Fifa-Präsident beim Papst
WM-Eröffnung mit Friedenstaube
Sport ist eine Weltsprache
Die nächste Fussballweltmeisterschaft wird mit einer Idee von Papst Franziskus beginnen: Eine Friedenstaube soll vor dem Eröffnungsspiel auf dem Fussballfeld fliegen gelassen werden. Das sagte an diesem Freitag Fifa-Präsident Sepp Blatter. Er traf Franziskus am Mittag bei einer Privataudienz im Vatikan. Im Anschluss sprach unser Kollege Mario Galgano mit dem Präsidenten des Weltfussballverbandes.
Wie war das Treffen mit Papst Franziskus?
Franziskus an Italiens Präsidenten
Schafft Arbeit, schützt Familien
Arbeit und Familie: diese beiden grossen politischen Anliegen hat Papst Franziskus dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano ans Herz gelegt. Franziskus besuchte den Staatschef am Donnerstag in dessen Amtssitz, dem Quirinalspalast. Es war sein erster Staatsbesuch in Italien. Bei vielen Themen, sagte Franziskus in seiner Ansprache, teilten katholische Kirche und italienischer Staat dieselben Sorgen und könnten ihre Antworten zusammenklingen lassen.
“Der aktuelle Moment ist von der Wirtschaftskrise gezeichnet, die Mühe hat, vorüberzugehen. Unter ihren schmerzhaftesten Folgen ist eine ungenügende Verfügbarkeit von Arbeit. Es ist nötig, die Anstrengungen zu vervielfachen, um die Folgen (der Arbeitslosigkeit) zu mildern und um jedes Zeichen der Erholung aufzugreifen und zu verstärken.”
Lichtpunkte zum Gedenken an verstorbene Kinder
Initiative des Bundesverbandes Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. startet am 1. November
Aktion Lichtpunkt
Ein kleiner Junge und Papst Franziskus
Leipzig,
Jährlich sterben tausende Kinder und Jugendliche. Sie hinterlassen verwaiste Eltern, Grosseltern und trauernde Geschwister. Neben dem persönlichen Schicksal verliert die Gesellschaft mit jedem Kind ein Stück Zukunft, Hoffnung und Zuversicht. Das Sterben von Kindern geht alle etwas an, doch leider bleibt oft nur ein stummer Aufschrei, wenn wir die Nachrichten über Gewaltverbrechen, Unfälle oder Krankheiten in den Medien verfolgen. Die Aktion Lichtpunkt ist jährlich vom 1. November bis 31. Dezember die offizielle Initiative des Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (VEID). Sie gibt der Trauer, dem Gedenken und der Anteilnahme ein verbindliches Zeichen und hat ihren Höhepunkt am zweiten Sonntag im Dezember, dem Weltgedenktag für verstorbene Kinder.
Indien: Kirche kämpft gegen Gewalt an Frauen
Um Gewalt gegen Frauen zu stoppen, muss man bei der Familie ansetzen, der Grundlage der Gesellschaft
Welt-Mädchentag – Humanium
YouTube
Daran hat die Kirche in Indien mit Blick auf den UN-Weltmädchentag am 11. Oktober erinnert.
In Indien ist in den vergangenen Monaten nach mehreren Fällen besonders abscheulicher Vergewaltigungen eine breite gesellschaftliche Debatte in Gang gekommen. Mit Verurteilungen allein sei es nicht getan, sagte der Weihbischof von Mumbai, Savio Fernandes. Vielmehr gelte es, “langfristige Strategien zu entwickeln”, die in Indien zu einer wirklichen Haltungsänderung gegenüber Frauen führten. Nur wenn “beide Eltern ihren Kindern den Wert und die Würde der Gleichheit” vorlebten, würden sich diese in die Gesellschaft hinein fortsetzen.
2014 Sonderbischofssynode
Papst beruft für 2014 Sonderbischofssynode zu Familie ein
Papst Franziskus hat für Oktober 2014 eine Sonderbischofssynode zur Familienpastoral angekündigt. Vom 5. bis 19. Oktober werden also Vertreter der Ortskirchen über “Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung” beraten. Das teilte das vatikanische Presseamt am Dienstag mit. Dabei solle auch über das Thema wiederverheiratete Geschiedene gesprochen werden, hiess es im Pressesaal.
Der Papst nahm am Montag und an diesem Dienstag an Beratungen über die Weltbischofssynode im Vatikan persönlich teil. Franziskus war an beiden Sitzungstagen zu den Beratungen des 13. Ordentlichen Rates dieses Gremiums gekommen. Dass ein Papst an einer solchen Sitzung teilnimmt, ist ungewöhnlich.
Will Freiburg eine Kirchenspaltung?
Der Botschaft Jesu sieht sich die katholische Kirche gegen jede Verweltlichung verpflichtet
Ein Gastkommentar von Hubert Gindert / Forum Deutscher Katholiken
Freiburg, kath.net, 8. Oktober 2013
Die Erzdiözese Freiburg stellt sich mit der “Handreichung zum praxisgerechten Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten” nicht nur gegen die kirchliche Ehelehre und gegen das Kirchenrecht, sondern “gegen das Gesetz Gottes, wie Christus es gelehrt hat”(KKK1665).
Wir fragen: Wo bleibt die Handreichung für Eheleute, die an der Ehe festhalten wollen, für die, die sich nach einer Trennung nicht wiederverheiraten, für die Kinder, die unter der Scheidung leiden?
Vatikan: Homosexualität ist ‘objektiv etwas Negatives’
Kardinal Francesco Coccopalmerio übt bei Familientagung im Vatikan Kritik an einem neuen Gesetz in Italien
“Ein Gesetz, nach dem alle sagen müssen, Homosexualität sei etwas Gutes, wäre ein Verstoss gegen die Freiheit des Denkens”
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 20. September 2013
Der Vatikan hat das vom italienischen Parlament beschlossene Gesetz gegen Homophobie kritisiert. Es bestehe die Gefahr, dass damit die freie Meinungsäusserung beschnitten werde, sagte der Präsident des päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten, Kardinal Francesco Coccopalmerio, am Freitag im Vatikan.



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