Ghana hat weltweit höchsten Anteil an Gläubigen
96 Prozent der Bevölkerung deklarieren sich laut WIN-Gallup-Umfrage als religiös
Ghana verzeichnet einer weltweiten Umfrage zufolge den höchsten Anteil an gläubigen Menschen. 96 Prozent der Bevölkerung des westafrikanischen Landes gaben bei einer Erhebung des Marktforschungsverbunds „WIN-Gallup International“ an, religiös zu sein, wie das Hamburger Magazin „Geo“ (Jänner 2013) berichtet. Für die globale Erhebung wurden laut Angaben mehr als 50.000 Menschen in 57 Ländern befragt. Demnach bezeichneten sich darüber hinaus 93 Prozent der Nigerianer und 92 Prozent der Armenier als gläubig. Dagegen gab nur knapp jeder vierte Befragte in der Türkei (23 Prozent) an, religiös zu sein. In Deutschland bezeichnete sich jeder Zweite (51 Prozent) als gläubig.
Dritte Adventspredigt
Ich verkünde euch eine grosse Freude – Evangelisierung durch das Wort
Von P. Raniero Cantalamessa OFMCap
Vatikanstadt, 14. Dezember 2012, zenit.org
Am heutigen Freitagvormittag hielt der Prediger des Päpstlichen Hauses, P. Raniero Cantalamessa OFMCap, im Vatikan die dritte der traditionellen Adventspredigten für den Papst und die Kurie. In der Predigt sprach er über die Evangelisierung in diesem Jahr des Glaubens.
Nachdem wir über die Gnade des Jahres des Glaubens und den 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzil gesprochen haben, wollen wir diese letzte diesjährige Adventsmeditation dem dritten grossen Thema dieses Jahres widmen: der Evangelisierung.
„Der Geburtsort des Herrn lehrt Demut“
Wo alles begann:
Ein adventlicher Rundgang durch die Geburtskirche zu Bethlehem. Von Oliver Maksan
Bethlehem, Die Tagespost, 21. Dezember 2012
Die Geburtskirche zu Bethlehem gibt sich nach aussen verschlossen. Sie hat – mit Verlaub – kein richtiges Gesicht. Hohe Mauern umfassen unförmig und abweisend, was doch eine der heiligsten Stätten der Christenheit ist. Eine kleine Öffnung nur, kaum ein Kind kann darin aufrecht stehen, führt in das Gotteshaus hinein. „Das ist die Pforte der Demut. Durch sie muss jeder in gebeugter Haltung hindurch. Anders kann man sich dem Geburtsort des Herrn, ob König, Präsident oder Patriarch, nicht nähern. Ich halte das für ganz entscheidend“: Pater Stephane Milovitch steht dem Franziskanerkonvent neben der Geburtskirche als Guardian vor. Als solcher empfängt der Franzose hier den Lateinischen Patriarchen, wenn dieser aus Jerusalem kommend am 24. Dezember zur Mitternachtsmesse einzieht.
Ein hoffnungsfrohes Weihnachtsfest!
Es gab einmal eine Zeit, in der das Universum dunkel und kalt war
Rom, 21. Dezember 2012, ZENIT.org,
Es gab einmal eine Zeit, in der das Universum dunkel und kalt war; da zündete der Schöpfer die Sterne an. Die Erde war unbewohnbar und feindlich; da hat der Herr das Leben gebracht. Die Menschheit war von Idolen versklavt und zerstreut; da hat Gott seinen Sohn gesandt.
Die Geburt Jesu hat das Schicksal der Menschheit verändert. Aus diesem Grund feiern wir Weihnachten; es ist der Moment, die Welt daran zu erinnern, dass der Heiland geboren ist, der Mensch wurde und sich selbst geopfert hat, um uns ein Leben in Hoffnung zu schenken, um uns das ewige Leben zu schenken, und es für jede Generation neu tut.
Taizé-Treffen in Rom: Solidarität in Zeiten der Krise
In genau einer Woche startet das 35. Internationale Gebetstreffen der Taizé-Gemeinschaft in der Ewigen Stadt
Um die 30.000 Jugendliche zwischen 17 und 35 Jahren aus ganz Europa haben sich bereits für die Begegnung angemeldet, die vom 28. Dezember bis zum 2. Januar über die ganze Stadt verteilt stattfindet. Neben Gebet und spiritueller Stärkung wird es auch um aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen wie Globalisierung, soziales Engagement, Migration und Armut gehen.
„Den Glauben zu vertiefen heisst nicht, vor den Herausforderungen und Problemen der heutigen Welt zu fliehen, sondern sich noch mehr einzusetzen, um das Vertrauen in die Menschheit zu suchen. Das ist unsere Einladung an die jungen Leute: neue Wege der Solidarität zu suchen.“
Eine neue Priestergeneration
Generationenwandel
„Ein neuer, der genuinen katholischen Überlieferung verpflichteter Priestertyp ist auf breiter Front im Kommen“. Von Walter Kardinal Brandmüller / Pur Magazin
Vatikan, kath.net/Pur Magazin, 21. Dezember 2012
Seit mehr als zehn Jahren erlebt man – nicht nur in Rom – immer mehr Priester, die an ihrer Kleidung als solche erkennbar sind. In den Nachkonzilsjahren war es auf weite Strecken hin üblich geworden, dass Priester „Zivil“ trugen – nicht selten auch „Räuberzivil“: man wollte nichts anderes sein als alle anderen, man suchte die Nähe zu den Menschen, die man nicht durch elitäre Kleidung abschrecken wollte.
Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben
Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 50. Weltgebetstag um geistliche Berufungen
21. April 2013 – 4. Sonntag der Osterzeit
Thema: Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben
Liebe Brüder und Schwestern!
Zum 50. Weltgebetstag für geistliche Berufungen, der am vierten Sonntag der Osterzeit, dem 21. April 2013, begangen wird, möchte ich euch dazu einladen, das Thema „Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben“ zu bedenken, das sich gut in den Kontext des Jahres des Glaubens und des 50. Jahrestags der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils einfügt. Der Diener Gottes Paul VI. hat während der Konzilsversammlung diesen Tag der vereinten Anrufung Gottes, des Vaters, eingeführt, damit der Herr weiterhin Arbeiter für seine Kirche sende (vgl. Mt 9,38).



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