UNESCO-Generaldirektor im Vatikan: Ganzheitliche Bildung und KI
Der Generaldirektor der UNESCO Khaled Ahmed El-Enany Ali Ezz war an diesem Freitag im Vatikan bei Papst Leo. Neben der Audienz mit dem katholischen Kirchenoberhaupt traf er auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher. Themen waren ganzheitliche Bildung und KI
Bei den Gesprächen im vatikanischen Staatssekretariat sei auf die Notwendigkeit eingegangen worden, “die ganzheitliche Entwicklung des Menschen durch Bildung zu fördern”, teilte der Vatikan im Anschluss mit. Ebenso seien “die Chancen und Herausforderungen” Thema gewesen, die die Künstliche Intelligenz mit sich bringe.
Bildung und KI, Erziehung zu Dialog
Vor allem sei “die Bedeutung der Erziehung zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen als bevorzugter Weg zur Förderung des Friedens sowie die Notwendigkeit des Schutzes des kulturellen Erbes der Menschheit bekräftigt” worden.
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Konsistorium: Austausch über Weltpolitik, Enzyklika und Synode
In einem Schreiben an alle teilnehmenden Kardinäle hat der Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re, die detaillierte Tagesordnung des kommenden Konsistoriums bekanntgegeben, welches vom 26. bis zum 29. Juni in der vatikanischen Audienzhalle und der Synodenaula stattfinden wird
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die viertägigen Beratungen markieren eine institutionelle Neuerung, da Papst Leo XIV. am Ende der vergangenen Januartagung den Wunsch geäußert hatte, dieses Format künftig in Kontinuität zu den Generalkongregationen als jährliche feste Einrichtung fortzuführen.
Ein Raum des gegenseitigen Hörens und der globalen Bestandsaufnahme
Das erklärte Ziel des Pontifex ist es, die reichhaltigen Erfahrungen und den Rat des weltweiten Kardinalskollegiums unmittelbar fruchtbar zu machen. Das Treffen versteht sich ausdrücklich als ein Raum des gegenseitigen Zuhörens, des kollektiven Unterscheidungsvermögens und der gemeinsamen Vertiefung von Kernfragen, die das Leben und den Auftrag der Kirche in der Gegenwart betreffen. Kardinal Re betont in seinem Schreiben, dass der Erfolg dieser Arbeit maßgeblich von einer Atmosphäre der Freiheit, des Vertrauens und der Freimütigkeit abhängt, um zu einer echten, geteilten Erkenntnis zu gelangen. Der Papst baue dabei auf die aktive Mithilfe und die Unterstützung jedes einzelnen Kardinals in seinen jeweiligen lokalen Verantwortungsbereichen.


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