Irland: Papst ernennt Koadjutor für Armagh
Kardinal Sean Brady bekommt einen Koadjutor
An diesem Freitag hat Papst Benedikt XVI. Eamon Martin zum Koadjutor für die Erzdiözese Armagh bestellt. Dies gab der Vatikan am Freitag bekannt.
Koadjutoren sind Weihbischöfe, die mit weitreichenden administrativen Vollmachten ausgestattet sind. Brady war im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal in Irland in die Kritik geraten. Martin war bisher Diözesanadministrator in der Diözese Derry. Mit dem Bischofssitz von Armagh ist die Würde des Primas von Irland verbunden.
(rv 18.01.2013 sta)
Armagh
Kardinal Brady in Rom
Irischer Primas erhält Koadjutor
Missbrauch in Katholischer Kirche
Ein absehbarer Eklat bei der Aufklärung
16.01.2013 Dokument
Nach dem Zerwürfnis mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer stehen die Bischöfe wieder als Vertuscher da. Es war ein absehbarer Eklat, der ihrem Willen zur echten Aufklärung nicht gerecht wird.
Effekthascherei und Wissenschaft: Zur Causa Christian Pfeiffer
Ein offenes Wort
“Das ist mein Ziel: Dass wir über Missbrauch sprechen
…..nicht nur über Missbrauch in der Kirche.”
Ein Gastkommentar von Josef Bordat
Berlin, kath.net/Jobo 72, 16. Januar 2013
Wer es heutzutage wagt, beim Thema Kindesmissbrauch auch nur ein gutes Haar an der Kirche zu lassen, steht schnell im Abseits. Das ist O.K. Was ich aber in den letzten Tagen an Vorhaltungen zu hören und zu lesen bekommen, weil ich mal ein paar Fakten genannt habe, ist nicht mehr O.K., sondern tut mir grob Unrecht.
Aufklärungswille steht “überhaupt nicht in Frage”
Pater Zollner
Mit dem vorläufigen Scheitern des Forschungsprojektes zu Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland ist “schwerer Schaden” entstanden. Das in den letzten zweieinhalb Jahren mühsam wieder aufgebaute Vertrauen in die Kirche ist erschüttert worden. So beurteilt Pater Hans Zollner SJ, Leiter des Institutes für Psychologie und akademische Vizerektor der päpstlichen Universität Gregoriana, im Gespräch mit Radio Vatikan die Situation.
“Es muss festgestellt werden, dass leider jetzt all die guten Dinge, die in den letzten zwei Jahren im Bereich der Aufarbeitung und im Bereich der Prävention geschehen sind, mit einem Fragezeichen versehen werden. Und deshalb kann ich Opfer, die zutiefst enttäuscht sind, die wütend sind, auch vollkommen verstehen. Ich kann auch die verstehen, die jetzt wieder fragen: Ja, was ist denn innerhalb der Kirche los? Wie gehen sie denn um mit Missbrauch und mit all den Fragen, die damit zusammenhängen?”
Missbrauchstudie
Juristin unterstützt aus eigener Erfahrung DBK
Es gab nichts, “was auch nur ansatzweise einer Zensur nahegekommen” sei
Die Juristin Marion Westphahl hatte 2010 die Missbrauchsfälle des Erzbistums München aufgearbeitet und sagt jetzt im Hinblick auf die Kündigung des Kriminologen Pfeifer: Es gab nichts, “was auch nur ansatzweise einer Zensur nahegekommen” sei.
München, kath.net/KNA/red, 11. Januar 2013
Die Münchner Juristin Marion Westpfahl wirft dem Hannoveraner Kriminologen Christian Pfeiffer problematische Veröffentlichungspläne bei der Missbrauchsstudie vor. Der Professor habe dem wissenschaftlichen Beirat gegenüber erklärt: “Das entscheidet der Markt”, sagte die Anwältin dem “Münchner Merkur” (Donnerstag). Es sei aber “schon problematisch, wenn er mit solchen persönlichen Daten über die Dörfer geht.”
“Wirklich heilen kann nur einer: Jesus Christus”
Kardinal Joachim Meisner über den Eucharistischen Kongress 2013
Die Tagespost, 28.12.2012, von Markus Reder
Kardinal Joachim Meisner über den Eucharistischen Kongress 2013, die Krise der Bürokratenkirche, dramatische Fehlentwicklungen und die Chance der Erneuerung.
Herr Kardinal, Sie sind Gastgeber des Eucharistischen Kongresses im kommenden Jahr in Köln. Solch ein Kongress ist in Deutschland weitgehend neu. Warum diese Veranstaltung? Warum gerade jetzt?
Die BBC, das Wiener Rathaus und Hunderte Kinder
Kampf der 68Generation, freie Bahn für Sex, Sex und noch mehr Sex
Alle hatten weggeschaut, wie ein BBC-Moderator seine berufliche Stellung unter Kindern über Jahrzehnte so arg missbraucht hat. Und wie lief die Sache mit dem Kinderbordell in Wien? Ein Gastkommentar von Andreas Unterberger
Wien, kath.net/www.andreas-unterberger.at, 21. November 2012
“Missbrauch in noch nie da gewesenem Ausmass: So hört man es nun auf der BBC. Weit über 400 britische Kinder waren sexuelle Opfer eines zeitgeistig-dümmlichen BBC-Moderators geworden.



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