Der Sieg der Bolschewiki
Mit der Oktoberrevolution 1917 beendeten die Bolschewiki das demokratische Experiment, um im nachfolgenden Bürgerkrieg ihre Macht zu behaupten…
Papst empfängt Litauens Premierministerin Ruginienė
In einer Phase anhaltender globaler Instabilität hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag die litauische Premierministerin Inga Ruginienė zu einer Privataudienz im Apostolischen Palast empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die verheerenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die dringende Suche nach diplomatischen Lösungen zur Beendigung des Blutvergießen
Nach dem persönlichen Austausch mit dem Papst traf die Regierungschefin Litauens mit Erzbischof Paul Richard Gallagher zusammen, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten und Internationalen Organisationen.
Würdigung des kirchlichen Engagements
In einer offiziellen Pressemitteilung des Heiligen Stuhls wurden die „guten bilateralen Beziehungen“ zwischen dem Vatikan und Litauen hervorgehoben. Das Treffen im Staatssekretariat verlief laut Bericht in einer herzlichen Atmosphäre. Dabei wurde insbesondere der „positive Beitrag der katholischen Kirche für die Würde des Menschen und das Gemeinwohl der Gesellschaft“ gewürdigt.
Moskaus Generalvikar: „Gerechter und dauerhafter Frieden“ nötig
„Die Gewalt muss zu einem Ende kommen, es braucht einen gerechten und dauerhaften Frieden“: Das hat, vier Jahre nach Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine, der römisch-katholische Generalvikar von Moskau im Interview mit Radio Vatikan gesagt
Angesichts „unzähliger verlorener Menschenleben“ sei die einzig denkbare Perspektive „ein gerechter und dauerhafter Frieden“, sagte Pater Kirill Gorbunov im Gespräch mit Vatican News am Freitag.
Unterschiedliche Reaktionen
Gefragt nach der Stimmungslage in der russischen Gesellschaft schilderte der Generalvikar der Erzdiözese der Mutter Gottes unterschiedliche Reaktionen. Manche Menschen verdrängten die Realität des Krieges. „Viele ziehen es vor zu sagen: Wir können nichts beeinflussen, also tun wir so, als ob nichts geschieht“, sagte Gorbunov. Die Hoffnung auf eine Rückkehr zur früheren Normalität sei jedoch „unmöglich“.
Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Nuntius bittet um Gebet
Immer mehr zivile Tote, immer weitflächigere Zerstörungen: nach vier Jahren Krieg in der Ukraine scheint die Lage in dem Kriegsland verzweifelter denn je. Auch dem Apostolischen Nuntius im Land, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, fällt es zunehmend schwer, „zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint“. Im Interview mit Radio Vatikan ruft er zum Gebet für die Ukraine auf
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Quelle
Schweiz: Caritas warnt vor Verschärfung der Not in der Ukraine – Vatican News
Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Die ukrainische Redaktion von Radio Vatikan sprach anlässlich des vierten Jahrestages des Krieges in der Ukraine, den Russland am 24. Februar 2002 begann, mit dem Nuntius.
Interview
Exzellenz, vier Jahre sind seit Russlands großangelegtem Einmarsch in die Ukraine vergangen…
Vier Jahre eines so umfassenden Krieges sind eine lange Zeit. Und die Intensität dieses Krieges nimmt weiter zu. Ich habe mir die Statistiken angesehen: Verglichen mit vor vier Jahren haben sich die russischen Streitkräfte auf ukrainischem Boden etwa vervierfacht. Auch die Raketen- und Drohnenangriffe haben sich in den letzten Jahren verdrei- bis vervierfacht. Berichte der Vereinten Nationen und anderer Organisationen belegen, dass auch die Zahl der zivilen Opfer steigt. Zu Beginn des Krieges gab es die meisten zivilen Toten und Verletzten in besetzten Gebieten oder in Frontnähe. Inzwischen steigt die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilisten abseits der Front. Die UNO gibt an, dass 35 Prozent der zivilen Toten und Verletzten in der gesamten Ukraine zu verzeichnen sind.
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Quelle
Ukrainischer Bischof: „Wir leben in einem ständigen Zustand der Unsicherheit“
Titelseite: Unter den Karpaten
Ukraine (922)
Von Alexander Folz
Redaktion – Dienstag, 24. Februar 2026
Heute jährt sich der Beginn des Krieges zum vierten Mal. In dieser Zeit waren die Reaktionen des Heiligen Stuhls und der Kirche insgesamt von dem Bemühen um diplomatische Neutralität und parallele humanitäre Unterstützung geprägt.
Papst Franziskus, der im April 2025 verstorben ist, prägte die vatikanische Reaktion in den ersten drei Kriegsjahren. Bereits am 23. Februar 2022, dem Tag vor dem Einmarsch, sagte er bei einer Generalaudienz: „Ich trage großen Schmerz im Herzen aufgrund der Verschlechterung der Situation in der Ukraine. […] Ich möchte an alle appellieren, die politische Verantwortung tragen, eine ernsthafte Gewissenserforschung vor Gott vorzunehmen, der der Gott des Friedens und nicht des Krieges ist; der der Vater aller, nicht nur einiger Menschen ist; der will, dass wir Geschwister und keine Feinde sind.“


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