. So erschliesst sich dem Leser die hoffnungsfrohe Botschaft der Offenbarung, und es wird klar, warum Benedikt XVI. meint: “Christen können nie Pessimisten sein.”
Biografie
Benedikt XVI. wurde als Joseph Ratzinger 1927 in Marktl am Inn geboren. Er war Professor für systematische Theologie in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg und jüngster theologischer Berater auf des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). 1977 wurde er Erzbischof von München und Freising. 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Glaubenskongregation. Am 19. April 2005 wurde er als erster Deutscher seit 482 Jahren auf den Heiligen Stuhl gewählt.
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Benedikt XVI.: Über Sünde *UPDATE
Das theologische Gespräch über Sünde und das Böse scheint relativiert oder fast nivelliert zu sein
Von Thorsten Paprotny, 23. November 2020
Das theologische Gespräch über Sünde und das Böse scheint relativiert oder fast nivelliert zu sein. Von Veränderungsprozessen und kirchenpolitischen Anpassungsstrategien an die Moderne ist oft die Rede, selten von der Verkündigung des Evangeliums. Betreiben Zeitgenossen, die in bester Absicht “Strukturen der Sünde” in der Kirche ausmachen oder auch über das “Männerbündische” räsonieren, theologische Aufklärung? Oder leisten sie – möglicherweise ungewollt – einen Beitrag zu neuen Nebelbildungen? Wer die Neuausrichtung der Lehre der Kirche an die im Umfeld der 1968er-Bewegung neu belebten wie goutierten Lebensformen und Lebensethiken der “sexuellen Revolution” fordert, wirbt für etwas, was der noch immer gültige Katechismus der katholischen Kirche ganz einfach Sünde nennt. Sünde ist und bleibt eine bestimmende Lebenswirklichkeit. Nehmen wir die Realität der Sünde noch ernst?





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