Irak

Droht Christentum im Irak zur “Randerscheinung” zu werden?

Das Christentum im Irak droht nach den Worten des chaldäisch-katholischen Erzbischofs von Mossul, Amel Nona, zur “Randerscheinung” zu werden.

“Schon jetzt ist unser Einfluss in der irakischen Gesellschaft sehr geschwächt. Und die Flüchtlinge werden nicht mehr in den Irak zurückkehren.” Das sagte Nona am Freitag in Aachen in einem Interview mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Dabei hätten die Christen im Irak eigentlich eine wichtige Aufgabe: “Die Gesellschaft braucht uns, zum Beispiel als Fachleute im Gesundheits- und Bildungssystem. Und sie braucht die christliche Botschaft von Liebe und Vergebung.”

Von den einst rund 1,2 Millionen Christen im Irak sind nach Schätzungen des katholischen Hilfswerks missio seit dem Irakkrieg von 2003 zwei Drittel ins Ausland geflohen.

(Radio Vatikan, 2. September 2012/kna)

Missio:  glauben, leben, geben

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