Die Kapuziner, Teil VI: Auf den Hügeln von Pescara
Die Kapuziner, Teil VI: Auf den Hügeln von Pescara – Leben und Tod des Vincenzo d’Elpidio
Von Dirk Weisbrod, 31. Dezember 2020
Bis vor Kurzem konnte man an der italienischen Adria eine Reise in Vergangenheit unternehmen, denn im dortigen Kapuzinerkonvent lebte einer der letzten geistigen Söhne Pater Pios, Fra Vincenzo D’Elpidio. Kurz vor Weihnachten ist er im Alter von 88 Jahren gestorben. Ein Erlebnisbericht!
Es dämmerte schon nach einem jener leuchtenden, aber schon nicht mehr so hitzigen Spätsommertage in den Abruzzen, deren erste Ausläufer in Pescara Colli wir nun erklommen. Am Strand von Pescara, wo wir den Nachmittag verbracht hatten, wehte eine leichte, fast herbstliche Brise. Es war ein friedlicher Tag, an dem die Pandemie Italien verlassen zu haben schien. Man konnte meinen, es sei alles schon wieder “früher”, wie vor jenem Februar 2020 als die Bilder aus Bergamo halb Europa erschreckten. Die Italiener genossen in diesem fast touristenfreien Sommer die letzten unbeschwerten Tage, bevor eine zweite Welle, woher auch immer kommend, auch diesen Strand leerspülen sollte.
Auferstanden aus den Ruinen
Auferstanden aus Ruinen: 800 Jahre nach seiner Gründung blüht Kloster Maria Engelport
Quelle
Kloster Maria Engelport
Von AC Wimmer, 31. Dezember 2020
Das Foto passt in unsere Zeit: Touristen in fescher Ausflugsmontur posieren vor der romantischen Kulisse einer Klosterruine im malerischen Flaumbachtal des Hunsrück. Vorne lächeln die modernen Menschen, jung, hübsch und gesund wie Instagram-Models, dahinter liegen die moosbewachsenen Trümmer und Steine.
Doch das Bild ist schon viele Jahrzehnte alt. Die Menschen auf dieser frühen Schwarzweiss-Fotografie sind längst tot – und es sind die Ruinen, die mittlerweile “auferstanden” sind. In den 800 Jahren Klostergeschichte nicht zum ersten Mal: Seit der Engelerscheinung des Edelherren Emelricus von Monreal im Jahr 1220, mit der alles seinen Anfang nahm, gab es hier – in Maria Engelport – insgesamt vier Neugründungen, wie Kanonikus Richard von Menshengen in seiner Jubiläumsschrift “Ein Zeichen, das Hoffnung schenkt” erzählt.
Das blaue Buch: Vom Loslassen und Wiederfinden
Ein sehr persönliches, berührendes Buch über das Ringen zwischen bürgerlichem Beruf und geistlicher Berufung

Ein sehr persönliches, berührendes Buch über das Ringen zwischen bürgerlichem Beruf und geistlicher Berufung. „Nach ihrem Tod fand ich in ihrem blauen Buch Aufzeichnungen und nicht abgesandte Briefe an mich, die von grosser Leiderfahrung und am Ende von unendlichem Glück sprechen. Mein Leben, meine Fehlentscheidungen und letztlich meine Entscheidung, Priester zu werden, erschütterten Mutters Existenz nicht nur grundlegend, sondern sie führten auch später zu einem tiefen inneren Frieden in Gott. In den schwersten Stunden ihres Lebens lernte sie auf äusserst leidvolle Weise das Loslassen von dem, was ihr in dieser Welt das Liebste war”, schreibt Peter Dyckhoff über „Das blaue Buch“.
Scheffczyk – Das Vermächtnis seines Denkens *UPDATE
Kardinal Leo Scheffczyk (1920-2005) – Das Vermächtnis seines Denkens für die Gegenwart
Quelle/Bestellung
Kathpedia – Kardinal Leo Scheffczyk
Ein Freund
Alfred Läpple
*Der Christ in der Welt – Antiquariat
In dem vorliegenden Buch wird das reiche theologische Erbe Kardinal Leo Scheffczyks (1920–2005) thematisiert und für die Gegenwart erschlossen.
Der erste Teil des Buches gibt Einblick in sein theologisches Profil, positioniert ihn im Gesamt der Theologie des 20. Jahrhunderts und zeigt an verschiedenen Einzelthemen die Schwerpunkte des dogmatischen Denkens von Kardinal Scheffczyk, etwa in der Trinitätslehre, der Gnadenlehre und der Mariologie.
Kardinal Bassetti aus Klinik entlassen
Covid-19 überlebt: Kardinal Bassetti aus Klinik entlassen
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Rom, 3. Dezember 2020 (CNA Deutsch)
“Die Tage, die ich mit COVID-19 im Krankenhaus verbrachte, ähnelten ein wenig denen von Jesus in der Wüste.” Das schreibt Kardinal Gualtiero Bassetti, Erzbischof von Perugia-Città della Pieve und Präsident der italienischen Bischofskonferenz, der heute das Universitätskrankenhaus Agostino Gemelli in Rom verlassen konnte.
Der Kardinal war so schwer an Covid-19 erkrankt, dass er auf der Intensivstation behandelt werden musste.
Wie ACI Stampa berichtet, die italienische Partner-Agentur von CNA Deutsch, würdigte der Kardinal mit einem herzlichen Dank die Leistung der Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Er selber habe seine Krankheit wie Jesus in der Wüste erlebt – wie eine “Zeit tiefer Einsamkeit und eines Gefühls der Verlassenheit“, in der er über sein vergangenes Leben nachdenken und auf ein schönes zukünftiges Leben hoffen konnte.
Pater Flavian erzählt
Wer kennt ihn in Deggingen und Umgebung nicht?

Pater Flavian, Kapuziner von “Ave Maria”
Wallfahrtskirche Ave Maria
Wer kennt ihn in Deggingen und Umgebung nicht? Den Kapuzinerpater Flavian, in der braunen Ordenskutte mit der spitz zulaufenden Kapuze, stets mit einem Lächeln auf den Lippen, den die meisten noch immer gedanklich mit der Wallfahrtskirche Ave Maria verbinden und der für jeden, der ihn aufsucht oder ihm begegnet, ein aufbauendes oder nettes Wort übrig hat. Er scheint einer anderen Welt entsprungen zu sein.




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