Literatur/Musik/DVD

Ratzinger und die Kirche, die aufnimmt und Freiheit lässt

Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Josef Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird

Quelle
St. Monika in Neuperlach am 1. September 1969 gegründet
Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften | Herder.de

Andrea Tornielli – Vatikanstadt

“Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war” als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers “La fede del futuro” (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

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Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe

Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe

Quelle
Ukrainischer Bischof: “Wir leben in einem ständigen Zustand der Unsicherheit”
Titelseite: Unter den Karpaten
Ukraine (922)

Von Alexander Folz

Heute jährt sich der Beginn des Krieges zum vierten Mal. In dieser Zeit waren die Reaktionen des Heiligen Stuhls und der Kirche insgesamt von dem Bemühen um diplomatische Neutralität und parallele humanitäre Unterstützung geprägt.

Papst Franziskus, der im April 2025 verstorben ist, prägte die vatikanische Reaktion in den ersten drei Kriegsjahren. Bereits am 23. Februar 2022, dem Tag vor dem Einmarsch, sagte er bei einer Generalaudienz: “Ich trage großen Schmerz im Herzen aufgrund der Verschlechterung der Situation in der Ukraine. […] Ich möchte an alle appellieren, die politische Verantwortung tragen, eine ernsthafte Gewissenserforschung vor Gott vorzunehmen, der der Gott des Friedens und nicht des Krieges ist; der der Vater aller, nicht nur einiger Menschen ist; der will, dass wir Geschwister und keine Feinde sind.”

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Barmherzigkeit / Geistige und leibliche Werke der Barmherzigkeit

Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland

Päpstlicher Rat zur Förderung der neuen Evangelisierung: Profil

Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland. Die Werke der leiblichen und geistigen Barmherzigkeit gehören zu diesem Prozess der menschlichen Solidarität, aber sie geben ihm auch einen wesentlichen Charakter. “Das habt ihr mir getan” (Mt 25,40): Jesus hat sich mit denen identifiziert, die hungern und dürsten, nackt und fremd sind, krank oder gefangen, die von Zweifel oder Angst geplagt sind und Hilfe und Trost brauchen.

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Gottes vergessene Märtyrer

Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden

Das Vermächtnis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 – Widerstand aus christlichem Glauben heraus

Die Tagespost, 20. Februar 2013

Am 22. Februar jährt sich die Hinrichtung der führenden Köpfe der “Weissen Rose”, der wahrscheinlich bekanntesten Widerstands-Gruppe gegen das Nazi-Regime. Was haben uns Hans und Sophie Scholl und ihre Freunde heute zu sagen? Was waren ihre Motive und Wünsche? Wer inspirierte sie? Die geistliche Dimension ihres Einsatzes wird oft vergessen oder an den Rand gedrückt.  Von Stefan Meetschen

Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden.

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Ich sah den Satan vom Himmel fall wie einen Blitz

Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz: Eine kritische Apologie des Christentums (Verlag der Weltreligionen Taschenbuch)

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in den Mythen und im Christentum bei René Girard: “Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.” (Lk 10,18) : Komljenovic, Petar: Amazon.de: Bücher

René Girards Buch verteidigt das Christentum als programmatische Überwindung der Gewalt. Der Zentralbegriff aus Girards anthropologischer Theorie der Gewalt ist Mimesis, Nachahmung. Im Fall der Gewaltnachahmung droht eine Eskalation, in der für Girard das Wesen Satans besteht: der Zerfall der Gesellschaft, der Krieg aller gegen alle. Girards Buch zielt auf eine Radikalisierung des christlichen Glaubens, die von den Evangelien selbst vorgedacht wurde. Satan ist die Verkörperung des mimetischen Begehrens, kein verzichtbarer mythologischer Rest.

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Endlich in der Pubertät

Vom Sinn der wilden Jahre  *UPDATE

Pressestimmen

“Das Buch ist eine kleine Sensation. Es sieht die Pubertät nicht einfach als eine biologisch implantierte Respektlosigkeit, sondern als einen nötigen Schritt auf dem Weg in den nächsten Generationenwechsel.” Deutschlandradio Kultur “Ein brillant geschriebener Essay, der mehr ist als ein Ratgeber und gleichzeitig ein tiefes Verständnis über die Nöte sexueller Reife vermittelt.” (ZDF)

“Im vergangenen Jahr warfen die beiden ein thesenstarkes Buch in die Debatte ( Endlich in der Pubertät ).” (Der Spiegel) Weiterlesen

Ein guter Beichtvater … von A bis Z

Eine der wichtigsten priesterlichen Aufgaben ist der Dienst des Beichthörens

Neues Buch erklärt, was es braucht, um ein guter Beichtvater zu sein (Rezension)

Eine der wichtigsten priesterlichen Aufgaben ist der Dienst des Beichthörens. Die Beichte, auch Sakrament der Buße, Versöhnung oder Vergebung genannt, ist keine Erfindung der Kirche. Jesus selbst vertraute den Aposteln am Osterabend die Vergebung der Sünden an, als er sagte: “Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben” (Joh 20,22–23).

Mit einer alphabetischen Liste von Stichwörtern, die sich auf das Sakrament der Versöhnung beziehen, verdeutlicht der Autor, wie sich ein guter Beichtvater verhält. Der Inhalt des Buches richtet sich nicht nur an Priester, sondern an alle Gläubigen, die auf der Suche nach Orientierung für ihr christliches Leben sind – in der Hoffnung, dass sie die Schönheit dieses Sakraments wiederentdecken.

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