Zum rechten Verhältnis der Kirche zum Geld
Was eine reiche Kirche mit ihrem Geld tun kann
Beispielsweise gutes Katechese-Material zur Ausbreitung des katholischen Glaubens verbreiten, einen Fond gegen die Abtreibung schaffen… – Ein Kommentar von Michael Gurtner
Salzburg, kath.net, 18. Januar 2013
In den D/A/CH-Ländern hat die Kirche besondere Finanzierungssysteme aufgebaut, welche untereinander recht ähnlich, jedoch mit einigen Unterschieden behaftet sind. Allen drei Systemen ist es gemeinsam, dass sie sich jedoch seit etlichen Jahren als (mindestens indirekter) negativer Einfluss auf deren Glaubensleben entpuppt haben. Mit einer gewissen Berechtigung geraten diese Systeme daher von den unterschiedlichsten, ja gar gegensätzlichsten Seiten – von traditionsorientierten Kreisen bis hin zu Antiklerikalen – immer mehr in Kritik und verlieren in der Bevölkerung rasant an Konsens und Verständnis.
Katholizität ist „kein Gemischtwarenladen“
Schwaderlapp: Amtsträger müssen Lehre der Kirche voll zustimmen
Kölner Weihbischof Schwaderlapp: Katholizität ist „kein Gemischtwarenladen, aus dem man sich das aneignet, was einem liegt, und das andere beiseitelässt“
Bonn, kath.net/KNA, 16. Januar 2013
Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp erwartet von katholischen Amtsträgern eine völlige Zustimmung zur Glaubens- und Morallehre der Kirche. Katholizität sei „kein Gemischtwarenladen, aus dem man sich das aneignet, was einem liegt, und das andere beiseitelässt“, schreibt Schwaderlapp in einem Beitrag für die „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Wer nur zu ausgewählten Elementen der Kirche Ja sage und andere verneine, mache sein eigenes Ich zum Massstab dessen, was katholisch sei. In der katholischen Glaubens- und Morallehre spiegele sich „die Weisheit Gottes wider – auch dort, wo sie mein Fassungsvermögen übersteigt“.
Das Jahr des Glaubens – kostbare Chance
Nicht nur über Gott – vielmehr auch wieder mit Gott sprechen
Das Jahr des Glaubens – kostbare Chance. Von Michaela Voss
Linz, kath.net/www.jahrdesglaubens.de, 15. Januar 2013
Erneuerung, Neuevangelisation, neues Profil, Wissen, Lehren, Künden, Sprechen, Aktionen, Veranstaltungen, Fragen, Antworten, Suche, Prognosen, Hoffnungen, … lange kann man eine Liste von Schlagworten zum Jahr des Glaubens fortsetzen.
Im Allgemeinen, fällt auf, dass man im Jahr des Glaubens besonders bemüht und engagiert ist:
Kloster Brandenburg: Bildvortrag über das katholische Berlin
Oasen des Glaubens Hoffnungsvolles aus dem heidnischen Berlin
Köln, Wednesday, 9. January 2013, zenit.org| RAGG
Zum Thema „Oasen des Glaubens – Hoffnungsvolles aus dem heidnischen Berlin“ spricht der Journalist und Unternehmer Michael Ragg am Freitag, 25. Januar, um 19:30 Uhr im Kloster Brandenburg/Iller. Der Eintritt ist frei, jeder Interessierte ist willkommen.
Der Referent nimmt die Zuhörer mit auf eine Bildreise durch das christliche, vor allem das katholische Berlin. Berlin steht seiner Ansicht nach heute schon vor Herausforderungen, die bald auch den Süden und Westen Deutschlands erreichen. Gerade in der deutschen Hauptstadt zeige sich aber, dass der Glaube auch und gerade dort eine Zukunft hat, wo er sich in schwierigem Umfeld neu bewähren muss. Der Vortrag möchte auch die vielen Berlin-Touristen dazu einladen, ein weitgehend verborgenes Stück Berlin kennenzulernen.
Lassen wir uns vom Glauben herausfordern
– in Kirche und Gesellschaft
Botschaft von Bischof Markus Büchel, neuer Präsident der Schweizer Bischofskonferenz
Schweizer Bischofskonferenz, 10.01.2013
Zum Amtsantritt mahnt der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Markus Büchel von St. Gallen, Gesellschaft und Kirche im Licht des Glaubens an Jesus Christus zu erneuern.
Die beste Arbeitslosenstatistik der Industriestaaten Europas für das gerade abgelaufene Jahr belegt es: Die Schweiz scheint eine prosperierende Insel zu sein. Für das Gute dürfen wir dankbar sein. Doch gibt es auch bei uns Schwierigkeiten und Spannungen. Die Schulden- und Bankenkrise dauert an, kriegerische und soziale Unruhen in anderen Teilen der Welt fordern auch uns in der Schweiz heraus und verlangen unseren Einsatz und unsere Solidarität.
Wissenschaft und Glaube: Wege zum Dialog
Mittwochstreffen an der Päpstlichen Universität Gregoriana wieder aufgegriffen
Rom, Tuesday, 8. January 2013, zenit.org
Am Mittwoch, dem 9. Januar, findet an der Päpstlichen Universität Gregoriana das erste „Mittwochstreffen“ des neuen Jahres statt. Die wöchentlichen abendlichen Veranstaltungen laufen in diesem Jahr unter dem Motto: „Herausforderungen des Glaubens – Herausforderungen an den Glauben“.
Warum existiert das Weltall mit seinen Milliarden von Sternhaufen, und nicht stattdessen das Nichts? Der Glaube ist vernünftig und muss in Harmonie mit der Wissenschaft zusammenleben und diese vervollständigen, sagt der Papst. Fideismus und Rationalismus müssen überholt werden.
6 bis 8 Millionen feiern ‚Schwarzen Nazarener‘ in Manila
Gewaltige Menschenmengen säumten den Weg der traditionsreichen Prozession
Bangkok, kath.net/KNA, 9. Januar 2013
Die Prozession des „Schwarzen Nazareners“, einer Jesusstatue aus dem 17. Jahrhundert, hat in Manila nach Medienangaben sechs bis acht Millionen Menschen angezogen. Rund 200 Personen seien bei dem katholischen Umzug am Mittwoch verletzt worden, 500 weniger als im Vorjahr, meldet der asiatische Pressedienst „Ucanews“. Der von Gebeten begleitete Zug durch die Strassen der philippinischen Hauptstadt findet jeden 9. Januar statt. Er gehört zu den bedeutendsten religiösen Festen des Landes.


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