Papst Leo gedenkt der “Spannungen” im Iran und in Syrien
Papst Leo XIV. hat am Sonntag der “Spannungen” im Iran und in Syrien gedacht. In beiden Ländern des Nahen Ostens war es in den vergangenen Tagen zu Gewalt gekommen

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Papst Leo: Nachfolge des Herrn erneuert und bestätigt die Taufe
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Montag, 12. Januar 2026
Papst Leo XIV. hat am Sonntag der “Spannungen” im Iran und in Syrien gedacht. In beiden Ländern des Nahen Ostens war es in den vergangenen Tagen zu Gewalt gekommen.
“Meine Gedanken sind bei den Ereignissen dieser Tage im Nahen Osten, insbesondere in Iran und Syrien, wo anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen verursachen”, sagte der Pontifex nach dem Angelusgebet vor tausenden Menschen auf dem Petersplatz.
“Ich wünsche und bitte darum, dass man den Dialog und den Frieden geduldig fördert und dabei das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft anstrebt”, fügte er hinzu.
Papst Leo XIV. mahnt Ende der Gewalt im Iran und Syrien an
Papst Leo XIV. sorgt die Gewalt in Syrien und dem Iran: “Meine Gedanken sind bei den Ereignissen dieser Tage im Nahen Osten, insbesondere im Iran und in Syrien, wo anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen fordern. Ich wünsche und bete dafür, dass mit Geduld der Dialog und der Frieden gepflegt werden, um das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft zu verfolgen””, sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
In der syrischen Hauptstadt Aleppo gab es in den vergangenen Tagen die schwersten Kämpfe seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs. Laut Medienberichten von diesem Sonntag wurde nun in der syrischen Millionenstadt ein Waffenstillstand zwischen den Regierungstruppen und den kurdischen Kämpfern erreicht. Ein Waffenstillstand vom Freitag hatte nicht gehalten. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden Dutzende Menschen getötet. Laut Al-Dschasira flohen mehr als 160.000 Menschen vor den Kämpfen. Im Iran hat die Regierung das Internet gesperrt; weswegen Informationen nur spärlich verfügbar sind. Bei den Protesten gegen die autoritäre Führung in Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mittlerweile mindestens 192 Menschen getötet worden. Wie Iran Human Rights (IHR) mitteilt, wurde der in Norwegen ansässigen Organisation bislang die Tötung dieser Zahl von Demonstranten bestätigt. Menschenrechtsorganisationen berichten zudem von etwa 2.600 Verhaftungen bei den jüngsten Demonstrationen im Iran.*
4. Januar 2026 Angelus
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UN-Generalsekretär alarmiert über Trumps Angriff in Venezuela – Vatican News
Nach dem Mittagsgebet hat Papst Leo XIV. einen besorgten Blick nach Venezuela gerichtet. Es gelte, das Wohl des venezolanischen Volkes an erste Stelle zu setzen und den Rechtsstaat zu gewährleisten. Die Menschenrechte und Bürgerrechte aller müssten respektiert werden, so das Kirchenoberhaupt
“Mit großer Sorge verfolge ich die Entwicklungen der Situation in Venezuela”, so der Papst vom Fenster des Apostolischen Palastes.
“Das Wohl des geliebten venezolanischen Volkes” müsse an die erste Stelle gesetzt werden und dazu führen, “die Gewalt zu überwinden und Wege der Gerechtigkeit und des Friedens einzuschlagen”, unterstrich Leo, der weiter dazu appellierte, “die Souveränität des Landes zu gewährleisten, den in der Verfassung verankerten Rechtsstaat zu sichern, die Menschen- und Bürgerrechte jedes Einzelnen und aller zu respektieren und gemeinsam daran zu arbeiten, eine friedliche Zukunft der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Eintracht aufzubauen, mit besonderer Aufmerksamkeit für die Ärmsten, die aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage leiden”.
Papst bittet um Gebet für Familien in Kriegsgebieten
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Quelle
Papst betont Wert der christlichen Familie in despotischer Welt – Vatican News
“Im Lichte des Weihnachtsfestes lasst uns weiterhin für den Frieden beten”, sagte Papst Leo XIV. nach seinem Mittagsgebet am Petersplatz. Und am Fest der Heiligen Familie richtete er den Blick besonders auf Familien im Krieg.
“Heute lasst uns besonders für die vom Krieg betroffenen Familien, für Kinder, ältere


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