Ehrfurcht vor der Eucharistie, Vorbild für Kinder
Pfarrkirche fasnächtlich farbig: Alles an seinem Ort!
Nachwuchsgugger? Auch die Kleinsten tuten schon fleissig mit.
Der Fasnachtsgottesdienst mit der Schwarzenbacher Guggenmusik Thurvögel lockte am Sonntagmorgen viele Gläubige in die Pfarrkirche St. Johannes in Niederhelfenschwil.
Niederhelfenschwil. Ein buntes Bild und fetzige Klänge herrschten in der Pfarrkirche. Der Fasnachtsgottesdienst findet seit einigen Jahren mit einer Guggenmusik statt. “Nicht nur Thurvögel haben grosse Freude an diesem Anlass, sondern auch Gläubige, Priester und Ministranten”, betonte Pfarrer Reto Oberholzer. Gute Laune und Fröhlichkeit erfüllten den sakralen Raum, den Messmer Werner Süess mit bunten Ballons geschmückt hatte.
Der Heilige Notker
– Das Geburtsjahr Notkers lässt sich nur ungefähr auf das Jahr 840 festlegen; er entstammte wohl einem bedeutenden Grundherrengeschlecht aus der Gegend von Jonschwil im unteren Toggenburg. Früh verwaist, dann kurz der Obhut eines Kriegers Adalbert unterstellt, wurde er bald dem Kloster St. Gallen dargebracht, wo er zusammen mit Ratpert und Tutilo unter dem Einfluss seiner Lehrer Marcellus und Iso zu einem klugen Gelehrten und Dichter heranwuchs. Im Kloster widmete er sich neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller auch Aufgaben wie der Ausfertigung von Urkunden, der Bibliothek sowie des Unterrichts. Die “Casus S. Galli” Ekkehards IV. charakterisieren in lebendiger Form – teilweise anekdotenhaft – den Charakter Notkers. Die Zeit seines grössten und fruchtbarsten geistigen Schaffens liegt wohl in den Jahren 880-887, der Regierungszeit Karls III. Weiterlesen
Kirchengeschichte
Die Gründung des Bistums St. Gallen
Nachdem der Kanton St. Gallen sich zu einem selbständigen Staatsgebilde entwickelt hatte, gab er die Kirche, einen Teil der Gebäude und einen Teil des Vermögens des Klosters an die Katholiken zurück, damit eine Diözese errichtet werden konnte. Die Verhandlungen mit Rom zogen sich aber sehr lange hin, weil sich der Staat Rechte vorbehielt, die Rom nicht zugestehen konnte.
Zuerst wurde der Versuch eines Doppelbistums Chur-St. Gallen gemacht. Das bewährte sich aber nicht. Schliesslich wurde nach langen Verhandlungen 1847 das Bistum St. Gallen als selbständiges Bistum errichtet. Seither ist die ehemalige Klosterkirche Kathedralkirche (Bischofskirche) des Bistums St. Gallen. Weiterlesen
Heilige Wiborada
Heilige Wiborada (Weiberat) von St Gallen, Inkluse und Märtyrerin
Geboren Ende des 9. Jahrhunderts (nahe Konstanz in Deutschland)
Gedenktag katholisch: 2. Mai, geb. Gedenktag im Bistum St. Gallen
Name bedeutet: die weibliche Ratgeberin (althochdt.)
† 1. Mai 928 (?) in St. Gallen in der Schweiz
Wiborada wuchs auf einer Burg auf. Zusammen mit ihrem Bruder Hitto, der in St. Gallen die Klosterschule besuchte, lernte sie die Psalmen auswendig, unternahm eine Wallfahrt nach Rom und pflegte dann ihre Eltern. Schon in dieser Zeit pflegte sie ein asketisches Leben. Ab 912 lebte sie zur Probe als Reklusin in einer Zelle bei der Georgskirche nahe St. Gallen, 916 liess sie sich endgültig von Bischof Salomon von Konstanz einschliessen in eine Zelle bei der St. Mangen-Kirche in St. Gallen. Weiterlesen
Wiborada
Historischer Roman: Neuauflage
Autorin: Damar Schifferle
Wiborada ist die latinisierte Form des deutschen Wortes “Weiberrat”. Wiborada hiess im 10. Jahrhundert eine weise Frau adliger Herkunft, die sich in einer Zelle bei der Kirche St. Mangen hatte einschliessen lassen. Hier führt sie das Leben in strenger Askese und beriet Ratsuchende aller Stände bei schwierigen Entscheidungen. Als im Frühjahr 926 die Ungarn auf ihren Raubzügen bis nach Allemanien vordrangen, führten Wiboradas Ratschläge zur Rettung der Bibliothek. Sie selbst wurde von den Ungarn in ihrer Zelle entdeckt und erschlagen. Vierzig Jahre später wird ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben und dient als Grundlage für die Heiligsprechung Wiboradas, die im 11. Jahrhundert erfolgte. Wiborada wurde als erste Frau überhaupt vom Papst heiliggesprochen und wird seither als Schutzpatronin der Bibliotheken verehrt. Weiterlesen
Der Alltag der Mönche
Studien zum Klosterplan von St. Gallen
Kurzbeschreibung zu: “Der Alltag der Mönche”
Der Alltag in einem mittelalterlichen Kloster übt auf uns noch immer den Reiz des Geheimnisvollen und Unbekannten aus. Dort lebten die Bewohner nach eigenen Regeln und Richtlinien, zu denen viele Zeitgenossen keinen Zugang hatten. Zeugnisse dieser Zeit sind Chroniken, Urkunden, Pläne und Bauwerke, die bis heute noch überliefert und erkennbar sind. Diese bedeutenden Vermächtnisse der klösterlichen Kultur geben uns einen Hauch von der Vergangenheit wieder und rufen gleichzeitig unzählige Fragen hervor. Wie haben wir uns den alltäglichen Betrieb um die Klosterkirche im frühen Mittelalter vorzustellen? Welcher Anblick bietet sich dem Besucher, der das Kloster zum ersten Mal betritt? Wie lebten die Bewohner dort? Wie sah ihr Alltag aus? Das sind grundlegende Fragen, die uns hier interessieren und die nun diese Untersuchung zu beantworten versucht. Weiterlesen
Der St. Galler Klosterplan
Eines der kostbarsten Dokumente des frühen Mittelalters
Der auf der Insel Reichenau im 9. Jahrhundert gezeichnete Pergamentplan für das Kloster St. Gallen gehört zu den kostbarsten Dokumenten des frühen Mittelalters.
Der bekannte Bauhistoriker Professor Dr. Konrad Hecht (1918 – 1980) widmete viele Jahre der Erforschung dieses Bauplans eines vollständigen Klosters.
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