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UNICEF: Verheerende Woche für Kinder in Kriegsgebieten

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Es war eine verheerende Woche für Kinder, die in Konfliktzonen im Nahen Osten und Nordafrikas leben. Dies berichtete Henrietta Fore, Generaldirektorin von UNICEF in einer Mitteilung. Am Samstag starben im Sudan mindestens vier Schüler bei Schiessereien während Demonstrationen, gleichzeitig wurden 18 Kinder bei einem Angriff im Jemen verwundet oder getötet. In Tripolis (Libyen) gab es einen Angriff auf zwei Schulen und ein Krankenhaus.

Unterdessen setzt sich im Nordwesten Syriens die starke Gewalt fort, die seit Jahresbeginn bereits 359 Kinder getötet oder verletzt hat. Auch in dieser Woche wurden mehrere Kinder im Staat Palästina durch Gewalt verletzt, sodass die Gesamtzahl der bisher im Jahr 2019 im Staat Palästina verletzten Kinder auf mindestens 477 gestiegen ist.

Verantwortlich für die Sicherheit von Kindern

Die in dieser Woche gezeigte ungerechtfertigte Missachtung des Wohlergehens von Kindern darf nicht fortgesetzt werden. Alle Konfliktparteien und diejenigen, die sie beeinflussen, sind für die Sicherheit von Kindern überall in der Region verantwortlich. Denn diejenigen, die Gewalt ausüben, seien weit davon entfernt, ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen – Kinder vor Gewalt zu schützen – zu erfüllen. „Das ist mehr als bedauerlich, es ist empörend“, so Henrietta Fore.

vatican news – vm

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