Missbrauch Minderjähriger

Papst an Zentrum für Missbrauchsopfer

“Geht weiter auf diesem Weg”

Lasset die Kinder zu mir kommen Franziskus richtet Kinderschutz-Kommission ein
Neue Kommission braucht “Durchgreifmöglichkeiten”

“Geht weiter auf diesem Weg” – mit diesen Worten hat Papst Franziskus die Arbeit eines Zentrums für Missbrauchsopfer gewürdigt. Das an diesem Sonntag auf Sizilien eröffnete Zentrum mit dem Namen “Casa Meter” betreut Kinder, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Papst Franziskus schickte ein Telegramm an den Leiter der Einrichtung, Don Fortunato Di Noto.

In dem von Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin unterzeichnetem Schreiben fordert der Papst die Einrichtung auf, die “Strasse dieses weitherzigen Engagements am Dienst für die Kleinsten, angeregt von Gefühlen echter Barmherzigkeit und Nächstenliebe, weiter zu verfolgen”. Zudem bat Franziskus darum, für ihn zu beten.

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Benedikt XVI.

 Habe im Missbrauchsskandal nichts vertuscht

Quelle
Piergiorgio Odifreddi
Geheime Offenbarung
Geheime Offenbarung des Johannes: Bilder

Benedikt XVI. hat sich in einem Brief gegen den Vorwurf der Vertuschung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche verwahrt.

Rom, kath.net/KNA/red, 24. September 2013

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Buchautor Huckele

Scharfe Kritik an Missbrauchs-Debatte

Kath.net: Kathpedia

Zwar sei das Thema im Zuge des “medialen Tsunamis” 2010 nach Bekanntwerden des kirchlichen Missbrauchsskandals in die Öffentlichkeit gekommen, aber viele Schulen, Kindertagesstätten oder Sportvereine hätten daraus kaum Konsequenzen gezogen

München, kath.net/KNA, 24. August 2013
 
Sexuelle Gewalt an Kindern wird nach Ansicht von Buchautor Andreas Huckele in Deutschland nach wie vor verdrängt. Zwar sei das Thema im Zuge des “medialen Tsunamis” 2010 nach Bekanntwerden des kirchlichen Missbrauchsskandals in die Öffentlichkeit gekommen, schreibt Huckele in einem Gastbeitrag für die “Süddeutsche Zeitung'” (Mittwoch). Aber viele Schulen, Kindertagesstätten oder Sportvereine hätten daraus kaum Konsequenzen gezogen.

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Vatikan reformiert sein Strafrecht

Motu proprio von Papst Franziskus – Vatikanbank auf dem Prüfstand

Vatikan: Motu Proprio englisch
Grosses “Reinemachen”: Vatikan

Rom, Die Tagespost, 12. Juli 2013, von Guido Horst

In einem etwas komplizierten Verfahren hat der Vatikan sein Strafrecht auf den neuesten Stand gebracht: Mit mehreren Gesetzen hat die Päpstliche Kommission für den Vatikanstaat am 11. Juli die Einzelbestimmungen des vatikanischen Strafrechtsbuchs internationalen Standards und Konventionen angepasst und mit einem Motu proprio vom gleichen Tag hat Papst Franziskus diese Gesetze auf den gesamten Heiligen Stuhl ausgeweitet. Sie gelten also für alle Einrichtungen und Organe des Vatikans, auch wenn sie nicht auf dem Territorium des kleinen Kirchenstaats liegen wie etwa die Apostolischen Nuntiaturen in der Welt oder päpstliche Einrichtungen mit extraterritorialem Sitz in Rom.

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Maria geht allen auf dem Weg des Glaubens voran

Franziskus: Ich bete für die Missbrauchsopfer

KinderschutzkathTube

Alle Menschen und besonders die Kinder müssen verteidigt und geschützt werden. Der Tweet des Tages. Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 5. Mai 2013

Am Ende der heiligen Messe auf dem Petersplatz für die Bruderschaften und die Volksfrömmigkeit betete Papst Franziskus das österliche Gebet des Regina caeli.

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Vatikan

Laisierte Priester wegen sexuellen Missbrauchs dreier Jungen

BüsserAndreas L. wurde im Januar vorigen Jahres zu sechs Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Braunschweig sah es als erwiesen an, dass er drei Jungen über mehrere Jahre sexuell schwer missbraucht hat

Salzgitter, kath.net/pbh, 30. April 2013

Der wegen Kindesmissbrauch verurteilte Pfarrer Andreas L. ist nicht mehr Priester. Ein von der vatikanischen Glaubenskongregation durchgeführtes kirchenrechtliches Verfahren führte zu seiner Entlassung aus dem Klerikerstand.

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Franziskus an Glaubenskongregation

Kampf gegen Missbrauch fortführen

AktenbergePapst Franziskus hat die vatikanische Glaubenskongregation dazu angehalten, den Kampf gegen sexuellen Missbrauch durch Kleriker entschieden fortzuführen – und zwar “in der von Benedikt XVI. gewollten Richtung”. Franziskus traf an diesem Freitagmorgen den Präfekten der Glaubenskongregation.

Missbrauch in der katholischen Kirche, das war ein zentrales Thema bei der ersten offiziellen Papstaudienz für Erzbischof Gerhard Ludwig Müller an diesem Freitagmorgen. Papst Franziskus will auf dem von Benedikt XVI. beschrittenen Weg weitergehen, ist der Vatikanmitteilung zu dem Treffen zu entnehmen. Der Papst habe die Glaubenskongregation dazu angehalten, bei Fällen sexuellen Missbrauchs durch Kleriker “mit Entschiedenheit” zu handeln und dabei die von Benedikt XVI. begonnene Linie fortzuführen. Schutzmassnahmen für Kinder sowie die Hilfe für die Opfer sexuellen Missbrauchs sollten gefördert werden und die notwendigen Strafverfahren gegenüber den Schuldigen fortgeführt werden, heisst es.

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