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Papst Leo XIV.: Barmherzigkeit kann bei Versöhnung helfen

Papst Leo XIV. hat betont, dass nur die göttliche Barmherzigkeit den Herzen Gefühle echter Solidarität einflößen und “dafür sorgen kann, dass sich Feinde die Hand reichen”. Das katholische Kirchenoberhaupt äußerte sich in einem Schreiben an den Bischof von Lodi in der norditalienischen Region Lombardei. Anlass war der 27. Columbanus Day in Lodi dieses Wochenende (4./5.7.2026). Der Heilige Kolumban lebte in der Lombardei

Quelle
Vom Kardinalstaatssekretär unterzeichnetes Schreiben des Heiligen Vaters an den Bischof von Lodi zum 27. Tag des hl. Kolumban von Luxeuil [Lodi, 4.–5. Juli 2026] – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Heiliger Kolumban • St. Kolumban

Vatican News

Der heilige Kolumban, ein Wandermönch, der um 540 in Irland geboren wurde und im Jahr 615 in Bobbio, in Italien starb, sei ein Vorbild für eine Haltung, die für jeden authentischen Weg der Versöhnung “unverzichtbar” ist, nämlich die Buße, führt Leo XIV. in dem Schreiben, das Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete, aus:

“Wenn ein Konflikt zu einem Krieg eskaliert ist, mit den tragischen Folgen von Tod und Zerstörung, sollte man, anstatt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, Gott, den barmherzigen Richter, um Gnade anflehen. Nur die göttliche Gnade kann den Herzen menschliche Barmherzigkeit einflößen und dafür sorgen, dass sich Feinde die Hand reichen.”

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Dankesmesse 250 Jahre Amerika

 

Nationale Eucharistische Wallfahrt

Videobotschaft des Heiligen Vaters zum Abschluss der nationalen eucharistischen Wallfahrt – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va

Der Archipel GULAG

In seinem monumentalen Werk beschreibt Alexander Solschenizyn aus eigener Erfahrung den Terror der sowjetischen Straflager des GULAG, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers

Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘ – Youtube
Alexander Solschenizyn zum Tod des grossen Schriftstellers und Moralisten – Kulturplatz – Play SRF

Alexander Solschenizyn: Der Mann, der aus dem Gulag kam – WELT
Alexander Issajewitsch Solschenizyn – Wikipedia
Archipel Gulag

In seinem monumentalen Werk beschreibt Alexander Solschenizyn aus eigener Erfahrung den Terror der sowjetischen Straflager des GULAG, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers.

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D: Kirchen bei Fest der Demokratie in Erfurt

Diesen Samstag hat die AfD ihren Bundesparteitag in Erfurt abgehalten. Begleitet wurde er von Protest gegen die von deutschen Verfassungsschutzbehörden als rechtsextrem und rechtspopulistisch eingestufte Partei und einem “Fest der Demokratie”, bei dem auch die katholische Kirche vertreten war

Quelle
D: Bischof Meier wendet sich gegen Nachrichten-Boykott – Vatican News
Hahne Peter (46)

Das “Fest der Demokratie” war vom zivilgesellschaftlichen Bündnis “Weltoffenes Thüringen” organisiert worden und hatte am Freitagabend mit einem Friedensgebet begonnen; gefolgt von einer Mahnwache bei Kerzenschein. Am Samstag gab es um 10 Uhr – zeitgleich mit dem Beginn des Parteitags auf dem Messegelände – im Stadtzentrum einen ökumenischen Gottesdienst unter freiem Himmel, der vom katholischen Weihbischof Reinhard Hauke und der evangelischen Regionalbischöfin Friederike Spengler geleitet wurde. Unter dem Motto “Gott vertrauen. Jetzt handeln!” gestalteten die beiden großen Kirchen in Erfurt den ökumenischen Freiluftgottesdienst.

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Lampedusa: Ein Ball der Hoffnung für den Papst

Bei seinem Besuch an der Porta d’Europa auf Lampedusa ist Papst Leo XIV. dem elfjährigen Leonardo begegnet. Der Junge aus Ghana überlebte 2016 einen Schiffbruch, bei dem er seine Mutter verlor. Dem Papst schenkte er einen Ball – als Zeichen für den Moment, in dem für ihn nach der Flucht neues Leben begann

Quelle

Salvatore Cernuzio und Birgit Pottler

Leonardo Derek Montana kam in einer Nacht im Juni 2016 nach Lampedusa. Heute lebt er bei seiner Adoptivfamilie in Palermo. Und am Samstag hat er Papst Leo XIV. auf Lampedusa getroffen: Vor der Porta d’Europa, dem Denkmal, das an die Schiffbrüche im Mittelmeer erinnert, aber auch die Menschen, die hier ein neues Leben begonnen haben. Im Interview mit uns berichtet Leonardo.

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Papst verbringt Juli in Castel Gandolfo – keine Audienzen

Papst Leo XIV. wird sich von diesem Sonntagnachmittag an für eine “Zeit der Erholung” nach Castel Gandolfo in den dortigen Apostolischen Palast begeben. Das gab das vatikanische Presseamt bekannt. Das katholische Kirchenoberhaupt plant demnach, bis Montag, 27.7.2026, zu bleiben. Audienzen seien während dieser Zeit ausgesetzt. Das mittägliche Angelus-Gebet am Sonntag halte der Papst auf der Piazza della Libertà

Quelle

“Während dieser Zeit der Erholung werden sämtliche Generalaudienzen, persönliche Audienzen und Sonder-Audienzen ausgesetzt”, heißt es wörtlich in der Mitteilung des vatikanischen Presseamts. Castel Gandolfo in den Albaner Bergen am See unweit von Rom ist höher gelegen und kühler und hat als Sommersitz der Päpste Tradition. Papst Franziskus (2013-2025) hatte den Sommer im Vatikan verbracht und den Sommersitz zu einem Museum umfunktioniert. Papst Leo XIV. hingegen kehrte schon 2025 zur früheren Tradition zurück, in Castel Gandolfo den Sommer zu verbringen.

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