Libanon: Helferin berichtet von neuer Fluchtwelle und Angst
Die Lage im Libanon hat sich in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Das berichtet die Wienerin Torossian-Brigasky, die als Helferin mit lokalen Behörden und Hilfsorganisationen die Versorgung der Vertriebenen im ostlibanesischen Ort Anjar unterstützt. Weitere Menschen wurden aus den umkämpften Gebieten vertrieben und erreichten das armenische Dorf in der Bekaa-Ebene
Quelle
Misereor: Deutsche Politik und EU sollten Einsatz im Kongo verstärken – Vatican News
Mosambik: “Dschihadisten wollen Kalifat errichten“ – Vatican News
Die Österreicherin Waltraud Torossian-Brigasky berichtet von einem neuem “Flüchtlingsstrom in Richtung Beirut”. Die Binnenvertriebenen kommen demnach aus den umkämpften Gebieten im Süden des Libanons. Besonders betroffen seien die Regionen um Nabatieh, Tyrus und Sidon. Dort würden die Kämpfe und Luftangriffe an Intensität zunehmen. Torossian-Brigasky sprach von schweren Bombardierungen und schilderte der österreichischen katholischen Agentur Kathpress eine wachsende Belastung der Zivilbevölkerung. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am Dienstagabend vier Tote und 127 Verletzte bei einem Angriff nahe eines Krankenhauses in Tyrus, das dabei schwer beschädigt wurde.
Gebete Papst Johannes Paul II. *UPDATE
Zur Seligsprechung von Johannes Paul II. hat der Vatikan eine eigene Webseite erstellt
Seligsprechung des Dieners Gottes Johannes Paul II.
Rom, Radio Vatikan, 29.04.2011
Die Seite ist eine Hommage an Papst Johannes Paul II. und lässt einige der bedeutendsten Momente des Lebens und Pontifikats des polnischen Papstes Revue passieren. Man wolle vor allem die Bilder sprechen lassen, heisst es in einer Pressemeldung des Vatikans von diesem Freitag. Demnach sind auf der Seite 500 mit Bildunterschriften versehene Fotos und 30 Videos zu sehen, die nach Kategorien wie Papstwahl, Jugend, Jubiläum, Attentat
“Das Potenzial ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft”
Ein Gespräch mit Renate Martin vom Päpstlichen Rat für die Familie über “Familiaris Consortio“ *UPDATE
Familiaris consortio
Redemptor Hominis (4. März 1979)
Humanae vitae
Die “Tagespost”-Serie Teil VI., 09.12.2011, von Regina Einig
Das Treffen Päpstlichen Familienrates in Rom vom 29. November bis 1. Dezember stand in diesem Jahr im Zeichen der Jubiläen: Die Teilnehmer befassten sich anlässlich des 30. Jahrestags des Apostolischen Schreibens “Familiaris Consortio” mit den Früchten des Textes. Auch das dreissigjährige Bestehen des Päpstlichen Rates für die Familie und die Vorbereitung auf den Weltfamilientag in Mailand 2012 standen auf der Tagesordnung. Regina Einig sprach darüber mit Renate Martin, die mit ihrem Mann Norbert seit 1980 dem Päpstlichen Rat für die Familie angehört.
Konsistorium: Austausch über Weltpolitik, Enzyklika und Synode
In einem Schreiben an alle teilnehmenden Kardinäle hat der Dekan des Kardinalskollegiums, Kardinal Giovanni Battista Re, die detaillierte Tagesordnung des kommenden Konsistoriums bekanntgegeben, welches vom 26. bis zum 29. Juni in der vatikanischen Audienzhalle und der Synodenaula stattfinden wird
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die viertägigen Beratungen markieren eine institutionelle Neuerung, da Papst Leo XIV. am Ende der vergangenen Januartagung den Wunsch geäußert hatte, dieses Format künftig in Kontinuität zu den Generalkongregationen als jährliche feste Einrichtung fortzuführen.
Ein Raum des gegenseitigen Hörens und der globalen Bestandsaufnahme
Das erklärte Ziel des Pontifex ist es, die reichhaltigen Erfahrungen und den Rat des weltweiten Kardinalskollegiums unmittelbar fruchtbar zu machen. Das Treffen versteht sich ausdrücklich als ein Raum des gegenseitigen Zuhörens, des kollektiven Unterscheidungsvermögens und der gemeinsamen Vertiefung von Kernfragen, die das Leben und den Auftrag der Kirche in der Gegenwart betreffen. Kardinal Re betont in seinem Schreiben, dass der Erfolg dieser Arbeit maßgeblich von einer Atmosphäre der Freiheit, des Vertrauens und der Freimütigkeit abhängt, um zu einer echten, geteilten Erkenntnis zu gelangen. Der Papst baue dabei auf die aktive Mithilfe und die Unterstützung jedes einzelnen Kardinals in seinen jeweiligen lokalen Verantwortungsbereichen.
Das vergessene Problem *UPDATE
Noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch
Die Tagespost, 28. August 2013, von Jürgen Liminski
Das vergessene Problem – noch nie war der Sterbeüberschuss in Deutschland so hoch. Dennoch wächst die Zahl seiner Einwohner. Ebenfalls um fast 200 000. Das mathematische Rätsel hat ein Lösungswort. Deutschland ist ein “Einwanderungsland”. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Zahl der Einwanderer aus Ost- und Südeuropa sprunghaft steigen lassen. Deshalb ist 2012 der grösste Bevölkerungszuwachs seit zwanzig Jahren zu verzeichnen. Aber er ist eben allein durch Einwanderung zustande gekommen. Politik und Wirtschaft ist es gleich, woher die Menschen kommen, Hauptsache es gibt genügend Arbeitskräfte. Dass diese zugewanderten Arbeitskräfte mit Werksverträgen oft menschenunwürdig behandelt werden oder dass man aus den Entwicklungsländern den dort dringend benötigten Rohstoff guter Köpfe abzieht und so eine Art Neokolonialismus betreibt, findet allenfalls in einem kleinen Kommentar Beachtung. Man befasst sich lieber mit Erfolgen als Problemen. Weiterlesen


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