Himmelsstürmer und Vatican-Kids
Der bekannte deutsche Vatikan-Insider Ulrich Nersinger hat im Verlag Petra Kehl zwei neue Bücher herausgegeben, die diesmal nicht allzu ernst daherkommen

Quelle
Buchtipp – L’Osservatore Romano
Von Hans Jakob Bürger – 4. September 2022
Der bekannte deutsche Vatikan-Insider Ulrich Nersinger hat im Verlag Petra Kehl zwei neue Bücher herausgegeben, die diesmal nicht allzu ernst daherkommen. Zum einen gewährt der Autor in einem schmalen Bändchen einen “Blick in die Geschichte des vatikanischen Fussballs”; zum anderen zeigt er sich als Kinderromanautor und erzählt spannend von “Vier Spürnasen im Einsatz”.
“Himmelsstürmer” ist der Titel der Geschichte des Fussballs im Vatikan, deren Anfänge wohl schon im 16. Jahrhundert zu finden sind. Ernst wird es in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als sich Mannschaften der Schweizergarde gegenüberstanden. In den 70er-Jahren gab es eine eigene Fussballliga. Bis heute duellieren sich immer vatikanische Fussball-Mannschaften.
Nersinger weiss, dass auch Päpste Fussballfans waren. Sie empfingen Nationalmannschaften und wurden bereits zu Ehrenmitgliedern bedeutender Clubs ernannt.
Die Heiligkeit der Ehe und die sittliche Ordnung
Betrachtungen zur kirchlichen Morallehre von “Gaudium et spes” bis heute – Teil 8
Quelle
Gaudium et spes
Hl. Papst Paul VI. (196)
Von Thorsten Paprotny, 3. September 2022
Paul VI. wirbt in “Humanae vitae” für die Schaffung einer “für die Keuschheit gedeihlichen Atmosphäre” – und empfiehlt einen gewissermassen moralischen Klimawandel. Es sei notwendig, “ein Klima zu schaffen, das geschlechtlich zuchtvolles Verhalten begünstigt”: “So überwindet wahre Freiheit Ungebundenheit durch Wahrung der sittlichen Ordnung. Alle, denen der Fortschritt der menschlichen Kultur und der Schutz der wesentlichen Güter der Seele am Herzen liegt, müssen einstimmig verurteilen, was bei den modernen Massenmedien dazu beiträgt, die Sinne aufzupeitschen und Sittenverfall zu verbreiten, ebenso jede Form von Pornographie in Schrift, Wort und Darstellung. Man soll doch nicht versuchen, solche Entartung mit Berufung auf Kunst und Wissenschaft zu rechtfertigen oder mit dem Hinweis auf die Freiheit, die vielleicht in diesem Bereich die staatlichen Stellen gewähren.”


Neueste Kommentare