Papst an Familien: Entschuldigung statt Egoismus
Bitte, Danke und Entschuldigung
Zu: Sagrada familia
An diese „Schlüsselbegriffe“ erinnerte bereits zum zweiten Mal in seinem Pontifikat Papst Franziskus an diesem Sonntag beim Angelusgebet. Diese Wörter seien „Garant für ein glückliches Familienleben“, so der Papst. In einer Familie, in der es nicht aufdringlich zugehe, frage man um Erlaubnis, bevor man etwas tue, erläuterte der Papst auf dem Petersplatz. Während des Mittagsgebetes wurde auch eine Live-Schaltung mit den Gläubigen in der Verkündungsbasilika in Nazareth sowie mit jenen in der so genannten „Casa Santa“ von Loreto und den Besuchern in der „Sagrada Familia“ in Barcelona hergestellt.
Fest der Heiligen Familie
Tagesgebet
Herr, unser Gott, in der Heiligen Familie hast du uns ein leuchtendes Vorbild geschenkt. Gib unseren Familien die Gnade, dass auch sie in Frömmigkeit und Eintracht leben und einander in der Liebe verbunden bleiben. Führe uns alle zur ewigen Gemeinschaft in deinem Vaterhaus. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Wenn das Bewusstsein das Sein bestimmt
Demografie:
Wie die Gleichschaltung von Journalisten, Forschern, Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitiker funktioniert. Von Jürgen Liminski
Die Tagespost, 20. Dezember 2013
Von Bismarck ist ein sarkastisches Wort mit wahrem Kern überliefert: „Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie“.
Heute – zwei Reiche und eine Republik später – im Zeitalter der Mediendemokratie und der Wissenschaftsgläubigkeit, müsste man zu den Würsten und Gesetzen noch Studien und Statistiken hinzufügen.
Grossfamilien sind keine Exoten
D: In unserem Land leben 1,4 Millionen Familien mit drei und mehr Kindern
Die Tagespost, 18. Dezember 2013, von Elisabeth Müller
In unserem Land leben 1,4 Millionen Familien mit drei und mehr Kindern. Zwar machen Kinderreiche nicht den „Löwenanteil“ der Familien aus, aber für rund acht Millionen Menschen ist Grossfamilie Normalität. Warum aber werden die Bedürfnisse von acht Millionen Menschen in Politik und Wirtschaft kaum beachtet? Warum werden Grossfamilien in der Familienpolitik wie ein Randphänomen behandelt? 83 Prozent der Grossfamilien leben von Erwerbsarbeit. Nicht selten müssen sie „aufstocken“. Bei einer familiengerechten und familienfreundlichen Besteuerung und Förderung wäre die Aufgabe bei gleichem Lohn zu meistern.
„Bischöfe wachsen nicht auf Bäumen“
Huonder legt nach: Er sei in Familienfragen durchaus kompetent, sagt er
Und verteidigt seine heftige Kritik an der Homo-Ehe – das müsse ja wohl noch erlaubt sein. Interview von Philippe Pfister (SonntagsBlick)
Chur, kath.net/Sonntagsblick, 17. Dezember 2013
Vor einer Woche hat der Churer Bischof Vitus Huonder ein Donnerwort gegen die Homo-Ehe gesprochen – und damit empörte Reaktionen ausgelöst. Die Grundidee, „dass jede sexuelle Identität als gleichwertig akzeptiert wird“, sei „tief unwahr“ und zerstöre Ehe und Familie, schrieb Huonder. SonntagsBlick traf den 71-Jährigen am Donnerstag in dessen Residenz in Chur.
Vereinnahmung der Vatikanumfrage ?
Erdö warnt vor Vereinnahmung der Vatikanumfrage durch Nichtkatholiken
Kardinal Erdö, Generalrelator der Bischofssynode 2014: Diejenigen, die online ihre Meinung ausdrückten, „sind nicht notwendig katholisch oder Teil der Kirche oder Menschen des Glaubens“
Vatikan, kath.net, 20. November 2013
Der vatikanische Fragebogen zu Ehe und Familie könnte von Nichtkatholiken vereinnahmt werden, warnte Peter Kardinal Erdö, ungarischer Primas und Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Diejenigen, die der Umfrage des Vatikans über Familie und Evangelisierung zur Vorbereitung der nächsten Bischofssynode online ihre Meinung ausdrückten, „sind nicht notwendig katholisch oder Teil der Kirche oder Menschen des Glaubens“, sagte er, wie der „Catholic Herald“ berichtete. Erdö ist der Generalrelator der Bischofssynode 2014, zu deren Vorbereitung die Erhebung des „Ist“-Zustandes katholischen Familienlebens dient.
Zur Vorbereitung der nächsten Bischofssynode
Beteiligungsmöglichkeiten am vatikanischen Familien-Fragebogen
Quelle
Schweizer Bischofskonferenz
Immer mehr Möglichkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sich persönlich an der Umfrage des Vatikans über Familie und Evangelisierung zur Vorbereitung der nächsten Bischofssynode zu beteiligen.
Vatikan, kath.net, 20. November 2013
Es werden immer mehr Möglichkeiten angeboten, sich in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich persönlich an der Umfrage des Vatikans über Familie und Evangelisierung zur Vorbereitung der nächsten Bischofssynode zu beteiligen.




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