Humanae vitae

Kopf, Hand, Herz – Das neue Ringen um Status

Kopf, Hand, Herz – Das neue Ringen um Status: Warum Handwerks- und Pflegeberufe mehr Gewicht brauchen

Literatur/Musik/DVD (3792)

Es muss erst eine Pandemie ausbrechen, damit wir merken, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Worauf es wirklich ankommt, was „systemrelevant“ ist. Die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln ist es, und die verlässliche medizinische Betreuung. Verkäuferinnen und Pflegekräfte – die neuen Helden des Alltags. So lange, bis sich dieser wieder normalisiert. Wir leben in einer Gesellschaft, in der kognitive, analytische Fähigkeiten am höchsten bewertet werden, höhere Bildung für möglichst viele ist erklärtes Ziel. An den Schalthebeln der Macht sitzen überwiegend akademisch Ausgebildete, sie bestimmen den Kurs stark nach ihren Interessen und Wahrnehmungen. Doch das hat seinen Preis: Eine Gesellschaft, die die Berufe der Hand und des Herzens, also Handwerk und soziale Berufe, geringschätzt und schlecht bezahlt, droht aus der Balance zu geraten. Der Kopf hat zu viel Einfluss erlangt, so David Goodhart. In seiner provozierenden Analyse zeigt er auf, warum das problematisch ist und wo wir ansetzen müssen, um die Gewichte zu verschieben.

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Schweiz: Bischof bei den Direktbetroffenen des Felssturzes

Der Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain hat am Wochenende Brienz besucht. Die Einwohner des Bergdorfes mussten noch schneller als vermutet ihre Häuser verlassen. Ein Felssturz droht die Ortschaft komplett zu zerstören. Man rechnet mit einem Fels-Volumen in der Größenordnung der Cheops-Pyramide, die in den nächsten Tagen ins Tal rollen sollte *UPDATE

Quelle
Schweiz: “Wir wussten nicht, dass es die letzte Messe in Brienz war”
*Brienz | kath-albula

Alle Einwohner in Sicherheit gebracht

Alle 84 Einwohnerinnen und Einwohner sowie alle Tiere wurden in Sicherheit gebracht. Laut Gemeinde haben alle von der Evakuierung Betroffenen ein neues, temporäres Dach über dem Kopf gefunden.

Die Sonntagabend-Messe im benachbarten Tiefencastel sei nicht nur bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen, die Menschen standen hinter den letzten Bänken. Es wurden knapp 200 Personen „von groß bis klein“ gezählt.

 

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2023 Welttag des Migranten und Flüchtlings

Frei in der Entscheidung auszuwandern oder zu bleiben

Quelle
Papstbotschaft zum Welttag des Migranten und Flüchtlings – Wortlaut – Vatican News
Papst zum Weltflüchtlingstag: Recht auf Bleiben stärken – Vatican News
Albanien: Der Bischof, die Emigration und die Jugend, die bleiben soll – Vatican News
Großbritannien: Neues Asylgesetz „moralisch inakzeptabel“ – Vatican News
Flucht aus Ägypten

Botschaft von Papst Franziskus zum 109. Welttag des Migranten und Flüchtlings 2023 (24. September 2023) – ‚Frei in der Entscheidung auszuwandern oder zu bleiben‘

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Migrationsströme unserer Tage sind Ausdruck eines komplexen und vielschichtigen Phänomens, dessen Verständnis eine sorgfältige Analyse aller Aspekte erfordert, die die verschiedenen Phasen einer Migration kennzeichnen, vom Aufbruch bis zur Ankunft, einschließlich einer eventuellen Rückkehr. In der Absicht, zu diesem Bemühen, die Realität zu verstehen, beizutragen, habe ich beschlossen, die Botschaft zum 109. Welttag des Migranten und des Flüchtlings der Freiheit zu widmen, die die Entscheidung, das eigene Land zu verlassen, immer kennzeichnen sollte.

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16. Mai 2023 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

From the Holy House in Loreto, Regina Caeli prayer and Holy Rosary

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Pope’s Worldwide Prayer Network (Apostleship of Prayer) – EYM (popesprayer.va)

Ukraine: Nordische Bischöfe beeindruckt vom Durchhaltewillen

Die nordische Bischofskonferenz war sehr beeindruckt davon, wie das Leben in Kyiv „ganz normal weiterging“, nachdem die Stadt 15 Raketenangriffe erlebt hatte – wenige Stunden vor Ankunft der nordischen Bischöfe in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai. Das berichtete der 48-jährige Bischof von Trondheim, Erik Varden, nach seinem Besuch in dem Kriegsland gegenüber Radio Vatikan

Quelle

Mario Galgano und Charlotta Smeds – Vatikanstadt

Trotz der Raketenangriffe seien die Menschen am nächsten Tag ihrer Arbeit nachgegangen und hätten sich geweigert, der Angst nachzugeben. „Und das, finde ich, ist an sich schon ein großer moralischer Sieg“, so Bischof Varden gegenüber Radio Vatikan. Weiter erzählt er:

„Oh, es gibt so viele Dinge, die mich zutiefst berührt haben. Die Geschichten über die Verluste der Menschen. Wissen Sie, im Zentrum von Kyiv gibt es eine riesige Wand, die mit Fotos derjenigen bedeckt ist, die an der Front gefallen sind, die als Opfer dieses Krieges gefallen sind. Und die Fotostrecke an der Wand ist endlos. Und wenn man diese Gesichter nacheinander sieht, wird einem klar, welche schrecklichen menschlichen Kosten der Krieg verursacht.“

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The Last Swiss Holocaust Survivors

The Last Swiss Holocaust Survivors: Porträts von Überlebenden, die in der Schweiz eine neue Heimat gefunden haben

Gamaraal Foundation – Tomorrow May Be Too Late

Die Holocaustüberlebenden werden nicht mehr lange bei uns sein. Dieses Buch gibt ihnen Raum und porträtiert sie in Bild und Text. Sie erzählen uns, wie sie entrechtet und gedemütigt wurden, wie sie den Genozid überlebt und danach weitergelebt haben. Sie berichten von Erfahrungen und Erinnerungen, die teilweise kaum in Worte gefasst werden können. Die Stimmen dieser Zeitzeuginnen und -zeugen sind von unermesslicher Bedeutung.

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Schweiz: Mahnmal, das ins Auge sticht

Für die Opfer des Nationalsozialismus soll in der Schweiz ein Mahnmal entstehen. Das hat der Bundesrat (Regierung) entschieden. Der Präsident des Dachverbands der Schweizer Juden verlangt nun, dass das Mahnmal in Bern auch über den Holocaust informiert – etwa für Schulklassen

Quelle
Ralph Lewin ist neuer SIG-Präsident (swissjews.ch)
The Last Swiss Holocaust Survivors | Portraits (last-swiss-holocaust-survivors.ch)

Ralph Lewin wünscht sich ein Mahnmal, „das ins Auge sticht. Das zum Nachdenken anregt. Aber dabei darf es nicht bleiben. Auch am Standort in Bern muss Vermittlung eine Rolle spielen. Konkret: Schulklassen aus der ganzen Schweiz müssen hier einen Ort besuchen können, wo sie etwas über die Opfer des Nationalsozialismus und die Bezüge zur Schweiz erfahren.“ Das sagt der Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, Ralph Lewin, im Gespräch mit dem „Sonntagsblick“.

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