Weihnachten-Geburt Christi

Die Heilige Nacht

Eine Altartafel von Antonio Allegri, genannt Correggio (1489-1534)

Britta Dörre

Rom, Monday, 24. December 2012, zenit.org

Als August III. im Jahr 1746 die berühmte „Heilige Nacht“ (1527/30) von Correggio aus der herzoglichen Galerie in Modena für seine Kunstsammlung in Dresden erwarb, konnte er sich der Bewunderung ganz Europas sicher sein.

Die 256,5 x 188 cm grosse Altartafel war ursprünglich für die Kapelle Pratonieri in San Prospero in Reggio Emilia von Correggio geschaffen worden. 1640 gelangt sie in die herzoglichen Sammlungen von Modena und von dort 1746 nach Dresden, wo das Gemälde heute noch in der Gemäldegalerie Alte Meister aufbewahrt wird.

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Impuls zum Weihnachtsfest

Die Wahrheit wird ein Mensch

Msgr. Dr. Peter von Steinitz

Münster, Thursday, 27. December 2012 (ZENIT.org)

Seit urdenklichen Zeiten feiern die Christen Weihnachten. Dennoch ist das Weihnachtsfest in der uns bekannten Form nicht von Anfang an da gewesen. Erst seit dem Jahr 335 etwa wird es in Rom gefeiert. Der 25. Dezember ist auch kein historisches Datum, es ist nicht der wirkliche Geburtstag Jesu.

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Das Wunder der Liebe Gottes

Machtmenschen wie Herodes gibt es auch in der Gegenwart

…..doch die Botschaft von Bethlehem heisst: „Fürchtet euch nicht!“. Von Patriarch Fouad Twal

Die Tagespost, 21. Dezember 2012l

Im christlichen Europa, besonders in den deutschsprachigen Landen, ist das Weihnachtsfest zur feststehenden Volkstradition geworden – aus dem Kult wurde eine reiche und vielfältige Kultur, die jedes Jahr erneut schon vor der Adventszeit Städte und Dörfer in festliche Kleider hüllt. Geschäftiges Treiben erfüllt Plätze und Strassen, von bunt erleuchteten Verkaufsbuden durchzogen, die winterliche Luft mit verlockendem Duft gebrannter Mandeln und wärmenden Glühweins beatmend. Und aus den Läden und Geschäftshäusern klingen weihnachtliche Gesänge. Christliche Familien treffen sich zu abendlicher Hausmusik beim Kerzenschein des Adventskranzes, zum Nüsseknacken und zur Herbergssuche.

„Der Geburtsort des Herrn lehrt Demut“

Wo alles begann:

Ein adventlicher Rundgang durch die Geburtskirche zu Bethlehem. Von Oliver Maksan

Bethlehem, Die Tagespost, 21. Dezember 2012

Die Geburtskirche zu Bethlehem gibt sich nach aussen verschlossen. Sie hat – mit Verlaub – kein richtiges Gesicht. Hohe Mauern umfassen unförmig und abweisend, was doch eine der heiligsten Stätten der Christenheit ist. Eine kleine Öffnung nur, kaum ein Kind kann darin aufrecht stehen, führt in das Gotteshaus hinein. „Das ist die Pforte der Demut. Durch sie muss jeder in gebeugter Haltung hindurch. Anders kann man sich dem Geburtsort des Herrn, ob König, Präsident oder Patriarch, nicht nähern. Ich halte das für ganz entscheidend“: Pater Stephane Milovitch steht dem Franziskanerkonvent neben der Geburtskirche als Guardian vor. Als solcher empfängt der Franzose hier den Lateinischen Patriarchen, wenn dieser aus Jerusalem kommend am 24. Dezember zur Mitternachtsmesse einzieht.

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John Henry Newmann zu den drei Messen an Weihnachten

P. Paul Bernhard Wodrazka C.O.

Rom, 22. Dezember 2009, ZENIT.org

Der grosse englische Oratorianer John Henry Kardinal Newman, der im kommenden Herbst seliggesprochen wird, hat der Nachwelt eine grosse Sammlung an Predigten hinterlassen. Allein aus seiner anglikanischen Zeit liegen über 600 Predigten vor, die zum überwiegenden Teil bis heute nicht leicht zugänglich sind, da sie nach wie vor wohlgeordnet an verschiedenen Stellen in Newmans Arbeitszimmer im Oratorium von Birmingham, das bekanntlich noch ganz in seinem ursprünglichen Zustand belassen ist, aufbewahrt sind.

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Die Geburtskirche Jesu in Bethlehem

UNESCO-Welterbe

Rom, Monday, 24. December 2012, zenit.org, Britta Dörre

Seit dem 29. Juni 2012 gehört der Kirchenkomplex zum UNESCO-Welterbe. Bereits seit dem 2. Jahrhundert wird die Grotte, die die Christen als Geburtsstätte Christi betrachten, verehrt. Im Jahr 335 wurde der Bau geweiht, den Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena zu Ehren der Geburtsstätte Jesu hatten errichten lassen. Prächtige Mosaikböden zierten den Innenraum, der mit einer grossen Apsis versehen war. In ihrer Mitte befand sich eine Öffnung, durch die man in die Grotte hinabschauen konnte. Der heilige Hieronymus berichtet mehrfach in seinen Schriften von einer Grotte, in der der Schöpfer geboren wurde.

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60 Jahre Caritas Baby-Hospital in Bethlehem

Heiliges Land

Seit 1952 stehen die Türen allen Kindern Palästinas offen: Das Caritas Baby-Hospital in Bethlehem und Hebron feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Die medizinische Versorgung gerade für Kinder ist unverzichtbar. Zudem ist das Caritas Baby-Hospital das einzige Krankenhaus, das auch Mütter gezielt in die Pflege der Kinder einbezieht. Dass die politisch angespannte Lage sich auch in dieser Einrichtung niederschlägt, erzählt die Chefärztin des Hospitals, Hijam Marzuqa. Nicole Stroth vom Erzbistum Freiburg hat mit ihr gesprochen.

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