Papst em. Benedikt XVI.

1. Korinther 6.9

Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden?

Quelle
Kard. Müller: „Die Rufmordkampagne gegen Benedikt XVI. ist Offenbarungseid der eigenen Absichten“

9 Oder wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden?

Täuscht euch nicht!
Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder.

2009 Papst Benedikt im Heiligen Land

Pilgerreise von Papst Benedikt XVI. ins Heilige Land 8. – 15. Mai 2009

Quelle
Vatikan – Apostolische Reise ins Hl. Land
Papst Johannes Paul II. – März 2000 – Jubiläumspilgerreise ins Heilige Land

Heilige Messe Predigt von Benedikt XVI. – Mount Precipice – Nazaret – Donnerstag, 14. Mai 2009

Liebe Brüder und Schwestern!

„In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes“ (Kol 3,15). Mit diesen Worten des Apostels Paulus grüsse ich euch alle herzlich im Herrn! Ich freue mich, nach Nazaret gekommen zu sein, dem Ort, der gesegnet ist durch das Geheimnis der Verkündigung; dem Ort, der Zeugnis gibt von den verborgenen Jahren Christi, in denen er heranwuchs und an Weisheit und Gnade zunahm (vgl. Lk 2,52). Ich danke Erzbischof Elias Chacour für seine herzlichen Grussworte und umarme mit dem Friedensgruss meine Brüder im bischöflichen Amt, die Priester und Ordensleute, und alle Gläubigen Galiläas, die in der Vielfalt ihrer Riten und Traditionen die Universalität der Kirche Christi zum Ausdruck bringen. Besonders danken möchte ich allen, die diese Feier möglich gemacht machen, besonders jenen, die an der Planung und dem Bau dieser neuen Stätte beteiligt waren, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf Nazaret hat.

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„Tage grossen Leidens für Benedikt und die Kirche“

Der italienische Kurienkardinal Fernando Filoni hat die „hohe moralische und intellektuelle Ehrlichkeit“ des emeritierten Papstes Benedikt XVI. (2005-13) gewürdigt. In einem Beitrag für die Vatikanzeitung L’Osservatore Romano schreibt der 75-Jährige von „Tagen grossen Leidens für Benedikt XVI. und die Kirche“

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Wer ist Benedikt XVI.? Das Zeugnis von Kardinal Fernando Filoni

Filoni, ein früherer hochrangiger Mitarbeiter im vatikanischen Staatssekretariat, berichtet in dem Aufsatz, ihm sei „der Wille Benedikts XVI., die Frage der Pädophilie mit Entschlossenheit anzugehen“, bei seiner Arbeit im Vatikan „immer klar gewesen“.

Heute fehle es nicht an Menschen, die sich über den emeritierten Papst ereiferten. „Das sollen sie ruhig tun, aber ich kann bezeugen, dass ich nie auch nur ansatzweise erlebt habe, dass er etwas vertuscht oder heruntergespielt hätte.“

„Spürbare Sensibilität für die Opfer“

Benedikt habe sich immer durch „eine spürbare Sensibilität für die Opfer“ ausgezeichnet. Bei Begegnungen mit Betroffenen von Missbrauch auf seinen Auslandsreisen habe er darauf geachtet, dass „die Identität der Opfer, für die er tiefen Respekt empfand, geschützt wurde“. Darum hätten diese Begegnungen immer abseits der Fernsehkameras stattgefunden.

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Papst warnt vor vorschnellen Urteilen

Franziskus lehnt vorschnelle Urteile ab: „Wie oft sagen wir etwas ohne Anhaltspunkte oder nur aufgrund von Hörensagen und meinen, wir seien im Recht, wenn wir über andere streng urteilen“, schrieb der Papst an diesem Samstag auf Twitter

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Limburg ist überall (94)

Und er fügte hinzu: „Mit uns selbst sind wir nachsichtig, anderen gegenüber sind wir unnachgiebig.“

Franziskus findet immer wieder deutliche Worte mit Blick auf Gerüchte und vorschnelle Urteile. So appelliert er stets an Journalisten, ihre Informationen gut zu prüfen und immer die Wahrheit zu suchen. Dabei müsse nicht jede Nachricht „revolutionär“ sein.

Besonders scharfe Worte hatte der Papst nach dem Rücktritt des Pariser Erzbischofs Michel Aupetit gefunden. Gefragt, warum er dessen Rücktrittsgesuch so schnell angenommen habe, erklärte der Papst, dass Aupetits Ruf durch mediale Heuchelei zu stark beschädigt gewesen sei. Die Medien sollten genauer recherchieren und nicht nur aufgrund von Gerüchten urteilen.
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Hoffnung auf Gottes Gerechtigkeit

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 18

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Von Thorsten Paprotny, 29. Januar 2022

Die Frage nach der Hoffnung, die unser Leben trägt und hält, ist ausgerichtet auf das Kommende. Einfach gläubige Christen haben von der jungen Kirche bis heute sich dem Herrn anvertraut und übereignet. Ja, Er wird schon wissen – und Er wird wiederkommen in Herrlichkeit. Von innen her wissen wir: das Beste kommt noch. Wir schauen nach vorne. Die Gerechtigkeit Gottes ist unauflöslich verknüpft mit der Rede vom Gericht.

Daran hat auch Benedikt XVI. in der Enzyklika „Spe salvi“ erinnert: „Der Glaube an Christus hat nie nur nach rückwärts und nie nur nach oben, sondern immer auch nach vorn, auf die Stunde der Gerechtigkeit hingeblickt, die der Herr wiederholt angekündigt hatte.“ Im Lauf der Zeit ist der Gedanke an das Gericht verblasst. Benedikt spricht davon, dass die Individualisierung dazu beigetragen habe, die Verengung auf das „eigene Seelenheil“.

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Benedikt XVI. im Jahr 2005 *UPDATE

‚Ich bitte euch um euer Vertrauen‘

*“Kreuzige ihn“: Die öffentliche Verurteilung Benedikts XVI.

In einer Sonderaudienz für deutschsprachige Pilger bald nach seiner Wahl zum Oberhaupt der Kirche (2005) hatte Papst Benedikt gesagt: „Halten wir zusammen, dann finden wir den rechten Weg.“

Vatikan, kath.net, 28. Februar 2013

„Ich bitte euch um Nachsicht, wenn ich Fehler mache wie jeder Mensch oder wenn manches unverständlich bleibt, was der Papst von seinem Gewissen und vom Gewissen der Kirche her sagen und tun muss. Ich bitte euch um euer Vertrauen. Halten wir zusammen, dann finden wir den rechten Weg.“ Dies hatte Papst Benedikt XVI. kurz nach seiner Wahl zum Oberhaupt der Katholischen Kirche bei einer Sonderaudienz für deutschsprachige Pilger gesagt.

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Umgang mit Benedikt XVI. „Mit sprungbereiter Feindseligkeit“

Zur Debatte um Benedikt XVI. nimmt der Heiligenkreuzer Abt und Ratzinger-Preisträger Maximilian Heim gegenüber der „Tagespost“ Stellung. Wir dokumentieren die Anmerkungen im Wortlaut

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Heiligenkreuz dankt Papst Benedikt XVI.

27.01.2022, Maximilian Heim OCist

Die Debatte um ein mögliches Fehlverhalten von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., die durch die Veröffentlichung des Münchener Gutachtens durch zahlreiche ungewöhnlich scharfe Kommentare neu befeuert worden ist, hat mich und viele andere in der Kirche erschüttert und wegen ihrer von vielen empfundenen Einseitigkeit befremdet. Zunächst eine Vorbemerkung:

Auch Päpste sind Menschen. Sie sind wie wir alle in der Kirche Sünder. Jeder Priester bekennt zusammen mit den Gläubigen den Sündenzusammenhang, in dem wir alle leben, zu Beginn jeder Heiligen Messe. Die „Unfehlbarkeit“, die dem Papst als der letzten Instanz der Glaubensverkündigung durch das Erste Vatikanische Konzil zugeschrieben wurde, meint nicht eine kognitive Irrtumslosigkeit, ein Freisein von Fehlern in der Erinnerung oder eine moralische Sündenlosigkeit. Aus diesem Grund wissen wir Katholiken, wie die grossen Heiligen der Kirchengeschichte es uns zeigen, dass wir immer in jedem Augenblick unseres Lebens angewiesen sind auf die Barmherzigkeit Gottes.

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