Katholische Stimmen

Grundlagen und Praxis des interreligiösen Dialogs: CD

Es gibt in der Kirchengeschichte zwei verschiedene Linien

…das Verhältnis zwischen dem Evangelium und den nichtchristlichen Religionen zu sehen. Die Linie der Kontinuität hält das Evangelium für eine geradlinige Fortsetzung der anderen Religionen, deren Weg man also nur noch weiterzuführen brauche; dahingegen betont die Linie der Diskontinuität das Neue und ganz Andere im Evangelium.

Mit dem „Programm des Dialogs zwischen Menschen lebendiger Glaubensweisen“, das der Ökumenische Rat der Kirchen 1970 in die Wege geleitet hat, und den im interreligiösen Treffen von Assisi gipfelnden ökumenischen Bemühungen der nachkonziliaren katholischen Kirche hat in den letzten Jahrzehnten die Sichtweise der Kontinuität die Oberhand gewonnen.

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Auf CD und DVD: Die Unterscheidung der Geister

Der Philisoph und Theologe Dr. mult. Peter Egger im Gespräch mit Kirche in Not

Ein Gespräch über die „Unterscheidung der Geister“ mit dem Philosophen und Theologen Dr. mult. Peter Egger geben wir ab sofort unentgeltlich auf Hör-CD und Video-DVD heraus. In dem halbstündigen Interview gibt Egger praktische Hinweise für die Gestaltung wichtiger Lebensentscheidungen und bezieht sich dabei auf die Lehre der Bibel zur „Unterscheidung der Geister“.

Der erfahrene Religionslehrer rät beispielsweise: „Beobachte deine seelischen Zustände! Güte, Geduld und Sanftmut werden vom Geist Gottes gewirkt. Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz oder Spaltungen dagegen nicht.“ Jeder kenne das Gefühl, zwischen solchen Gemütszuständen „hin- und hergerissen“ zu sein. Man müsse sich jedoch verdeutlichen, dass nicht alle diese Stimmungen allein aus dem Innern des Menschen kommen.

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Der Glaube ohne Welt ist leer, die Welt ohne Glaube blind

Das persönliche Glaubensleben ist der Schlüssel, um die aktuelle Kirchenkrise zu meistern

Die Tagespost, 19.10.2011, von Johannes Seibel

Wer betet, im Evangelium liest, Eucharistie feiert, kann gar nicht anders, als die Welt verändern zu wollen. Dann können auch nicht-marxistische Befreiungstheologen und Lebensrechtler Hand in Hand gehen.

Wer betet, aber meint, das sei blosse Konvention, beraubt sich der Erfahrung, dass er mit Gott wirklich in Kontakt treten kann.

„Wenn der Gegenstand des Glaubens nicht als wahr angesehen werden kann, beruht der Beitrag der Religionen zur individuellen und sozialen Lebensführung auf einer fortgesetzten Lebenslüge. Alle, die sich am religiösen Kult beteiligen und annehmen, das dabei gesprochene Wort sei sachlich von Belang, wären blamiert. Niemand könnte mehr glauben, was in den überlieferten Texten steht. Die auf Wahrhaftigkeit und existenzielle Konsequenz gegründete christliche Botschaft wäre in sich vernichtet.“

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Der Schreck, dass alles wahr sein könnte

Peter Seewald hat eine Biografie über Jesus Christus geschrieben

Über siebenhundert Seiten in sieben Jahren. Ein Mammut-Projekt, das dem Bestseller-Autor immer deutlicher vor Augen führte, dass das Evangelium die grösste Geschichte aller Zeiten enthält

Vatican Magazin, 10/2009

Das wievielte Jesus-Buch haben Sie gerade geschrieben?

Wenn ich mich recht erinnere: das erste. Natürlich kreisen meine Bücher, die sich mit den Geheimnissen des Christentums befassen, immer um die zentrale Figur dieser Religion. Aber erst jetzt bin ich mit „Jesus Christus“ gewissermassen in der Zielmitte angekommen.

Was denken Sie, hat Ihr Buch, was die anderen Jesus-Bücher nicht haben?

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Die Vernunft und die Sehnsucht nach Glück

Luigi Guissani schöpft aus seinem Reichtum an Erfahrungen

Rom, 25. Februar 2011, Zenit.org 

Die Sehnsucht nach Glück und die treibende Kraft der Vernunft verweisen letztlich auf das Übernatürliche. Es will mit dem „religiösen Sinn“ erfasst werden, mit dem sich ein in diesem Jahr erschienenes Buch des Theologen Luigi Giussani auseinandersetzt. „Der religiöse Sinn“ – der erste Band des „Grundkurses christlicher Erfahrung“ – ist nicht am grünen Tisch entstanden. Es spiegelt vielmehr den unermüdlichen, leidenschaftlichen Dialog wider, den Giussani über diese Frage viele Jahre lang vor allem mit Jugendlichen und Studierenden führte. Sein Buch ist daher reich an Beispielen aus dem Alltag sowie an Zitaten aus der Weltliteratur.

Mit jedem Atemzug sehnt sich der Mensch nach Glück. Diese Triebfeder bewegt ihn zu grossen Taten, lässt ihn aber auch an seine Grenzen stossen. Sinn und Erfüllung verlangen das Ganze. Das aber kann sich der Mensch, auch zu Beginn des dritten Jahrtausends, nicht selbst geben. Darum stellt sich die Frage: Ist es vernünftig anzunehmen, dass die Sehnsucht nach Glück eine Erfüllung finden kann? Grössten Wert legt der Autor auf die persönliche Überprüfbarkeit einer jeden seiner Aussagen. Er will nicht zu theoretischen Diskussionen, sondern zum Vergleich mit der eigenen Erfahrung als Mensch anregen.

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Mannheim und was dann?

Wer sich nicht mit der Lehre der Kirche identifiziert, spricht sich selber die Katholizität ab

Mannheim, kath.net, 20. Juli 2011

Wer sich nicht mit der Lehre der Kirche identifiziert, spricht sich selber die Katholizität ab. Eine verhinderte Klärung der Standpunkte ist eine Form von Dialogverweigerung – Ein Gastkommentar von Prof. Hubert Gindert / Forum Deutscher Katholiken

Die Auftaktveranstaltung für das überdiözesane Gesprächsforum ist am 9. Juli in Mannheim zu Ende gegangen. Sie zielte, wie im Einladungsschreiben steht, nicht auf „Beschlüsse und Handlungsprogramme“. Das Treffen sollte aber „Perspektiven und Handlungsprogramme“ für die Jahre 2012 bis 2015 bringen. Die Delegierten sind von Mannheim mit der Frage, wie wird es weiter gehen, nachhause gefahren. Viele sind ratlos und verwirrt. Die Erwartungen an den Dialogprozess gehen weit auseinander. Die rund 300 Teilnehmer sollten „die reiche Vielfalt der Katholischen Kirche in Deutschland“ widerspiegeln. „Zu 90% ist hier der Mainstream der Katholiken in Deutschland versammelt“, so Theodor Bolzenius, der Sprecher des Zentralkomitees der Katholiken (ZDK). Was heisst hier „Mainstream“, wenn noch 10% der Katholiken am Sonntag den Weg zur Kirche finden?

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Glaubens- und kirchentreue Katholiken müssen Initiative ergreifen

Initiative katholischer Laien und Priester

„Dazu ist die Kirche ins Leben getreten, dass sie mit der Ausbreitung der Herrschaft Christi über die ganze Erde zur Ehre Gottes, des Vaters, alle Menschen der heilbringenden Erlösung teilhaftig mache, und dass durch diese Menschen die gesamte Welt in Wahrheit auf Christus hingeordnet werde.“

Zweites Vatikanisches Konzil, Dekret über das Apostolat der Laien, 2

Quelle
Dekret.über.das.Laienapostolat: Vatikan
Augsburg
Initiativkreis: katholischer Laien und Priester

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