Kardinal Koch vor Papstreise
Kardinal Koch vor Papstreise: Sympathie und Solidarität für Christen – Papst Leo XIV. für das gemeinsame Gedenken daran, dass die geeinte Christenheit vor 1.700 Jahren in Nizäa zum ersten Konzil zusammengekommen ist. Er erhoffe sich von dem gemeinsamen Gedenken ein Zeugnis dafür, dass wir im Kern des christlichen Glaubens eins sind, so der Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Kurt Koch, im Vorfeld der Reise
Quelle
Kardinal Kurt Koch (470)
Herr Kardinal, das erste Konzil von Nizäa hat vor 1.700 Jahren stattgefunden. Warum ist es bis heute relevant?
Kardinal Koch: “Ich glaube, dafür gibt es zweierlei Gründe. Erstens, dieses Konzil hat im Jahr 325 stattgefunden, zu einer Zeit, in der die Christenheit noch nicht verwundet gewesen ist von so vielen Spaltungen und Trennungen. Deshalb betrifft das Konzil eigentlich alle Christen und kann in ökumenischer Gemeinschaft gefeiert werden.
Papst Leo will “zu neuem Schwung” bei Glaubensbekenntnis ermutigen
Apostolisches Schreiben: Papst Leo will “zu neuem Schwung” bei Glaubensbekenntnis ermutigen
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Montag, 24. November 2025
Mit einem neuen Apostolischen Schreiben will Papst Leo XIV. “die ganze Kirche zu neuem Schwung beim Bekenntnis des Glaubens ermutigen”. Die Wahrheit des Glaubens verdiene es “stets in neuer und aktueller Form bekannt und vertieft zu werden”, so der Pontifex im Apostolischen Schreiben In unitate fidei, das er am Sonntag veröffentlichte, wenige Tage vor seiner Reise in die Türkei, wo vor 1.700 Jahren in Nizäa das erste allgemeine Konzil stattfand.
Papst Leo würdigt das Konzil von Nizäa – Vatican News
Papst Leo XIV. erhofft sich vom Gedenken an das Konzil von Nizäa vor 1.700 Jahren Auftrieb für die ökumenischen Beziehungen. Das gibt er in einem Apostolischen Schreiben zu erkennen, welches an diesem Sonntag veröffentlicht wurde

Quelle
Apostolisches Schreiben ‘In unitate fidei’ zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Apostolisches Schreiben In unitate fidei zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa (23. November 2025)
Wortlaut: Apostolisches Schreiben 1.700 Jahre Konzil Nizäa – Vatican News
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das zehnseitige Schreiben mit dem Titel “In unitate fidei” (In der Einheit des Glaubens) würdigt vor allem das Glaubensbekenntnis, das auf dem Konzil im Jahr 325 unter der Leitung von Kaiser Konstantin formuliert wurde. In einer auf einem späteren Konzil ergänzten Fassung (nizäno-konstantinopolitanisches Credo) stellt es auch heute noch, wie das Schreiben hervorhebt, “das gemeinsame Bekenntnis aller christlichen Traditionen” dar (8). Papst Leo wird in ein paar Tagen während seiner ersten Auslandsreise, die ihn in die Türkei führt, am Ort des Konzils von Nizäa im heutigen Iznik an einem christlichen Gebetstreffen teilnehmen.
Einheit ohne Vielfalt ist Tyrannei, Vielfalt ohne Einheit ist Zerfall
Wenn sich Papst Leo am Freitag in Iznik mit anderen Oberhäuptern der Christenheit trifft, hat er ein Apostolisches Schreiben zum Konzil von Nizäa dabei. Heute hat es der Vatikan veröffentlicht
Quelle
Türkischer Bischof bezeichnet ökumenische Beziehungen vor Papstbesuch als “ausgezeichnet”
Papst Leo XIV. im Libanon: Caritas sieht Besuch als “Schrei nach Hilfe” und Zeichen der Hoffnung – Vatican News
Vor Papstreise: “Reale Angst vor einem neuen Krieg im Südlibanon”
23.11.2025
Kurz vor Beginn seiner ersten Auslandsreise in die Türkei und in den Libanon, wo Führer der Christenheit zusammen mit dem Papst des ersten Ökumenischen Konzils von Nizäa vor 1.700 Jahren gedenken, hat der Vatikan am Sonntag ein Apostolisches Schreiben von Leo XIV. zu diesem Anlass veröffentlicht.
Es sei eine glückliche Fügung, schreibt der Papst zu Beginn, dass “wir in diesem Heiligen Jahr, das unserer Hoffnung gewidmet ist, die Christus ist, zugleich das 1.700-jährige Jubiläum des ersten ökumenischen Konzils von Nizäa feiern, das im Jahr 325 das Bekenntnis zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, verkündet hat. Dies ist das Herz des christlichen Glaubens. Noch heute sprechen wir in der sonntäglichen Eucharistiefeier das Nizäno-Konstantinopolitanum, das Glaubensbekenntnis, das alle Christen verbindet. Es gibt uns Hoffnung in den schwierigen Zeiten, in denen wir leben, inmitten vieler Sorgen und Ängste, Bedrohungen durch Krieg und Gewalt, Naturkatastrophen, gravierenden Ungerechtigkeiten und Missständen, Hunger und Elend, unter denen Millionen unserer Brüder und Schwestern leiden.”
Quelle

Neueste Kommentare