Kardinal Parolin: „Die Liturgie darf kein Schlachtfeld werden“
Am Rande eines Studientages über den Staatsmann Alcide De Gasperi in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Stellung zu mehreren aktuellen Themen bezogen. Vor Journalisten äußerte er sich zur liturgischen Debatte, zur Lage im Heiligen Land und zum politischen Erbe De Gasperis *UPDATE
Quelle
Vatikanische Bibliothek beleuchtet De Gasperis „Exiljahre“ – Vatican News
Alcide De Gasperi – EU-Pionier | Europäische Union
*Parolin: Die Mächtigen sollen auf jene hören, die eine neue Welt wollen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
In Bezug auf eine aktuelle Botschaft von Papst Leo XIV. an die französischen Bischöfe betonte Parolin die Notwendigkeit, Spaltungen innerhalb der Kirche zu vermeiden. „Die Liturgie darf nicht zu einem Grund für Konflikte und Spaltungen zwischen uns werden“, erklärte der Kardinal. Ziel müsse es sein, eine Formel zu finden, die „legitimen Bedürfnissen“ entgegenkomme, ohne die Liturgie zu einem „Schlachtfeld“ zu machen. Er unterstrich, dass diese Besorgnis in der Kirchenleitung geteilt werde.
Schweißtuch der Veronica im Petersdom gezeigt
Im Rahmen der traditionellen Stationsgottesdienste an den heiligen Stätten Roms versammelten sich am späten Nachmittag des fünften Fastensonntags zahlreiche Gläubige im Petersdom. Im Zentrum der Liturgie dieses Tages stand wieder die Ostension (feierliche Zeigung) des „Velo della Veronica“, einer Reliquie, die nach der Überlieferung das Antlitz Christi trägt
Greta Giglio und Mario Galgano – Vatikanstadt
Kardinal Mauro Gambetti, Generalvikar für die Vatikanstadt, bezeichnete die Reliquie während der Feier als eine Einladung, „den Blick nach Golgota zu richten, wo der gekreuzigte Christus seine Herrlichkeit offenbaren wird“.
Die Zeremonie der Ostension
Das Läuten der Glocken kündigte die Ankunft der Reliquie an. In der Basilika richteten sich die Blicke der Anwesenden auf die Statue der heiligen Veronika, von wo aus das „Heilige Antlitz“ präsentiert wurde. Die Stille während der Betrachtung korrespondierte mit der Darstellung des Leidens Jesu, das auf dem Tuch eingeprägt ist.
Abenteuer „Alte Messe“: Ein Reiseführer für Neugierige
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde

Eduard Habsburg-Lothringen veröffentlicht „Abenteuer ‚Alte Messe'“/Rezension
Als vor über 60 Jahren die sich auf das Zweite Vatikanische Konzil berufende Liturgiereform erfolgte, geriet der überlieferte Römische Meßritus vielfach in Vergessenheit, das heißt jener Ritus, der für die Kirche des Westens bis dahin allenthalben, sowohl innerhalb als auch außerhalb der katholischen Kirche, als Ausdruck der Normalität ihres liturgischen Lebens betrachtet wurde.
In dieser Kleinschrift eröffnet Eduard von Habsburg eine persönliche Perspektive auf die überlieferte Römische Messe und unternimmt damit den Versuch, Vorurteile, die auch heute noch hie und da gegen sie bestehen mögen, abzubauen und ihre spirituelle Tiefe zu verdeutlichen. Das vorliegende Zeugnis ist vor allem eine Einladung zur Entdeckung der Schönheit dieser – heute leider zu Unrecht –, weitgehend unbekannten Liturgie. Gleichzeitig verdeutlich es, daß die heilige Liturgie gerade kein bloßes „Gemeinschaftsereignis“ ist, sondern ein prägendes und tiefes Erlebnis, das zu Christus führt.
Kardinal Brandmüller für liturgischen Waffenstillstand
Kardinal Walter Brandmüller hat ein Ende der liturgischen Grabenkämpfe in der Kirche gefordert
Quelle
Kardinal Brandmüller (31)
In einem Blog-Beitrag plädiert der deutsche Kurienkardinal für einen Waffenstillstand „an der liturgischen Front“, sowie für eine Rückkehr zu Sachlichkeit und gegenseitigem Respekt in der Kirche. Die Spaltung in der Kirche gehe nicht auf die Konzilskonstitution zur Liturgie zurück, sondern auf deren Umsetzung. Brandmüller schreibt, der Streit entzünde sich weniger an Dogmen als an Riten, Gebräuchen und Formen der Frömmigkeit.
Von der Anwesenheit des Verborgenen: Der Schatz der römischen Messe
Anhand des fotographisch dokumentierten Ablaufs einer Meßfeier im klassischen römischen Ritus werden die Grundlagen und das Wesen der katholischen Liturgie erläutert

Von der Anwesenheit des Verborgenen | Sarto Verlag
Von der Anwesenheit des Verborgenen – Dominus-Verlag
Anhand des fotographisch dokumentierten Ablaufs einer Meßfeier im klassischen römischen Ritus werden die Grundlagen und das Wesen der katholischen Liturgie erläutert. Das christliche Kultmysterium zeigt sich darin als die vornehmste Weise der irdischen Gottesbegegnung, weil in ihm der Verborgene real zugegen ist. Ausgehend von dem Blick, den die Liturgie in das Jenseits ermöglicht, werden Prinzipien, Voraussetzungen und Folgen entwickelt, die für die konkrete Gestalt der liturgischen Feier von Bedeutung sind. Die römische Messe erweist sich dabei als ein Schatz, dessen Wiederentdeckung und Wertschätzung keineswegs Nostalgie ist, sondern unerläßlich für die Zukunft der Kirche und der christlichen Kultur.
Aschermittwoch & Fastenzeit: Fünf Fragen, fünf Antworten
Am 18. Februar beginnt mit dem Aschermittwoch für die meisten Christinnen und Christen in aller Welt – mit Ausnahme der Gläubigen der Ostkirchen – die vorösterliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. Im Zentrum des es österlichen Weges stehen Buße, Umkehr und Erneuerung. „Kathpress“ erläutert in mehreren Fragen und Antworten, was es mit Aschenkreuz, Fasten und Verzicht auf sich hat
Quelle
Aschermittwoch
Fastenzeit
Was bedeutet das Aschenkreuz?
Das Aschenkreuz, das Gläubigen am Aschermittwoch auf die Stirn gezeichnet wird, markiert den Beginn der Fastenzeit und steht zugleich für die Hoffnung der Christen auf Auferstehung. Bereits in den alttestamentlichen Büchern Jona und Hiob diente die Asche als Zeichen der Buße. Bei der Spendung des Aschenkreuzes spricht der Priester die Worte: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst.“ Üblich ist dabei auch der Ausspruch: „Kehre um und glaube an das Evangelium“ – ein Aufruf zur Wegkorrektur und zur Besinnung auf Christus als Zentrum des christlichen Glaubens.


Neueste Kommentare