Vier Tage Kolumbien
Vier Tage Kolumbien: Programm und Live-Übertragungen
Quelle
YouTube – Live Übertragungen
Vatikan – Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Kolumbien, 6.-11. September 2017
Der Papst fliegt an diesem Mittwoch nach Kolumbien. Geplanter Abflug ist um 11.00 Uhr vom römischen Flughafen Fiumicino. Vier Tage in vier Städten, vier Messen und viele Begegnungen: Franziskus hat während seiner Reise viel vor. Einen ausführlichen Überblick über das Reiseprogramm haben wir hier für Sie zusammen gestellt. Ein Hinweis: Die Zeitangaben sind Ortszeit, die Zeit in den Klammern gibt die mitteleuropäische Sommerzeit an.
Mittwoch, 6. September
16.30 Uhr (23.30 Uhr) Ankunft in Bogotá und Willkommenszeremonie auf dem Flughafen, dann begibt sich der Papst zu seiner Unterkunft in die Nuntiatur.
Papstreise nach Kolumbien
Papstreise nach Kolumbien: Unsere Reportagen (Red.Radio Vatikan)
Quelle
KathTube – Euronews – Papst Franziskus in Kolumbien
Quelle – Begegnung mit den Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens – Live
KathTube – Offizielle Hymne
KathTube – Papst Franziskus ist in Kolumbien gelandet – Die Begrüssungszeremonie am Flugplatz von Bogota in voller Länge
Dichtes Programm für den Papst: Reise nach Kolumbien vom 6.-11. September
Der Papst trägt zur Versöhnung bei
Wenn Papst Franziskus ab Mittwoch Kolumbien besucht, dann gilt sein besonderes Interesse dem Versöhnungsprozess im Land.
Papst zu Versöhnungsreise nach Kolumbien gestartet
Exakt um 11:12 Uhr römischer Zeit ist Papst Franziskus an Bord einer Sondermaschine der Alitalia vom Flughafen Fiumicino Richtung Bogotà aufgebrochen
Quelle
Vor Abflug – Papst besucht Basilika und trifft Obdachlose
Video-Botschaft für Kolumbien – „Frieden und Dialog“
Kolumbiens Präsident – Ohne Papst wäre Frieden gescheitert
Wegen des Hurrikans Irma wird die Flugroute vermutlich leicht südwärts verlagert. In Kolumbien wird der Papst um 23.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf dem Flughafen von Bogotà erwartet und dort von Staatspräsident Manuel Santos empfangen. Anschliessend soll Franziskus im offenen Papamobil knapp eine Stunde lang zu seinem Quartier in der Vatikanbotschaft fahren. Entlang der 15 Kilometer langen Strecke rechnen die Veranstalter mit Hunderttausenden Pilgern und Schaulustigen.
Franziskus: Venezuela muss zu Stabilität finden
Papst Franziskus hat zum Auftakt seiner fünften Lateinamerikareise zum Gebet für Venezuela eingeladen. Das Land müsse zu einer „guten Stabilität“ und zu einem Dialog mit allen finden, sagte der Papst am Mittwoch während des Fluges von Rom ins kolumbianische Bogota vor mitreisenden Journalisten. Seinen bevorstehenden mehrtägigen Besuch in Kolumbien bezeichnete Franziskus als eine „etwas spezielle Reise“, mit der er dem südamerikanischen Land vor allem helfen wolle, auf seinem Friedensweg voranzugehen.
Videobotschaft an Gefangene
Videobotschaft an Gefangene: Mit dem Horizont der Hoffnung
Strafe muss sein, aber eine Strafe ohne Horizont und ohne Hoffnung ist nicht fruchtbar: In einer Videobotschaft wandte sich Papst Franziskus an diesem Donnerstag an die Insassen des Gefängnisses von Ezeiza in Argentinien, und zwar an besondere Insassen: Der Papst sprach zu den Teilnehmern eines neu eingerichteten universitären Ausbildungskurses für Musik dort im Gefängnis.
Jeden Monat telefoniert der Papst mit Insassen genau dieses Gefängnisses. Den Kontakt hat er schon als Erzbischof gepflegt, seit seiner Papstwahl hat er ihn nicht abreissen lassen. Diesen Monat weicht er ab, diesen Monat nutzt er wieder einmal eine Videobotschaft, um dem Gefängnis und den Insassen zum neuen Lernzentrum für Musik im Gefängnis im Süden von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires zu gratulieren. „Es macht mir viel Freude, dass es diesen Ort gibt“, so der Papst. „Einen Ort der Arbeit, der Kultur, des Fortschritts: Er ist ein Zeichen der Menschlichkeit“.
Venezuela Fidesdienst
Venezuela – Bischof Reyes: “In Puerto Ayacucho wurden 37 Gefangene absichtlich umgebracht”
Puerto Ayacucho, Fidesdienst, 21. August 2017
“Diese Menschen wurden absichtlich umgebracht”, so der Apostolische Vikar von Puerto Ayacucho (Venezuela), Bischof Jonny Eduardo Reyes Sequera, S.D.B, zum Massaker in der Vollzugsanstalt in Puerto Ayacucho, bei dem 37 Häftlinge starben.
“Hier handelt es sich um eine ernste Tragödie, denn es geht um Menschenleben und wenn bezahlten bewaffnete Gruppen Menschen töten, dann steckt Absicht dahinter”, so Bischof Reyes am gestrigen 20. August gegenüber der Presse.
“Es handelt sich nicht um Hühner oder Katzen, sondern um Menschen und wir wissen nicht, ob es tatsächlich nur 37 sind. In allen Fernsehnachrichten wird über Barcellona gesprochen, wer spricht über Venezuela?
Was passiert hier wirklich?”, so Bischof Reyes.
„Wir fühlen uns verlassen”
Über die Arbeit und Situation der Kirche in Venezuela
„Venezuela – wo Träume Wirklichkeit werden.“ So lautete einst der Werbespruch der nationalen Tourismusagentur. Heute ist der Traum zum Albtraum geworden.
„Uns geht es schlechter denn je“, sagt der Bischof der Diözese Carúpano, Jaime Villarroel. Sein Bistum liegt im Norden des Landes, an der Atlantikküste. „Es gibt nichts zu essen. Ständig kommt es zu Plünderungen.“ Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung. „Die Menschen haben nur noch Angst“, erklärt der Bischof.
Drei Jahre nach dem Tod des langjährigen Präsidenten Hugo Chávez taumelt das Land von einer Krise in die andere. Fehlentscheidungen der linksgerichteten Regierung von einst, politische Unruhen heute, Wirtschaftskrise, Preisverfall haben Venezuela an den Rand des Abgrunds gebracht.
Venezuela: Humanitäre Krise verschlimmert sich weiter
Die humanitäre Krise in Venezuela verschlimmert sich zusehends
Quelle
Papst will in Kolumbien offenbar Venezuelas Bischöfe treffen
Venezuela – Kardinal verurteilt Maduros Verhalten
Die humanitäre Krise in Venezuela verschlimmert sich zusehends. Dies kritisiert Caritas Internationalis mit Hinweis auf den Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten und die alarmierenden Zahlen unterernährter Kinder. Laut einem aktuellen Bericht der venezolanischen Caritas leiden 54 Prozent der Kinder unter Mangelernährung. Die Fälle von Diabetes sind um 95, die Fälle von Bluthochdruck um 92 Prozent gestiegen. Die Sterblichkeitsrate direkt nach der Geburt hat sich verdreifacht und 114.000 Menschen mit HIV oder Aids haben keinen Zugang zur nötigen medizinischen Versorgung. Nur 38 Prozent aller Apotheken verfügen noch über grundlegende Medikamente.




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