Katholische Stimmen

Martin Lohmann neuer Chef-Redaktor bei K-TV

Der katholische Fernsehsender K-TV hat einen neuen Chefredakteur

Der 55jährige Publizist und Journalist Martin Lohmann ist von den Verantwortlichen des Senders in die Führungsriege berufen worden

Linz, kath.net/PM, 1. Oktober 2012

Der katholische Fernsehsender K-TV hat einen neuen Chefredakteur. Der 55jährige Publizist und Journalist Martin Lohmann ist von den Verantwortlichen des Senders mit Wirkung vom 1. Oktober 2012 in die Führungsriege berufen worden und wird unter anderem in seiner Funktion als Chief Creative Director (CCD) neue und hochwertige Sendeformate entwickeln. Sendergründer Pfarrer Hans Buschor und Geschäftsführer Patrick Gruhn äusserten sich zufrieden, dass es gelungen sei, „diesen anerkannten und engagierten katholischen Medienmann zu gewinnen“. Lohmann ist zudem Prokurist.

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Jahr des Glaubens – ‚who cares?‘

Stell dir vor, es ist Jahr des Glaubens, und keiner geht hin

Kirchenthemen sind für die Medien vor allem dann interessant, wenn sie mit etwas „Spannendem“ verbunden sind. Also der Pfarrer, der paraglided. Weniger der Pfarrer, der über seinen Glauben spricht. Ein Gastkommentar von Eduard Habsburg

Wien – St. Pölten, kath.net/Habichtsburg, 8. Oktober 2012

Stell dir vor, es ist Jahr des Glaubens, und keiner geht hin. Den Eindruck hatte man nach der Pressekonferenz am Stephansplatz letzte Woche, wo Kardinal Schönborn den Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe zum „Jahr des Glaubens 2012/ 2013“ vorstellte – und die geplanten Aktionen zu diesem Ereignis.

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Seid mutiger und wehrt Euch!

Sich entschieden gegen Gotteslästerung engagieren

Ex-CDU-Ministerpräsident Werner Münch ruft bei Kongress „Freude am Glauben“ die Katholiken auf, sich entschieden gegen Gotteslästerung zu engagieren und kritisiert Kirchenzeitungen. „Wo blieb der Aufschrei?“

Aschaffenburg, kath.net/KNA, 16. September 2012

Sachsen-Anhalts früherer CDU-Ministerpräsident Werner Münch hat die Katholiken zu einem entschiedeneren Kampf gegen Gotteslästerung aufgerufen. „Es gibt schlimme Exzesse, die unseren Glauben vernichten wollen“, sagte er am Samstag in Aschaffenburg auf der öffentlichen Kundgebung des Kongresses „Freude am Glauben“. Jede Kritik an Allah und dem Koran werde verfolgt, aber die Beleidigung christlicher Symbole „als Meinungsfreiheit gefeiert“.

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Vatikan: Konferenz der „Romano-Guardini“-Stiftung Berlin

Thema: „Das geistige und intellektuelle Erbe Romano Guardinis“

Ansprache von Papst Benedikt XVI.

Sala Clementina, Freitag, 29. Oktober 2010

Exzellenzen, verehrter Herr Präsident Professor von Pufendorf, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Es ist mir eine Freude, Sie alle hier im Apostolischen Palast begrüssen zu dürfen, die Sie anlässlich der Konferenz der Guardini-Stiftung zum Thema „Das geistige und intellektuelle Erbe Romano Guardinis“ nach Rom gekommen sind.

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Die treulosen Diener und der Verrat am Nachfolger Petri

Sechzehn Fragen und Antworten zur Vatileaks-Affaire

Eine kath.net-Analyse von Peter Seewald

München-Rom, kath.net, 11. Juni 2012


I. Wer und was steckt hinter den „Enthüllungen“ um Vatileaks?

Verrat ist keine schöne Sache, auch wenn er allzu menschlich ist. Dass er vor der Kirche nicht Halt macht, zeigt schon das Beispiel der Apostel.

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„Ich mach nicht selbst Religion, ich mach Psychotherapie“

Kirche fungiert auch als Auffangbecken für ewas ‚verdrehte‘ Personen

Raphael Bonelli bei „Theologie von Fass“-Veranstaltung in Linz: Glaube macht nicht neurotisch, aber es gibt eine neurotische Form zu glauben. Von Victoria Fender.

Linz, kath.net/vf, 4. Juni 2012

„Ich mach nicht selbst Religion, ich mach Psychotherapie“. Dies sagte der Wiener Psychotherapeut und Universitätsdozent Raphael Bonelli (Foto) in seinem Eingangsstatement vergangene Woche in Linz, als er bei der Veranstaltungsreihe „Theologie vom Fass“ über Psychotherapie und Seelenheil sprach. Es sei sehr wichtig, Psychotherapie von Seelsorge zu trennen, erläuterte Bonelli. Das sind zwei unterschiedliche Aufgaben, bei denen es gefährlich sein kann, wenn der Priester versucht, therapeutisch zu analysieren oder umgekehrt, der Therapeut zum Moralapostel wird.

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Ein unstillbares Verlangen nach Wahrheit

Der Philosoph Robert Spaemann wird heute 85 Jahre alt

Im Gespräch mit Stephan Sattler erzählt er „Über Gott und die Welt“ Von Martin Mosebach

Dieser Artikel erschien in der Zeitung DIE WELT, 5. MAi 2012

Nach Robert Spaemanns Überzeugungen tritt der Philosophierende in ein grosses, die Jahrhunderte überspannendes Gespräch ein; jede seiner Einsichten ist eine Antwort auf eine von anderen gestellte Frage oder Widerlegung einer von anderen aufgestellten These, die wiederum Glied in der langen Kette der einst von Platon begonnenen Dialoge ist. So lag der Einfall des Journalisten Stephan Sattler nicht fern, Spaemann aus Anlass von dessen 85. Geburtstag am 5. Mai 2012 um ein Privatissimum zu bitten. In Frage und Antwort „Über Gott und die Welt“ – dieser Titel ist ganz buchstäblich, nicht redensartlich zu nehmen – entstand so das Bild eines philosophischen Lebenswerks, das in seiner Eigentümlichkeit ganz und gar mit der Person und dem Charakter Spaemanns verbunden scheint, wie aus seinem Schicksal, seiner Art zu sein organisch hervorgewachsen.

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