Bischofskonferenz

Österreich

Österreich: „Wir sind nicht in eigener Mission unterwegs“

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat an diesem Sonntag zum Fest Peter und Paul das Pallium aus den Händen von Papst Franziskus empfangen. Im Gespräch mit Gudrun Sailer reflektiert der österreichische Erzbischof über das Bischofsamt, die bevorstehende Familiensynode, die Fussball-WM und zunächst über die Predigt des Papstes bei der Verleihung der Pallien; Franziskus riet den neuen Erzbischöfen, sich nicht mit unnützem Gerede aufzuhalten, die Angst abzulegen und Jesus treu zu sein.

“Diese Predigt hat mich in meinem innersten zutiefst getroffen. Ich war zuweilen zu Tränen gerührt. Erstens die einfache Sprache, die Papst Franziskus hat. Inhaltlich fast wie blauäugig fragend: Wovor habt ihr Angst? Ich denke, die Kirche wurde in den letzten Jahrzehnten gerüttelt und geschüttelt, und es ist Ängstlichkeit eingekehrt, da denke ich zuerst an die Bischöfe.

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Wie sehr trägt der Glaube, wenn es ernst wird?

Oster: Wie sehr trägt der Glaube, wenn es ernst wird?

Hl. Pfarrer von ArsQuelle
Bistum Passau

Passauer Bischof Stefan Oster weihte in einem Festgottesdienst das neue Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern ein.

Neuötting-Alzgern, kath.net/pm, 30. Juni 2014

Der Passauer Bischof Stefan Oster weihte am Sonntag in einem Festgottesdienst das neue Noviziat der Legionäre Christi in Neuötting-Alzgern ein. Aus Platzgründen wurde die hl. Messe im Festzelt gefeiert. Unter den Festgästen waren u.a. auch der Altbischof von Passau Wilhelm Schraml.

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Stephan Burger ist neuer Freiburger Erzbischof

Weihe des Kirchenjuristenen Stephan Burger zum Bischof

Quelle
Neuer Freiburger Erzbischof will „für alle da sein“
Erzbistum Freiburg

Burger: Der Dialog von Hirten und Volk „wird dann gelingen, wenn er seine Inhalte aus der Hinordnung auf Christus bezieht und sich nicht mit rein menschlichen Vorstellungen und Erwartungen begnügt“

Freiburg, kath.net/KNA/red, 30. Juni 2014

Neun Monate nach dem Amtsverzicht von Robert Zollitsch hat das Erzbistum Freiburg einen neuen Oberhirten. Zollitsch weihte am Sonntagnachmittag in einer feierlichen Messe im überfüllten Freiburger Münster den 52-jährigen Kirchenjuristen Stephan Burger zum Bischof und übergab ihm damit die Leitung der mit zwei Millionen Katholiken zweitgrössten deutschen Diözese. Burger sagte, er trete das verantwortungsvolle Amt demütig an und brauche die Unterstützung und das Gebet aller Gläubigen. „Das Volk mit den Hirten, die Hirten mit dem Volk, beide sind und bleiben aufeinander verwiesen. Dieser Dialog wird dann gelingen, wenn er seine Inhalte aus der Hinordnung auf Christus bezieht und sich nicht mit rein menschlichen Vorstellungen und Erwartungen begnügt“, so der neue Erzbischof.

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Über Generationen hinweg ist der Glaube verdunstet

Passauer Bischof Oster verteidigt erneut klar die Lehre der katholischen Kirche

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Passauer Bischof Oster verteidigt erneut klar die Lehre der katholischen Kirche: Bloss weil eine glaubensloser werdende Welt anders denkt, müssten nicht die kirchlichen Normen zum menschlichen Zusammenleben geändert werden.

Passau, kath.net/KNA/red, 27. Juni 2014

Der neue Bischof von Passau, Stefan Oster (49), hat die traditionelle Position bei einigen katholischen Themen bekräftigt. In einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag) sprach sich Oster gegen die Weihe von Frauen, die Abschaffung des Zölibats und eine generelle Freigabe der Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene aus. Er habe sehr feierlich versprochen, den Glauben der Kirche zu vertreten, sagte der einstige Benediktbeurer Dogmatikprofessor. „Und nur weil einer als nett empfunden wird, ist es noch nicht so, dass er den Glauben der Kirche auf den Kopf stellt.“

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Vatikan hat Fragebögen zur Familie ausgewertet

Inhalt der Beratungen der kommenden Synode

Quelle: zenit.org
„Ein getreues Echo der Familienbefragung“

Rom, 26. Juni 2014, zenit.org, Maike Sternberg-Schmitz

An diesem Donnerstag wurde im Pressesaal des Vatikans das „Instrumentum Laboris“, das Arbeitspapier, vorgestellt, das der kommenden Bischofssynode zur Familienseelsorge als Diskussionsgrundlage dienen wird. Es fasst die Ergebnisse zusammen, die aus der Auswertung der im Vorjahr verschickten Fragebögen zur Familie herausgekommen sind. Das aus etwa 90 Seiten bestehende Dokument mit dem Titel „Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung“ verdeutlicht, dass sich die Teilnehmer mit einer grossen Bandbreite von heutigen Lebensrealitäten innerhalb und ausserhalb der Kirche beschäftigen werden, wie unehelichen und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Geburtenkontrolle, Polygamie, Singles, Alleinerziehenden, Patchworkfamilien und die Frage nach dem Ausschluss von den Sakramenten der wiederverheirateten Geschiedenen. Diese Themen werden in dem Arbeitspapier in drei Teile aufgeteilt.

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Salzburgs Erzbischof Lackner erhält in Rom das Pallium

Papst überreicht Zeichen der Metropolitenwürde beim Fest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni

by Dnalor 01Quelle

Salzburg-Vatikanstadt, kath.net/KAP, 23. Juni 2014

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner (57) erhält am 29. Juni in Rom aus den Händen von Papst Franziskus das Pallium als Zeichen seiner Metropolitenwürde. Die Übergabe findet am Sonntagvormittag im Rahmen der Liturgie zum Fest der Apostel Petrus und Paulus auf dem Petersplatz statt. Das Pallium ist ein mit sechs schwarzen Kreuzen besticktes weisses Wollband (Stola), das bei liturgischen Feiern über dem Messgewand getragen wird. Traditionell überreicht es der Papst beim jährlichen Patronatsfest der Kirche von Rom an die in den vorangegangenen zwölf Monaten von ihm ernannten Erzbischöfe, die als Metropoliten an der Spitze einer Kirchenprovinz stehen.

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Österreichs Bischöfe haben das Kindeswohl im Blick

Österreichs Bischöfe wenden sich gegen Homo-Adoption, PID und Euthanasie

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Familie: Weitere Beiträge zum Thema
Ringen um ein Sterben in Würde

Von Stephan Baier

Mariazell, Die Tagespost, 20. Juni 2014

Gegen die „Fremdkind-Adoption für gleichgeschlechtliche Paare“ stellt sich die Österreichische Bischofskonferenz, und zwar unter Berufung auf das Wohl der Kinder. Bei ihrer Sommervollversammlung im steirischen Wallfahrtsort Mariazell appellierten Österreichs Bischöfe am Mittwoch an die Bundesregierung in Wien, „mit Blick auf das Wohl des Kindes keine Kompromisse einzugehen“. Zuletzt hatten sich nicht nur führende Repräsentanten der Kanzlerpartei SPÖ, sondern sogar einzelne ÖVP-Minister für eine vollständige Gleichstellung der – homosexuellen Paaren vorbehaltenen – eingetragenen Partnerschaft mit der Ehe ausgesprochen. Demgegenüber betonte die Bischofskonferenz in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung: „Bei Vater und Mutter aufzuwachsen gibt den Kindern wesentliche Orientierung und ist massgeblich für die eigene Identität. Wer eine Situation herstellt, wo dem Kind von vornherein diese Möglichkeit genommen wird, stellt sich gegen das Wohl des Kindes.“

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