Frieden

Bischof von Saporischja: Karfreitag ist bei uns jeden Tag

“Am Fuße des Kreuzes Jesu bete ich für alle verstümmelten Soldaten und diejenigen, die ihr Leben für die Freiheit der Ukraine gegeben haben”, sagt Bischof Jan Sobilo von Saporischja im Interview mit Radio Vatikan/Vatican News. Er sagte, dass das Territorium seiner Diözese in den letzten Tagen massiv bombardiert worden sei.

Quelle
Ukraine: “Ich bleibe, solange es hier Menschen gibt” – Vatican News
Ukraine: Karwoche mit Sirenengeheul – Vatican News
Ukrainischer Theologe: “Papst ist unser Verbündeter” – Vatican News

Beata Zajączkowska – Vatikanstadt

“Wir wissen, dass diese Karwoche die letzte unseres Lebens sein könnte. Deshalb versuchen wir also, unsere Beziehung zu Jesus zu stärken, um auch für einen möglichen Tod gerüstet zu sein”, erklärt der Bischof mit einer dringenden Bitte um Gebet für die Ukraine. Die Ukraine befinde sich auf einem extremen Kreuzweg. Jeder Tag sei ein Karfreitag, so der Bischof. “Dies ist bereits der dritte Karfreitag während des russischen Angriffskrieges. Einerseits haben wir uns an dieses Kreuz des Krieges gewöhnt, andererseits wird es immer schmerzhafter”, erläutert er.

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Heiliges Land: Kardinal ruft Pilger zur Rückkehr auf

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem ruft Pilger auf, ins Heilige Land zurückzukehren. “Liebe Freunde, wir warten auf Euch!”

Quelle
Heiliges Land: Eine Karwoche voller Gewalt – Vatican News
Die Franziskaner und das Heilige Land: “Hoffnung wider alle Hoffnung”: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Karwochenkollekte – Solidarität mit dem Heiligen Land: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa

Das sagte Kardinal Pierbattista Pizzaballa in seiner Botschaft zu den Palmsonntagsfeiern in Jerusalem. “Habt keine Angst, kehrt zurück nach Jerusalem und ins Heilige Land! Eure Gegenwart ist immer eine Gegenwart des Friedens, und wir brauchen den Frieden heute so sehr, bringt uns den Frieden!”

Nicht entmutigen lassen

Die Katholiken im Heiligen Land sollten sich von der schwierigen Lage nicht entmutigen lassen, drängte der Patriarch. Zwar sei ihr Alltag “oft ein Kreuzweg, voller Hindernisse, Unverständnis, Feindschaft”. Doch gehörten sie zu Jerusalem und zum Heiligen Land. “Es ist derzeit von so viel Hass und Bitterkeit durchzogen, aber wehe uns, wenn wir uns von all dem anstecken lassen…”

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25. März 2024 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News

Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News

 

22. März 2024 Hl. Rosenkranz

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News

Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
March 22 2024, Fifth Lenten Sermon preached by Cardinal Raniero Cantalamessa (youtube.com)

Will der Papst Frieden ohne Gerechtigkeit? *UPDATE

Angesichts der russischen Invasion hatte die Ukraine nur die Wahl zwischen Selbstverteidigung und Kapitulation. Das scheint Franziskus nicht klar zu sein

Quelle
*Riccardi verteidigt Papstworte zur Ukraine – Vatican News
Bruni: “Der Papst ruft zum Mut zu Verhandlungen für die Ukraine auf” – Vatican News
Vatikan: Papst-Kommentar über “weiße Flagge” ist Aufruf zu Verhandlung, nicht Kapitulation (catholicnewsagency.com)
Papst-Appell erfährt viel Widerspruch | Die Tagespost (die-tagespost.de)

10.03.2024

Stephan Baier

Papst Franziskus sehnt sich nach Frieden – das tut die Ukraine auch. Doch während die Ukraine seit mehr als zwei Jahren mit allen Mitteln um ihr Überleben als Staat und selbstbestimmte Nation ringt, scheint der Papst an einen Frieden um jeden Preis zu denken. Das zumindest suggerieren jene Ausschnitte aus seinem Interview mit dem italienischsprachigen Schweizer Rundfunk RSI, die der Sender vorab veröffentlichte. Da empfiehlt Franziskus den Ukrainern wörtlich den “Mut zur weißen Flagge”. Darunter versteht man üblicherweise die Kapitulation, wenngleich der Papst “zum Verhandeln” rät, ja zu einem Verhandeln, das “niemals ein Sich-Ergeben” sei.

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Kardinal Tomasi: “Der moralische Kompass ist zerbrochen”

Der ehemalige langjährige Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Kardinal Silvano Tomasi (83), hat die Gefahren der derzeitigen dramatischen Weltlage analysiert und über alternative Ansätze für den Frieden reflektiert. Im Interview mit Vatican News fordert er eine Neuausrichtung des moralischen Kompasses, “der nun zerbrochen ist”

Quelle

Deborah Castellano Lubov und Valerie Nusser – Vatikanstadt

Kardinal Silvano Tomasi warnt davor, inmitten des derzeitigen globalen “Klimas” mit vielen anhaltenden Konflikten die Frage nach dem Recht auf Selbstverteidigung ins Zentrum zu stellen: “Wenn bei dem Versuch, sich zu verteidigen, alles verloren geht, was bleibt dann noch zu verteidigen? Wir kennen nicht alle Folgen, nicht alle Schäden, die angerichtet werden, und wir kennen nicht die Zahl der zivilen Opfer, die damit verbunden sind”, so Tomasi.

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‘Linke oder rechte Lieblingsprojekte spielen keine Rolle’

Die linken oder rechten Lieblingsprojekte spielen keine Rolle, wenn weltweit wieder Krieg herrscht!

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