Syrien: “Nein, es gibt keine Verfolgung der Christen”
Viele Angehörige von Minderheiten in Syrien haben Angst vor den neuen Machthabern. Seit im Frühjahr Islamisten die Regierung von Baschar al-Assad gestürzt haben, machen Nachrichten über gezielte Verfolgungen von Alawiten, Drusen oder Christen die Runde. Der Vikar von Aleppo widerspricht
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Quelle
Christen in Syrien: Neue Regierung, anhaltende Sorge und Abwanderung – Vatican News
Erzbischof von Homs: Leben für Christen ist herausfordernd – Vatican News
Syrien: Zehn Jahre nach der Entführung – Bischof Hanna Jallouf, ein…
Syrischer Bischof Jallouf unterstreicht Rolle der Christen bei Wiederaufbau des Landes
Besonders der katholische Erzbischof von Homs, Jacques Mourad, kritisiert die neue Führung in Damaskus. Nach einem blutigen Attentat auf eine orthodoxe Kirche in Damaskus im Juli äußerte er, die neuen Verantwortlichen würden ihrer Pflicht, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, nicht gerecht.
Doch der Apostolische Vikar von Aleppo, Hanna Jallouf, widerspricht Mourad. Im Gespräch mit uns am Rand des Katholikentreffens im italienischen Rimini warnte der syrische Bischof vor Alarmismus.
Krieg und Frieden im Heiligen Land
Unheil in Nahost – Im September findet das internationale Ringen um eine Zweistaatenlösung für das Heilige Land einen weiteren Höhepunkt. Doch an der Levante stehen die Zeichen auf Sturm
Quelle
Nahostkonflikt: Welche Chancen hat die Zwei-Staaten-Lösung noch?
Was Du über den Nahostkonflikt wissen musst | Terra X
David Ben-Gurion – Wikipedia
28.08.2025
Wenn am 9. September die 80. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York eröffnet wird, werden der Nahostkonflikt und das Ringen um seine Lösung eine zentrale Rolle auf dieser Weltbühne spielen. Mindestens 140 der 193 UN-Mitgliedstaaten haben bereits jetzt eine palästinensische Staatlichkeit anerkannt; mit Frankreich, Großbritannien und Kanada haben drei westliche, nicht-muslimische Staaten angekündigt, diesen Schritt bei der UN-Generalversammlung setzen zu wollen. Zuvor hatte Frankreich zusammen mit Saudi-Arabien Ende Juli in New York eine gutbesuchte, aber von Israel und den USA boykottierte Konferenz geleitet, die immerhin zahlreiche arabische Staaten und die Arabische Liga dazu bewegte, eine völlige Entwaffnung und Entmachtung der Terrororganisation Hamas zu fordern, um einer Zweistaatenlösung den Weg zu bahnen.
Die Kirchen leisten passiven Widerstand
Die Christen in Gaza-Stadt lassen sich nicht vertreiben – Papst Leo setzt auf einen “unbewaffneten und entwaffnenden” Frieden
27.08.2025
“Der Klerus und die Ordensfrauen haben beschlossen, zu bleiben und sich weiterhin um alle zu kümmern, die sich in den kirchlichen Komplexen aufhalten.” Mit diesen Worten haben jetzt der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und der dortige griechisch-orthodoxe Patriarch, Theophilos III., in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt, dass sie Gaza-Stadt nach der Entscheidung Israels, den Gazastreifen komplett zu besetzen, nicht verlassen werden. “Gaza zu verlassen und zu versuchen, nach Süden zu fliehen, wäre ein Todesurteil”, erklären sie und fügen hinzu, dass “es keine Zukunft geben kann, die auf Gefangenschaft, Vertreibung der Palästinenser oder Rache basiert. Es gibt keinen Grund, die absichtliche und erzwungene Massenvertreibung von Zivilisten zu rechtfertigen”.
Priester und Nonnen wollen trotz Offensive in Gaza bleiben
Heiliges Land – Flucht wäre ein “Todesurteil”, heißt es aus dem lateinischen und griechisch-orthodoxen Patriarchat. Auch Kardinalstaatssekretär Parolin und die Caritas melden sich zu Wort
26.08.2025
Meldung
Trotz israelischer Evakuierungsaufrufe anlässlich der anstehenden Offensive der israelischen Armee in Gaza wollen die Geistlichen der katholischen und griechisch-orthodoxen Pfarreien sowie die Ordensschwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe, die sich noch in Gaza-Stadt aufhalten, vor Ort bleiben. Dies geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des griechisch-orthodoxen und des lateinischen Patriarchats von Jerusalem vom heutigen Dienstag hervor. Zur Begründung heißt es, seit Ausbruch des Krieges seien die beiden Pfarreien Sankt Porphyrius (orthodox) und Heilige Familie (katholisch) zur Zufluchtsstätte Hunderter Zivilisten geworden, darunter Alte, Frauen, Kinder und Behinderte, von denen viele geschwächt und unterernährt seien. “Gaza-Stadt zu verlassen und nach Süden zu fliehen, wäre nichts Geringeres als ein Todesurteil”, heißt es in dem Statement.


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