Ein Bewusstsein von dem, was fehlt
Ein Bewusstsein von dem, was fehlt: Eine Diskussion mit Jürgen Habermas

Mit seiner Friedenspreisrede eröffnete Jürgen Habermas 2001 die Auseinandersetzung mit Vertretern der katholischen Kirche: Er traf sich mit Joseph Kardinal Ratzinger. Unter dem Titel “Ein Bewusstsein von dem, was fehlt” führte er nun ein Gespräch mit renommierten Philosophen der Hochschule für Philosophie der Jesuiten. Habermas betont, dass die moderne Vernunft sich selbst nur verstehen könne, wenn sie ihre Stellung zum religiösen Bewusstsein kläre. Hintergrund für seine Argumentation ist u.a. auch die Verhältnisbestimmung von Glaube und Vernunft, die Papst Benedikt XVI. in seiner Regensburger Rede formuliert hatte. Der Band versammelt den Essay sowie die Beiträge der Debatte.
So überzeugte J.R.R. Tolkien seinen Freund C.S. Lewis vom Christentum
Die Ausstellung “Tolkien: Mensch, Lehrer, Autor” ist bis zum 11. Februar 2024 in der Nationalgalerie für moderne und zeitgenössische Kunst in Rom in zu sehen *UPDATE

Quelle
Tolkien
C.S. Lewis
J.R.R. Tolkien | Biografien, Bücher, Filme und Fakten | Britannica
J. R. R. Tolkien – Wikipedia
Freud – Jenseits des Glaubens – Wikipedia
*”Wo Freude und Leid eins sind”
Rom – Mittwoch, 24. Januar 2024
Eines der bedeutendsten Museen der Stadt Rom, das Nationalmuseum für Moderne Kunst, zeigt derzeit eine Ausstellung über das Leben des Schriftstellers J.R.R. Tolkien.
Der Autor der beliebten Bücher “Der Hobbit” und “Der Herr der Ringe” spielte eine entscheidende Rolle bei der Bekehrung seines engen Freundes C.S. Lewis zum Christentum.
Zur Lage des Glaubens: Ein Gespräch mit Vittorio Messori “Antiquariat”
Das erste Buch-Interview von Joseph Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation *UPDATE

Quelle
Der Gläubige hat recht: Messori.
“Zur Lage des Glaubens” (1985) übte nachhaltigen Eindruck auf mich aus – YouTube
Vittorio Messori: “Bestimmte Männer der Kirche vom Masochismus betroffen” (catholicnewsagency.com)
Vittorio Messori – Wikipedia
Ein gutes Zeugnis für Papst Benedikt
Der “Fall” Opus Dei : Messori, Vittorio, Spath, Sigrid: Amazon.de: Bücher
*Vittorio Messori, Verfasser eines Interview-Buches mit Kardinal Ratzinger, ist tot
Das erste Buch-Interview von Joseph Kardinal Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation.Offene Stellungnahmen zu wichtigen Themen des kirchlichen Lebens. Ein Dokument mit vielen bleibend aktuellen Denkanstößen. – Ein historisches Dokument: das erste ausführliche Interview eines Präfekten der Glaubenskongregation (Ersterscheinung 1984). Ein Buch, das einen wichtigen Platz in der Publikationsliste von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. einnimmt.
Zölibat Schlüsseltexte aus den Anfängen bis zum 5. Jahrhundert
Diese Quellenedition bietet eine Fülle von Texten zum Thema Klerikerzölibat aus den ersten fünf Jahrhunderten n. Chr., einer für die gesamte weitere Entwicklung maßgeblichen Zeit
Diese Quellenedition bietet eine Fülle von Texten zum Thema Klerikerzölibat aus den ersten fünf Jahrhunderten n. Chr., einer für die gesamte weitere Entwicklung maßgeblichen Zeit. Es zeigt sich, dass die Enthaltsamkeitsforderungen an Kleriker tief in die spätantike Kultur verwoben sind. Zugleich berühren sie im Themenfeld Sexualität, Ehe, Heiligkeit, Begehren und Entsagen ewige Fragen der conditio humana. Die Zeugnisse enthalten Schriftauslegungen und hohe Theologie, Briefe und Mahnschriften, Bekenntnisse und Synodalkanones, Ketzerpolemik und Mystik u. v. a. Die Kommentierung verweist auf deren Kontext in ihrer Zeit wie im Werk des Autors und bietet eine für die aktuelle Diskussion hilfreiche Deutung an. Drei Exkurse behandeln die Zeit von ca. 450 n. Chr. bis zur Gregorianischen Reform; die Weichenstellungen und Sonderentwicklungen im Osten; die Frage nach der Lebensform der Apostel.
Die Poesie des heiligen Mönchs Gregor von Narek aus Armenien
Der österreichische Sprachwissenschaftler und Altphilologe Herbert Maurer, der im 100. Gedenkjahr des Völkermordes an den Armeniern 2015 das Buch “Und Gott spricht Armenisch” veröffentlichte, übersetzte Texte des diesem Volk angehörigen Mönchs Gregor von Narek

Quelle
Und Gott spricht Armenisch: Zwischen Menschen und Sprache
Klagelieder | Buch | Online kaufen
Gregor von Narek – Wikipedia
Armenien
6. April 2026
Der österreichische Sprachwissenschaftler und Altphilologe Herbert Maurer, der im 100. Gedenkjahr des Völkermordes an den Armeniern 2015 das Buch “Und Gott spricht Armenisch” veröffentlichte, übersetzte Texte des diesem Volk angehörigen Mönchs Gregor von Narek. Das 2020 erschienene Buch trägt den Titel “Fenster der Seele“ und birgt “Auszüge aus dem Buch der Trauer und Hoffnung”, einem Kapitel aus Gregors “Buch der Klagelieder”.
Gregor von Narek war Armenier und wurde vor 950 in einem Dorf im äußersten Osten der heutigen Türkei, am Ufer des Vansees, geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern wurden er und sein älterer Bruder von einem Onkel erzogen, der als Mönch im Kloster Narek lebte, wo er seine Neffen ausbilden ließ. Gregor trat in das Kloster ein und wurde 977 zum Priester geweiht. Das Kloster Narek (armenisch: Narekawank) wurde im Jahr des Völkermordes an den Armeniern im Jahr 1915 durch die türkische Armee zerstört.
Alles Boulevard: Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst
‘Was einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm’

Was einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm. Doch wie ist es dazu gekommen? Und was können wir dagegen tun?
In seiner fulminanten Gegenwartsanalyse zeichnet Mario Vargas Llosa einige der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte nach und findet Gegengift in überraschend vitalen Tugenden. Der totale Boulevard, die Dreistigkeit der Politik, die frivole Banalisierung nahezu aller Lebensbereiche – Kultur wird heute systematisch verramscht. Und zwar als Folge eines Prinzips, über das weltweit Einigkeit zu herrschen scheint: dass Unterhaltung und Spass unser allerhöchstes Gut zu sein hätten.
Pointiert, leidenschaftlich und ohne Scheu vor hartkantigen Überzeugungen setzt sich der Nobelpreisträger und Weltbürger mit den vielgestaltigen Manifestationen dieser Tendenz auseinander – wachen Blickes streift er durch die Galerien und Museen, liest die Bücher und Illustrierten, sieht Fernsehen und Serien, schaut den Politikern auf die Finger.



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