“Vorhof der Völker” in Berlin
Programm im Vatikan vorgestellt
Vom 26. bis 28.November 2013 ist der “Vorhof der Völker” in Berlin zu Gast. Der emeritierte Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch stellte an diesem Montag in Rom das Programm vor. Es handele sich um ein Treffen für “Gottgläubige, Agnostiker und Atheisten”. In der deutschen Bundeshauptstadt soll es “um die Tiefe des ethischen Humanismus und um die Weite des Gottesglaubens” gehen. Auch werde die “Freiheit der Kunst” erörtert sowie Fragen “um die Anmut und Würde von Menschlichkeit und Frömmigkeit” behandelt. Der Generalsekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Jesuitenpater Hans Langedörfer erläuterte weitere Einzelheiten des Treffens, dass die Erzdiözese Berlin zusammen mit dem Päpstlichen Kulturrat organisiert:
Papst an Kulturschaffende
“Wege der Hoffnung finden”
Universitäten sollen Lehrstätten sein, in denen eine Kultur des Nächsten gedeiht. Das sagte Papst Franziskus bei einer Begegnung mit Kulturschaffenden an der theologischen Fakultät von Cagliari. In besonderer Weise sollten Universitäten zur gelebten Solidarität erziehen.
Es war ausdrücklich keine “akademische Vorlesung” die der Papst seinem Auditorium bieten wollte, sondern “einige laut gedachte Überlegungen, die von meiner Erfahrung als Mensch und als Hirte der Kirche ausgehen”. Franziskus meditierte über die Jünger von Emmaus und ihre Enttäuschung nach dem Tod Jesu.
Vom Kaufmann zum Meister der Literatur
Zum 700. Geburtstag von Giovanni Boccaccio – Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus
Boccaccio zählt zu den bedeutendsten italienischen Dichtern der Renaissance und gilt als Wegbereiter des Humanismus. Sein Ruhm verbreitete sich schon zu Lebzeiten in ganz Europa, und manchen galt und gilt er noch als größter Erzähler seiner Epoche. Seine Werke beeinflussten das literarische Schaffen auch außerhalb Italiens, so den englischen Schriftsteller Geoffrey Chaucer (1343–1400). In intellektuellen Kreisen des Humanismus spielte Boccaccio offenbar auch eine führende Rolle als Übersetzer.
‘Ohne die Familie stirbt die Kultur’
Gesetzgebung, die die Familie schwächt, Bedrohung für die Kultur Europas
Christdemokraten für das Leben
Bundestagsabgeordneter Norbert Geis (CSU): Eine Gesetzgebung, die die Institution der Familie schwächt, stellt eine Bedrohung für die christlich fundierte Kultur Deutschlands und Europas dar. Von Dr. Tobias Klein
Berlin, kath.net, 21. Mai 2013
Norbert Geis, geboren 1939, ist seit 1987 Bundestagsabgeordneter für die CSU; zuvor war er fünf Jahre lang Mitglied des Bayerischen Landtags.
Papst Franziskus wird Reformen durchführen
…. doch vor allem erweckt er die Leidenschaft zu neuem Leben (Teil 1)
Ein Interview mit Kardinal Francesco Monteresi, dem emeritierten Erzpriester von Sankt Paul vor den Mauern, nach der Inbesitznahme der Basilika durch den Papst
Vatikanstadt, 22. April 2013, zenit.org
Am vergangenen Sonntag nahm Papst Franziskus mit St. Paul vor den Mauern die dritte der vier Papstbasiliken in Besitz. Zu diesem Anlass bat ZENIT Kardinal Francesco Monteresi, den emeritierten Erzpriester der Basilika, im Rahmen eines Interviews um Erläuterungen zur Geschichte, zu den Mönchen, zum Grab des hl. Pauls sowie zur Zeremonie der Inthronisation des Heiligen Vaters und der von ihm erweckten Inbrunst.
Papst Franziskus Lieblingsbild
Die “Weisse Kreuzigung” von Marc Chagall
Christus als Urbild des jüdischen Märtyrers
Rom, 20. März 2013, zenit.org, Tanja Schultz
Die berühmte “Weisse Kreuzigung” von Marc Chagall ist das Lieblingsbild von Papst Francesco. Das offenbarte er 2010 in einem ***Interview gegenüber den Journalisten Francesca Ambrogetti e Sergio Rubin. Das Interview erschien in Buchform mit dem Titel “Der Jesuit”.
Das quadratische Ölbild (155×140cm), eines der wichtigsten und meist diskutierten Werke des russischen Künstlers (1887-1985), wird im “Art Institute” von Chicago aufbewahrt. Selbst aus einer orthodoxen jüdischen Familie stammend, hat sich Chagall in vielen seiner Werke mit der christlichen Religion auseinandergesetzt.
Der Kreuzgang von St. Johann im Lateran
Die Kreuzgänge berühmter Basiliken, Klöster und Abteien
– Wege, auf denen man sich selbst finden kann (2)
Unter Honorius III. wurde mit dem Bau des Lateran-Kreuzgangs begonnen. Möglicherweise gab der Papst sogar selbst den Anstoss zu einem Neubau, denn er war Laterankanoniker gewesen. Wie man einer Inschrift entnehmen kann wurde er wohl unter der gemeinsamen Leitung von Pietro Vassalletto und dessem Sohn um 1220 begonnen und von letzterem um 1232/36 vollendet.
Sacros(ancta) Lateranen(sis) Eccles-(ia) Omnivm Vrbis Et Orbis Ecclessiarvm Mater Et Capvt (Hochheilige Laterankirche, Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises). Das besagt die imposante Inschrift am Eingangsportikus der Lateranbasilika. Von Kaiser Konstantin dem Grossen (*274, regierte 306–337) gestiftet, war dies das allererste christliche Gotteshaus, das einen “öffentlichen” und “offiziellen” Charakter aufwies.



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