Vatikan und Weltärztebund beraten über den Schutz von Gesundheit
Die ethischen Herausforderungen im Umgang mit Gesundheitsdatenbanken und Biobanken stehen im Mittelpunkt einer internationalen Expertenkonferenz im Vatikan. Bei dem Treffen, das von der Päpstlichen Akademie für das Leben, dem Weltärztebund sowie der Israelischen Medizinischen Vereinigung organisiert wurde, beraten Fachleute über eine Überarbeitung der Erklärung von Taipei des Weltärztebundes
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Vatikan: Wie Gesundheitsdaten gerechter genutzt werden sollen – Vatican News
Italienischer Bioethiker neuer Präsident der Lebens-Akademie – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Zu Beginn der zweitägigen Beratungen an diesem Montag hob der Präsident der Päpstlichen Akademie, Erzbischof Renzo Pegoraro, die langjährige und intensive Zusammenarbeit zwischen der kirchlichen Akademie und der weltweiten Ärztevereinigung hervor. Er begrüßte die neue Führung des Weltärztebundes, angeführt von der Präsidentin Jacqueline Kitulu und dem neuen Generalsekretär Ramin Parsa-Parsi, und dankte zugleich dem scheidenden Generalsekretär Otmar Kloiber für dessen langjährige Arbeit.
Familie „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“
Papst Leo bekräftigt: Familie ist „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“
Vatikanstadt – Montag, 1. Juni 2026
Papst Leo XIV. hat bekräftigt, dass die Familie, die auf der Verbindung zwischen Mann und Frau beruht, die „erste und wesentliche Zelle der Gesellschaft“ ist und daher geschützt und gefördert werden muss.
Unter Bezugnahme auf einen Text von Papst Pius XII. hob Leo diesen Vorrang der Familie in der Gesellschaft hervor, indem er am Samstag eine Videobotschaft an die Teilnehmer des Nationalen Familiensymposiums sandte, das von der Kommission für Leben und Familie der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens organisiert wurde.
Vatikan/UNO: Würde der Arbeit im digitalen Zeitalter achten
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt steht im Mittelpunkt von laufenden Verhandlungen in Genf. Am Montag befasste sich die 114. Internationale Arbeitskonferenz in einer zweiten Standardsetzungsdebatte mit den Bedingungen für Beschäftigte im Bereich der digitalen Plattform-Ökonomie. In diesem Kontext legte die Delegation des Heiligen Stuhls eine grundlegende Stellungnahme vor, die den Blick auf die anthropologischen und ethischen Dimensionen der modernen Arbeitsverhältnisse lenkt

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Der 114. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz vorgelegte Berichte und Dokumente | International Labour Organization
Weltraum und Menschheit am Scheideweg: Vatikanvertreter fordert neue Normen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, betonte bei der Sitzung die Notwendigkeit, den Schutz der Erwerbstätigen an deren inhärenter Würde auszurichten.
Das Wachstum digitaler Plattformen habe den globalen Arbeitsmarkt verändert, erklärte Balestrero. Zwar entstünden dadurch Beschäftigungsmöglichkeiten, gleichzeitig seien viele Arbeitskräfte jedoch veränderten Formen der Unsichtbarkeit ausgesetzt. Die Vertretung des Vatikans mahnte an, dass jede Debatte über technologischen Wandel den Menschen ins Zentrum stellen müsse. Dies entspreche der Haltung von Papst Leo XIV., welcher bezüglich der Entwicklung der künstlichen Intelligenz feststellte, dass die Herausforderung nicht technologischer, sondern anthropologischer Natur sei.
Das Programm der Spanien-Reise von Papst Leo XIV.
Das Programm der Spanien-Reise von Papst Leo XIV.: Migranten im Fokus – Vatican News – Diesen Mittwoch hat der Vatikan das offizielle Programm für die Spanien-Reise von Papst Leo XIV. veröffentlicht. Es ist die erste Reise in ein EU-Land außerhalb Italiens. Sie führt den Papst vom 6. bis 12. Juni nach Madrid, Barcelona und auf die kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Beide sind wichtige Einreisepunkte vor der Westküste Afrikas für Migranten, die der Papst dort treffen will, ebenso wie Hilfsorganisationen. Außerdem spricht Leo XIV. vor dem spanischen Parlament
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Audienz für Madrids Präsidentin
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Am Hafen von Gran Canaria wird der Papst sich am 11. Juni mit Organisationen treffen, die sich um die Aufnahme und Integration von Migranten kümmern; ebenso am 12. Juni in Teneriffa. Dort trifft er zudem auch Migranten im Zentrum „las raìces“. Bei allen drei Begegnungen wird der Papst Redebeiträge halten.
Viele EU-Länder setzen beim Thema Migranten und Flüchtlinge auf Abschottung. Spanien macht es anders: Die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez hat ein einjähriges Massenamnestieprogramm gestartet, das schätzungsweise 500.000 Einwanderern die Beantragung eines legalen Aufenthaltsstatus ermöglicht. Das könnte auch in der Hauptstadt Madrid ein Thema werden, wo der Papst am 6. Juni bei seiner Begegnung mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und mit dem Diplomatischen Korps seine erste Rede hält – oder am 8. Juni, wenn Papst Leo XIV. vor dem spanischen Parlament in Madrid spricht.

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