“Es gibt hier nichts zu beschönigen”!
„Ich schäme mich – auch dafür, dass nachweislich vertuscht wurde“
Quelle
KathTube: – Domradio – Kölner Kardinal Woelki: Wort des Bischofs zum Missbrauchs- und Vertuschungsskandal in unserer Kirche – “Es gibt hier nichts zu beschönigen!
‘Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich’ („Nicht der Klerikalismus, was immer das sein mag, sondern die Abkehr von der Wahrheit und die moralische Zügellosigkeit sind die Wurzeln des Übels.“ )
16. September 2018
„Ich schäme mich – auch dafür, dass nachweislich vertuscht wurde“
Kardinal Woelki zum Missbrauchsskandal: „Bin persönlich zutiefst getroffen, und ich schäme mich an dieser Stelle für meine Kirche. Dafür, dass sie es zugelassen hat … weil man den Ruf der Institution über das Wohl des Einzelnen gestellt hat.“
Vertrauensverhältnis zerrüttet UPDATE
DBK beendet Zusammenarbeit mit Kriminologischem Forschungsinstitut
‘Der Grad der Vertuschung ist abtemberaubend’
KathTube: Bischof Oster wendet sich an die Missbrauchsopfer
Bischof Ackermann: Deutsche Bischofskonferenz kündigt den Drittmittelvertrag über kriminologische Missbrauchsforschung “aus wichtigem Grund”, “das Vertrauensverhältnis zwischen dem Direktor des Instituts und den deutschen Bischöfen ist zerrüttet”.
Bonn, kath.net/DBK, 9. Januar 2013
Zum Projekt einer kriminologischen Erforschung sexuellen Missbrauchs im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, das zwischen dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. (KFN) verabredet wurde, erklärt Bischof Dr. Stephan Ackermann als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich:
‘Neun Tage Gebet für Opfer von Missbrauch’
Papst Franziskus lädt ein: Neun Tage Gebet für Opfer von Missbrauch
Papst Franziskus lädt ein: Neun Tage Gebet für Opfer von Missbrauch
Das Weltgebetsnetzwerk des Papstes lädt zu neun Tagen Gebet für die Opfer von sexuellem Missbrauch in der Kirche ein. Die Novene beginnt an diesem Mittwoch um 19 Uhr und dauert bis 20. September, teilte das Netzwerk mit.
Papst berät mit US-Bischöfen
Missbrauch: Papst berät mit US-Bischöfen
Die Führung der US-Bischofskonferenz war an diesem Donnerstagmittag beim Papst. Sie beriet sich mit Franziskus über die schwere Missbrauchskrise in der katholischen Kirche der USA.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, teilte in einer Note nach dem Treffen mit, dass er im Namen der US-Bischofskonferenz dem Papst dankbar sei für das Gespräch. „Wir haben mit Papst Franziskus unsere Situation in den Vereinigten Staaten besprochen und erläutert, wie der Leib Christi durch das Böse des sexuellen Missbrauchs zerfetzt wird. Es war ein langer, fruchtbarer und tiefgründiger Austausch.“ Sie hätten im Anschluss gemeinsam gebetet und Gott um Kraft und Güte erbeten. Nun gehe es darum, zusammenzuarbeiten, „um die Wunden heilen zu können“ und die nächsten Schritte zu erarbeiten.
Papst: Skandale in Kirche zeugen von „geistlichem Abgrund“
Ein „geistlicher Abgrund“, „Gott, der zum Schweigen gebracht wird“: Papst Franziskus hat an diesem Donnerstag einmal mehr über Missbrauch und ähnlich gelagerte Skandale in der Kirche gesprochen
Quelle
Missbrauch: Franziskus bestellt alle Boschofskonferenz-Vorsitzenden ein
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Nur Stunden vor einem Krisengipfel zum Thema Missbrauch, zu dem US-Bischöfe im Vatikan erwartet wurden, empfing der Papst neuernannte Bischöfe aus aller Welt in Audienz. Dabei rief er sie dazu auf, sich besonders um den Klerus und die Priesteramtskandidaten zu kümmern.
„Wir können nicht auf die Herausforderungen, die wir im Zusammenhang mit ihnen erleben, antworten, wenn wir nicht unsere Prozesse der Auswahl, Begleitung und Bewertung erneuern. Unsere Antworten werden ohne Zukunft sein, wenn sie nicht den geistlichen Abgrund erreichen, der in nicht wenigen Fällen skandalöse Schwächen möglich gemacht hat.“
Schweigen durchbrechen
Kirchenpolitik
Gregor der Grosse – Kirchenpolitik
‘Pastor bonus’
Der Seelsorger zeige Takt im Schweigen und rede, wenn es nützt
Um den Titel „ökumenischer Patriarch“ kam es zudem zu Auseinandersetzungen mit dem Patriarchen von Konstantinopel Johannes Nesteutes. Gregor war der bereits von Innozenz I. aufgestellte Anspruch der Vormacht Roms in der Gesamtkirche bewusst, ohne dass er diesen bedingungslos forciert hätte.
Gegenüber den noch immer zahlreichen Nichtchristen trat Gregor dagegen in der Regel äusserst intolerant auf; so gab er im Jahr 599 Order, die Heiden Sardiniens zum Übertritt zum Christentum zu zwingen:
‘Missbrauchsskandale sind 9/11 der Kirche’
Erzbischof Gänswein: Missbrauchsskandale sind 9/11 der Kirche
Quelle
Museum Geburtshaus De Gasperi
Erzbischof Gänswein – Missbrauchsskandale sind 9/11 der Kirche
Erzbischof Gänswein
Aus Sicht von Kurienerzbischof Georg Gänswein erschüttern die Missbrauchsskandale die katholische Kirche in ähnlichem Mass wie die Terrorattacken vom 11. September 2001 die USA.
„Heute schaut in der Tat auch die katholische Kirche voller Befremden auf ihren eigenen 11. September, auch wenn sich diese Katastrophe leider nicht auf ein einziges Datum bezieht, sondern auf viele Tage und Jahre und auf unzählige Opfer“, sagte Gänswein am Dienstag in Rom. Zugleich stellte er klar, er wolle keinesfalls die Opfer des 11. September und ihre Zahlen mit denen des Missbrauchs in der Kirche vergleichen.




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