Gedanken zu einem Konzilskommentar
“Diesen Leuten dürfen wir die Kirche nicht überlassen”
Katholische Wochenzeitung 43/2012, 26. Oktober 2012, von Martin Meier-Schnüriger
50 Jahre nach Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils ist dieses epochale Ereignis nicht nur kirchlichen, sondern auch weltlichen Medien mehr als nur eine Schlagzeile wert.
Liest man sich durch die endlosen Kommentare, die derzeit von berufener und weniger berufener Hand verfasst werden, so gewinnt man den Eindruck, “das Konzil”, wie es gemeinhin genannt wird (als ob es davor nicht schon 20 andere Konzilien gegeben hätte!), habe die katholische Kirche von Grund auf verändern wollen, aber böse rückwärtsgewandte Kräfte hätten sich bis heute erfolgreich gegen diesen Total-Umbau gewehrt, und so sei die Kirche nach wie vor jenes Bollwerk des Hinterwäldlertums, als das sie in der veröffentlichten Meinung gerne dargestellt wird.
“Das Konzil hat die Kirche lasch gemacht”
“Aggiornamento heisst: den Widerspruch der Kirche zur Welt aktualisieren, für unsere Zeit”
Vor 50 Jahren begann das Zweite Vatikanische Konzil, von dem gesagt wird, dass es dem Katholizismus den Weg in die Moderne bahnte. Der Philosoph Robert Spaemann sieht das anders. Von Lucas Wiegelmann
Vor 50 Jahren, im Oktober 1962 begann das Zweite Vatikanische Konzil, von dem gesagt wird, dass es dem Katholizismus den Weg in die Moderne bahnte. Der Philosoph Robert Spaemann kommt rückblickend zu einer sehr kritischen Wertung der damaligen Ereignisse in Rom.
Der Katechismus
….sichere Norm für die Lehre des Glaubens
Mauro Kardinal Piacenza zur Bedeutung des Katechismus der Katholischen Kirche in Bezug auf das II. Vatikanische Konzil, seine Rezeption und die Verbindung zur Aufgabe der Neuevangelisierung
Rom, kath.net/as, 15. Oktober 2012
Jahr des Glaubens: nicht nur dem II. Vatikanischen Konzil mit seinen Texten soll nach dem Willen Papst Benedikts XVI. besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, sondern vor allem auch dem am 11. Oktober 1992 veröffentlichten “Katechismus der Katholischen Kirche” als Grundstein einer Neuevangelisierung.
“Wir waren glücklich und voller Begeisterung”
Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben

Rom, Die Tagespost 12. Oktober 2012
Messe bei strahlender Sonne und Papstansprache beim Schein des Mondes: In Rom hat in Erinnerung an das Konzil das “Jahr des Glaubens” begonnen. Von Guido Horst
Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben. Fünfzig Jahre ist es her, da hat der selige Johannes XXIII. seine berühmte “Mondscheinansprache” zu Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils gehalten. In einem Fackelzug waren damals Abertausende von Menschen auf den Petersplatz geströmt und vom Fenster des päpstlichen Arbeitszimmer aus sagte der Roncalli-Papst jene unvergesslichen Worte: “Geht nach Hause und erweist euren Kindern eine Zärtlichkeit. Und sagt ihnen, dass es eine Zärtlichkeit des Papstes ist.”
Vatikan: 40.000 Gläubige bei Fackelzug
“Es war wie eine neuer Frühling ein neues Pfingsten für die Kirche” Update
Papst Benedikt erinnerte bei sponaner Ansprache an den Konzilsbeginn vor 50 Jahren: “Auch heute überwiege ein glückliches Gefühl, allerdings sei die Freude nüchterner aufgrund der Sünden und Fehler auch in der Kirche.”
Rom, kath.net/KNA, 11. Oktober 2012
Mit einem Fackelzug zum Petersplatz in Rom haben mehr als 40.000 Gläubige am Donnerstagabend der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils vor genau 50 Jahren gedacht. Von seinem Fenster aus begrüsste Papst Benedikt XVI. die Gläubigen, die zuvor singend
Die schöne Kirche des Konzils
Fackelzug und Gebet in Rom
Vatikanstadt, 11. Oktober 2012, ZENIT.org
“Die schöne Kirche des Konzils” ist eine Initiative der Katholischen Aktion Italiens in Zusammenarbeit mit der Diözese Rom aus Anlass der Eröffnung des Jahrs des Glaubens, die gleichzeitig mit der XIII. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode stattfindet, die sich mit der Neuevangelisierung befasst. Es werden sich auch Synodenväter und andere Teilnehmer der Synodalversammlung an dieser Initiative beteiligen.
Heilige Messe zur Eröffnung des Jahrs des Glaubens
Predigt von Papst Benedikt XVI., Petersplatz Donnerstag, 11. Oktober 2012
Verehrte Mitbrüder, liebe Brüder und Schwestern!
Mit grosser Freude beginnen wir heute, fünfzig Jahre nach der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das Jahr des Glaubens. Gerne richte ich meinen Gruss an Sie alle, speziell an den Patriarchen von Konstantinopel, Seine Heiligkeit Bartholomäus I., und an den Erzbischof von Canterbury, Seine Gnaden Rowan Williams. In besonderer Weise verbinde ich mich auch mit den Patriarchen und den Grosserzbischöfen der katholischen Ostkirchen sowie mit den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen. Um des Konzils zu gedenken, das einige der unter uns Anwesenden persönlich erleben durften – sie begrüsse ich besonders herzlich –, ist diese Feier durch einige spezielle Zeichen bereichert worden: die Eingangsprozession, die an die denkwürdige Prozession der Konzilsväter erinnern wollte, als sie feierlich in diese Basilika einzogen; die Inthronisation des Evangeliars – einer Kopie dessen, das während des Konzils benutzt wurde; die Übergabe der sieben Schlussbotschaften des Konzils sowie des Katechismus der Katholischen Kirche, die ich am Ende, vor dem Segen, vornehmen werde.


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