Das Kloster der Kaiserin
Das Kloster der Kaiserin: 300 Jahre Salesianerinnen in Wien
Eines der ältesten Frauenklöster Wiens feiert sein 300-jähriges Jubiläum. Am 13. Mai 1717, dem Tag, an dem die nachmalige Kaiserin Maria Theresia geboren wurde, fand die Grundsteinlegung für die grosszügige Klosteranlage statt. Gestiftet wurde das Kloster von Kaiserin Amalia Wilhelmina, Gemahlin Kaiser Josephs I. Sie richtete sich in dem prachtvollen Barockbau von Donato Felice Allio ihre Witwenresidenz ein. Die Ordensfrauen des französischen Ordens von der Heimsuchung Mariens werden nach ihrem Gründer, dem hl. Franz von Sales, Salesianerinnen genannt. Der Orden ist kontemplativ und lebt eine strenge Klausur. Das Kloster in Wien führte lange Zeit ein Mädchenpensionat, das sich beim Adel der Habsburgermonarchie besonderer Beliebtheit erfreute. Die Salesianerinnen gehörten zu einem bedeutsamen adeligen Frauennetzwerk. Das Jubiläumsbuch würdigt die reiche Geschichte und das kostbare kulturelle Erbe der Wiener Salesianerinnen.
Die Zisterzienser: Das Europa der Klöster
Als Macht und Reichtum der Benediktiner die monastischen Ideale immer mehr untergruben, zogen 1098 drei Mönche aus und gründeten das Kloster Cîteaux
Die Zisterzienser im Mittelalter
Die Zisterzienser: Konzeptionen klösterlichen Lebens
Die Zisterzenser: Geschichte und Architektur
Als Macht und Reichtum der Benediktiner die monastischen Ideale immer mehr untergruben, zogen 1098 drei Mönche aus und gründeten das Kloster Cîteaux. Sie wollten zurückkehren zur Ordensregel des heiligen Benedikt und leben von der eigenen Hände Arbeit. Die Zisterzienser sollten zu einem der mächtigsten Verbände des Mittelalters werden. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jh.s entstanden fast 650 Klöster ein dichtes Netz, das sich über ganz Europa erstreckte. Die weißen Mönche schufen die vielleicht eindrucksvollsten Sakralbauten ihrer Zeit. Handschriften aus ihren Skriptorien zählen zu den Höhepunkten mittelalterlicher Buchkunst.
Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn widmet sich dem Orden und seiner Kunst, die europaweite Vorbildfunktion hatte und bis heute fasziniert. Prachtvolle Gemälde, Skulpturen und Manuskripte aus ganz Europa sowie Architekturmodelle und Rekonstruktionen erlauben außergewöhnliche Einblicke in die mittelalterliche Klosterwelt.
Das Katharinenkloster am Berg Sinai
Auf der Halbinsel Sinai liegt vor einer gewaltigen Bergkulisse das Katharinenkloster

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Grosse Sorge um das Katharinenkloster
Auf der Halbinsel Sinai liegt vor einer gewaltigen Bergkulisse das Katharinenkloster. 527 von Kaiser Justinian gegründet, ist es seit Jahrhunderten einer der bedeutendsten christlichen Wallfahrtsorte. Während die meisten heiligen Stätten in Jerusalem, Bethlehem und Nazareth von Eroberern immer wieder zerstört oder beschädigt wurden, ist das Wüstenkloster der Vernichtung entgangen und konnte ein unvergleichliches Erbe christlicher Kunst und Kultur bewahren. Dazu gehören prächtige Mosaiken aus frühchristlicher Zeit, eine einzigartige Ikonensammlung und die weltberühmte Bibliothek.
Rakete schlägt in Klostergarten von Aleppo ein
Auf Fürsprache des hl. Johannes Paul II. sei der Flugkörper nicht explodiert, so die Schwestern

Quelle, 25. Oktober 2016, Robert Cheaib
Hl. Papst Johannes Paul II.
Am Abend des liturgischen Gedenktags des heiligen Johannes Paul II., der am 22. Oktober begangen wird, ist eine Rakete in den Obstgarten des Alhpisat Karmelitinnenkloster von Unserer Lieben Frau von Syrien in Aleppo eingeschlagen.
Dass der Flugkörper nicht explodierte, sei laut der Klosterschwestern der Fürsprache des am 27. April 2014 heiliggesprochenen polnischen Papstes zuzuschreiben.
Klausur. Vom Leben im Kloster
Die seit über tausend Jahren bestehende Klosterwelt, die unseren Kulturraum sehr geprägt hat, ist heute in der Gefahr, unbemerkt und leise zu verschwinden
Die seit über tausend Jahren bestehende Klosterwelt, die unseren Kulturraum sehr geprägt hat, ist heute in der Gefahr, unbemerkt und leise zu verschwinden. Der Fotograf Thomas Dashuber hat zusammen mit dem Kulturwissenschaftler Christoph Kürzeder neun Frauenklöster in Bayern besucht, mit den Klosterschwestern gesprochen und Fotografien machen können, die uns einen Alltag zeigen, der fremd und doch auf seltsame Weise vertraut ist. Damit öffnen sie einen Raum, der den Betrachter und Leser unversehens mit aktuellen Fragestellungen unserer Gesellschaft und Kultur konfrontiert: Was bedeuten radikale Lebensentscheidungen, was Nachhaltigkeit und Achtsamkeit, was Entschleunigung und Konsumentsagung? Für die Frauen war (und ist) der Eintritt ins Kloster eine Lebensentscheidung: für ein Leben in einer räumlich und sozial klar umgrenzten Gemeinschaft, für ein Leben in Einkehr und Kontemplation.
Klosteraufhebungen, Pfarrei- und Diözesanregulierung
Die Auswirkungen der theresianisch-josephinischen Kirchenpolitik auf das Territorium des österreichischen Anteils des Bistums Chur 1780 bis 1806/16

Ein Beitrag zum 200-jährigen Gedenken an das Ende des Bistums Chur in seinen historischen Grenzen .
59,00 €
1. Auflage
Erscheinungstermin: 09-2016
406 Seiten
ISBN 978-3-86764-657-4
Schriftenreihe: Forschungen zur Geschichte Vorarlbergs (N.F.), Band 12




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