Die Bibel

Gedanken zur Adventszeit *UPDATE

Gedanken zur Adventszeit – Werdender Mensch und ewiger Gott

‚Denn am Ende allen Werdens kommt Er zu uns und aus dem Warten auf Ihn wird Ewigkeit‘ – Gedanken zur Adventszeit

Quelle

Von Dirk Weisbrod – 15. Dezember 2018

Was geschah am allerersten Advent; jenen Tagen im Heiligen Land? Die Kindheitsgeschichte des Lukas erzählt es uns. Maria befand sich in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft und hatte sich zusammen mit Joseph zur Volkszählung aufgemacht. Es war eine beschwerliche, aber letztendlich auch glückliche Reise, die nach Bethlehem führte, wo Maria im Stall den Erlöser gebar: Der ewige Gott ist Mensch geworden! Freudige Erwartung und Erfüllung.

Was geschah im Advent in den Jahrhunderten und Jahrtausenden danach? Ebenso wie die schwangere Maria die Reise nach Bethlehem, erlebten die Menschen den beginnenden Winter als beschwerliche Zeit, wo man in spärlich beheizten und beleuchteten Stuben tatenlos auf die absterbende Natur sah und wusste, dass man in den kommenden Monaten von dem leben musste, was die Ernte eingebracht und die Herrschenden übriggelassen hatten. Eine Zeit aber auch, wo man sich auf „Weihnachten“ vorbereitete, jener Nacht, in der auf der gefrorenen und verschneiten Erde ein Licht erschien und seitdem auch in die dunkelsten Ecken leuchtet. Diese Vorbereitung bestand aus Besinnung, Busse und Umkehr, damit man den Herrn würdig empfangen und neu anfangen konnte. Die liturgische Farbe der Adventszeit ist deswegen violett, wie auch die Fastenzeit.

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Evangelium nach Matthäus

Die Apostelgeschichte

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 7

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 7

Vom Richten

Mt 7,1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
Mt 7,2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Mass, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.
Mt 7,3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Mt 7,4 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
Mt 7,5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

Von der Entweihung des Heiligen

Mt 7,6 Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füssen zertreten und sich umwenden und euch zerreissen.

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Lukas Kapitel 22

Gespräche mit den Jüngern

Quelle

24 Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte für den Grössten gehalten werden. (Matthäus 20.25-28) (Markus 10.42-45) (Lukas 9.46)
25 Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heisst man gnädige Herren.
26 Ihr aber nicht also! Sondern der Grösste unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener.
27 Denn welcher ist grösser: Der zu Tische sitzt oder der da dient? Ist’s nicht also, dass der zu Tische sitzt! Ich aber bin unter euch wie ein Diener. (Johannes 13.4)
28 Ihr aber seid’s, die ihr beharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. (Johannes 6.67-68)
29 Und ich will euch das Reich bescheiden, wie mir’s mein Vater beschieden hat,

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Lukas 17.1-6

Warnung vor der Verführung. Von der Vergebung

1 Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen!
2 Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein um seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Bösen verführt.
3 Hütet euch! Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er umkehrt, vergib ihm.
4 Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.

Von der Kraft des Glaubens

5 Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!
6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiss dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein. Weiterlesen

Die Kir­che als der mys­ti­schen Leib Christi

Pre­digtreihe: Die Kir­che – Werk und Sen­dung Christi (Teil 4)

Quelle
Im Geist und in der Wahrheit

Pre­digtreihe: Die Kir­che – Werk und Sen­dung Christi (Teil 4) – 30. Okto­ber 2005

Die Kir­che als der mys­ti­schen Leib Christi

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

In der Epistel, die soeben ver­le­sen wurde, steht der Satz: „Chris­tus ist das Haupt sei­nes Lei­bes.“ Die Kir­che ist der Leib Christi. Wir spre­chen von dem mys­ti­schen Leibe, von dem geheim­nis­vol­len Leibe Christi, der die Kir­che ist. Das soll das Thema unse­rer heu­ti­gen Über­le­gun­gen sein: Die Kir­che ist der mys­ti­sche Leib Jesu. Jesus hat also gleich­sam zwei Lei­ber, sei­nen natür­li­chen Leib, den er von der Jung­frau Maria annahm, und sei­nen mys­ti­schen Leib, der ihm von allen Welt­tei­len zuwächst, je nach­dem, wie seine Kir­che sich aus­brei­tet.

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