Die Unterbrechung der Weitergabe
„mariage pour tous“
Es geht um den Status der Kinder
Die Forderungen von Homosexuellen und der Protest „mariage pour tous“ – In der Zeitschrift „Débat“ fragen zwei Psychoanalytiker nach Hintergründen. Von Lucetta Scaraffia
Vatikan, kath.net/Osservatore Romano, 7. Mai 2013
Warum hat die Forderung einer Minderheit unter den Homosexuellen – das heisst die Forderung nach der Ehe und der Möglichkeit der Adoption – in Frankreich die Unterstützung so vieler Politiker und Medien gefunden, zu einer Zeit, in der andere Fragen dringendst unsere wachsame Aufmerksamkeit fordern würden?
Philosoph sieht verfehlte Debatte
Homo-Ehe in Frankreich
Bischof Küng: Ermutigungen für Familien und Lebensschutz
Ausschreitungen in Frankreich
Philosoph Gauchet in „Radio Vatikan“-Interview: Vehemenz des Streits liegt in Gefühl der Instrumentalisierung der Kinder begründet
Paris-Vatikanstadt, kath.net/KAP, 25. April 2013
Eine verfehlte Debatte rund um das Thema „Homo-Ehe“ ortet der französische Historiker und Philosoph Marcel Gauchet. Die Heftigkeit der Auseinandersetzung in Frankreich zu diesem Thema liege nicht in der Frage der rechtlichen Zulässigkeit gleichgeschlechtlicher Partnerschaften begründet, sondern in der Frage nach dem „Status des Kindes“. Es gebe ein breites gesellschaftliches Unbehagen in der Debatte, da das Kind zu einer „Sache“ degradiert und instrumentalisiert werde, sagte Gauchet im Gespräch mit „Radio Vatikan“.
Frankreich
Neue Proteste gegen gleichgeschlechtliche Ehe
In Paris sind am Sonntag wieder zehntausende Menschen gegen die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare auf die Strasse gegangen. Sie protestierten auch gegen das Adoptionsrecht für Homosexuelle. Über den Gesetzentwurf der sozialistischen Regierung soll am Dienstag endgültig abgestimmt werden. Anders als teilweise in den vergangenen Wochen verliefen die Proteste am Sonntag ruhig. Unter den Gegnern des Gesetzes waren zahlreiche Familien mit Kindern; sie schwenkten Plakate mit Aufschriften wie zum Beispiel „Das Kind ist kein Recht“.
Endspurt auf dem Weg zum Eucharistischen Kongress 2013
Kardinal Meisner: Christus beim Eucharistischen Kongress begegnen
Eucharistie 2013
Zum Jahr der Eucharistie 2005
Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, hat heute weitere Details zum Eucharistischen Kongress vorgestellt, der vom 5. bis 8. Juni 2013 in Köln stattfindet. Während eines Medienempfangs warb der Kölner Erzbischof für eine Teilnahme am Eucharistischen Kongress, bei dem es an fünf Tagen nahezu 800 Veranstaltungen, davon 80 Katechesen und Messfeiern in 32 Kirchen geben wird. „Die Feier der Eucharistie, die Begegnung mit Christus soll der Mittelpunkt des Eucharistischen Kongresses sein, dazu auch die Begegnung untereinander“, so Kardinal Meisner. Das werde auch bei den grossen Gottesdiensten zum Auftakt und zum Abschluss des Kongresses deutlich.
Franziska Jägerstätter im 101. Lebensjahr verstorben
Würdigung durch Diözesanbischof Schwarz
Seliger Franz Jägerstätter
Linzer Diözesanbischof Schwarz würdigte Witwe des seligen Franz Jägerstätter als „grosse Christin und ein grosses Vorbild im Glauben“
Linz (kath.net/KAP, 18. März 2013
Franziska Jägerstätter, die Witwe des seligen Franz Jägerstätter (1907-1943), ist am Samstag im 101. Lebensjahr im Kreis ihrer Familie in ihrem oberösterreichischen Heimatort St. Radegund verstorben. Das teilte die Diözese Linz am Sonntag mit. Noch vor wenigen Tagen hatte Jägerstätter am 4. März ihren 100. Geburtstag gefeiert. Laut Angaben der Familie sei sie gegen 23 Uhr „friedlich entschlafen“. Die Termine für Requiem und Begräbnis werden laut Diözese demnächst bekannt gegeben.
Eine Frage der Gerechtigkeit
Bei der Familienförderung geht es um Gerechtigkeit
Die Tagespost, 4. Februar 2013, von Jürgen Liminski
Die Familienpolitik sei nicht effektiv, die Leistungen für die Familien unwirksam, schreibt der „Spiegel“ und viele Journalisten plappern es nach. Auch etliche Politiker schreien mit, am lautesten der Kanzlerkandidat der SPD. Er will gleich alles umkrempeln, Gelder streichen und in die Infrastruktur stecken. Beim Streichen für Familienleistungen ist Steinbrück ganz gross. Das hat er schon als Finanzminister der Grossen Koalition gezeigt, damals im Duett mit Ursula von der Leyen. Das Kindergeld wurde um zwei Jahre gekürzt, die Eigenheimförderung und die Pendlerpauschale gestrichen und die familienfeindliche Mehrwertsteuer erhöht.
Kathophobie!
Kein JA zur ‚Homo‘-Ehe – Lohmann verliert Dozentenjob!
UPDATE: Quelle/Lesermeinungen
Skandal bei der Macromedia Hochschule für Medien: Dozent Martin Lohmann wird abgesetzt, weil er in einer Diskussionssendung bei „Hart, aber fair“ sich gegen die „Homo“-Ehe aussprach – Funktionär der Deutschen Bischofskonferenz lästert über Lohmann
Köln, kath.net, 9. Februar 2013
Wer für christliche Werte eintritt und beispielsweise eine „Homo“-Ehe ablehnt, der wird in Deutschland diskriminiert. Diese kathophobe Erfahrung macht derzeit der katholische Publizist Martin Lohmann. Wie kath.net von Martin Lohmann heute bestätigt bekam, wurde er als Dozent der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation abgesetzt. Bereits im Dezember erfolgte der Rauswurf und zwar nach einem Auftritt von Lohmann in der Sendung „Hart, aber fair“, bei der Lohmann gemeinsam mit Birgit Kelle auftrat und dort christliche Werte vertrat und sich gegen die „Homo“-Ehe aussprach.



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