Schweiz/Nepal: Partnerorganisationen der Fastenaktion leisten Nothilfe nach Sturzflut


Die Lage in den betroffenen Regionen ist weiterhin angespannt. Nach einer verheerenden Sturzflut in Nepal am Mittwoch, dem 26. August 2026, unterstützen Partnerorganisationen des Schweizer Hilfswerks Fastenaktion die betroffenen Menschen vor Ort

Quelle

Lokale Teams erfassen derzeit das Ausmaß der Schäden und bereiten erste Hilfsmaßnahmen vor. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben, viele weitere wurden vertrieben. Den Überlebenden mangelt es an geschützten Unterkünften, Lebensmitteln sowie sauberem Trinkwasser. Die nepalesische Partnerorganisation Community Self Reliance Center (CSRC) arbeitet in den Katastrophengebieten eng mit den lokalen Behörden sowie den Gemeinschaften zusammen, um Suchaktionen und Erstversorgungen zu koordinieren.

Erschütternd 

Jagat Deuja, Leiter von CSRC, beschreibt die Zustände in der Region Rasuwa: „Das Ausmaß der Zerstörung, das wir derzeit erleben, ist erschütternd und kaum in Worte zu fassen. Familien, die bereits zuvor mit sehr begrenzten Ressourcen lebten, haben innerhalb weniger Minuten ihre Häuser, ihr Land und ihre Lebensgrundlagen verloren. In diesem Moment an ihrer Seite zu stehen, ist nicht nur unsere Verantwortung, sondern auch eine eindringliche Erinnerung daran, wie dringend Solidarität und Unterstützung gebraucht werden.“

„Das Ausmaß der Zerstörung, das wir derzeit erleben, ist erschütternd und kaum in Worte zu fassen“

Das Hilfskonzept der Organisationen beschränkt sich nicht auf die unmittelbare Erstversorgung. CSRC kooperiert bereits seit 2007 mit Dorfgemeinschaften in Rasuwa, um deren Landrechte sowie den Zugang zu Grundbesitz zu stärken. Nach früheren Erdbeben und Erdrutschen begleitete die Organisation die Betroffenen bei der Umsiedlung, dem Wiederaufbau sowie bei der Sicherung von Einkommensquellen. Neben der Nothilfe liegt der Schwerpunkt auf Maßnahmen, die den Betroffenen eine langfristige Eigenständigkeit ermöglichen und die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber zukünftigen Naturkatastrophen erhöhen.

Misereor stellt 20.000 Euro zur Verfügung und ruft zu Spenden auf

Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal stellt Misereor 20.000 Euro Soforthilfe für seine nepalesischen Partnerorganisationen vor Ort bereit. Sie versorgen in den besonders betroffenen Distrikten Rasuwa und Nuwakot zunächst 200 Haushalte mit Lebensmitteln und Hygienekits. Misereor ruft zu Spenden auf, um die Nothilfe schnell ausweiten zu können.

„Die Zerstörung ist immens und die Herausforderungen sind riesig. Für unser Netzwerk steht jetzt die Solidarität mit den betroffenen Familien an erster Stelle. Es geht darum, schnell Hilfsgüter in die betroffenen Gemeinden zu bringen und den Menschen in dieser schwierigen Zeit damit Hoffnung zu geben“, so Saroj Nepal vom Misereor-Partner Collective Campaign for Peace (COCAP).  Deren Netzwerk koordiniert zunächst die Hilfe für 200 Haushalte in den Distrikten Rasuwa und Nuwakot und versorgt sie mit Lebensmitteln und Hygienekits.  

fastenaktion/misereor – mg, 28. August 2026

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..

Dein Beitrag zu einer großen Mission: Unterstütze uns dabei, das Wort des Papstes in jedes Haus zu tragen

Themen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung