Gebet an die Heilige Familie von Nazareth
Papst Franziskus
Papst Franziskus hat bei der Messe vor Familien an diesem Sonntag auf dem Petersplatz ein Gebet an die Heilige Familie von Nazaret gesprochen.
Jesus, Maria und Josef,
auf euch, heilige Familie von Nazaret,
richten wir heute unseren Blick
mit Bewunderung und Zuversicht;
in euch betrachten wir
die Schönheit der Gemeinschaft in wahrer Liebe;
euch empfehlen wir alle unsere Familien an,
dass sich in ihnen das Wunder der Gnade erneuert.
Fest der Heiligen Familie
Evangelium nach Lukas 2,22-40
Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäss dem Gesetz des Herrn, in dem es heisst: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Gebet zur Heiligen Familie für die Synode
CTV – VATIKANISCHES FERNSEHEN Live
Jesus, Maria und Josef,
auf euch, die Heilige Familie
von Nazareth,
richten wir heute den Blick
voller Bewunderung und Zuversicht;
in euch betrachten wir
die Schönheit der Gemeinschaft
in der wahren Liebe;
euch empfehlen wir alle unsere Familien,
damit sich in ihnen die Wunder der
Gnade erneuern.
Familiensynode: „Evangelium als Basis“
Evangelium Basis der Kirchenlehre über Ehe und Familie
Die grosse Herausforderung der kommenden Familiensynode im Oktober wird darin bestehen, zu zeigen, dass das Evangelium die Basis der Kirchenlehre über Ehe und Familie darstellt. Davon ist der spanische Professor Juan José Pérez-Sob überzeugt. Das Evangelium müsse in Verbindung mit dem wirklichen Leben gebracht werden. Der Madrider Diözesanpriester lehrt seit 2003 am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. in Rom Familienpastoral und Moraltheologie und hat mit Radio Vatikan über das Arbeitspapier (Instrumentum laboris) gesprochen, welches an diesem Donnerstag veröffentlicht wurde. Es gilt als Leitfaden für die Diskussionen bei der Bischofssynode zum Thema Ehe und Familie im Oktober 2014. Pérez-Sob weist darauf hin, dass die Lehre der Kirche zu Ehe und Familie weitgehend unbekannt ist – sogar bei vielen Katholiken. Darum müsse man eine neue Sprache finden, um sie zu verbreiten.
Der heilige „Papst der Familie“
Die Heiligsprechungsfeier wurde in Polen mit Begeisterung aufgenommen
Warschau, Die Tagespost 28. April 2014
Am Sonntag, 10.16 Uhr, war es soweit. Mit der Annahme des formellen Antrags zur Heiligsprechung von Kardinal Angelo Amato durch den Papst stand fest: Johannes Paul II. und Johannes XXIII. sind fortan Heilige und dürfen als solche weltweit verehrt werden. In vielen Städten Polens, der Heimat von Johannes Paul II., wo man sich zum „Public Viewing“ mit anschliessender Messfeier versammelt hatte, brandete lauter Applaus mit Begeisterungsrufen auf, die natürlich vor allem dem Landsmann galten – unabhängig davon, dass der erste und bisher einzige slawische Papst schon während seines Pontifikats wie ein Heiliger verehrt wurde.
Papst an Familien: Entschuldigung statt Egoismus
Bitte, Danke und Entschuldigung
Zu: Sagrada familia
An diese „Schlüsselbegriffe“ erinnerte bereits zum zweiten Mal in seinem Pontifikat Papst Franziskus an diesem Sonntag beim Angelusgebet. Diese Wörter seien „Garant für ein glückliches Familienleben“, so der Papst. In einer Familie, in der es nicht aufdringlich zugehe, frage man um Erlaubnis, bevor man etwas tue, erläuterte der Papst auf dem Petersplatz. Während des Mittagsgebetes wurde auch eine Live-Schaltung mit den Gläubigen in der Verkündungsbasilika in Nazareth sowie mit jenen in der so genannten „Casa Santa“ von Loreto und den Besuchern in der „Sagrada Familia“ in Barcelona hergestellt.





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