Schweizer Stunde der Diplomatie
Einem Frieden zwischen Russland und der Ukraine hat uns der Friedensgipfel vom Wochenende nicht nähergebracht. Aber er hat einige russische Narrative widerlegt


Quelle
Putin droht, tobt und verwirrt
Pax Christi: Schweizer Ukraine-Friedenskonferenz „ein Anfang“ – Vatican News
Ukraine-Friedensgipfel: Territoriale Souveränität garantieren – Vatican News
17.06.2024
Was als Erfolg zu werten ist, hängt stets von den eigenen Erwartungen und Hoffnungen ab. Wer sich vom Schweizer Friedensgipfel einen substanziellen Schritt in Richtung auf eine Waffenruhe oder gar einen Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine erwartet hatte, muss jetzt frustriert sein. Die Ukraine selbst hatte nie solche Illusionen: Ein Friedensgipfel, zu dem der Aggressor Russland nicht eingeladen wurde, und dem der wichtigste Pate des Aggressors, die Volksrepublik China, von Anfang an die Teilnahme verweigerte, kann logischerweise keinen Frieden bringen.
Novene um den Frieden in der Welt
Allmächtiger, gütiger und barmherziger Gott, mit allen Menschen guten Willens bitten wir um den Frieden in dieser Welt, in allen Ländern, vor allem aber in der Ukraine
Quelle
Erste Schritte zum Frieden? – ZDFheute
Am 21. März begehen die Benediktiner den Todestag des Hl. Benedikt, des Patrons Europas und Vater des abendländischen Mönchtums.
Pax – Friede – nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Regel des hl. Benedikt ein. Er fordert seine Mönche mit den Worten der Heiligen Schrift auf: “Suche den Frieden und jage ihm nach” (Ps 34,15).
Schweiz: Friedenskonferenz für die Ukraine geht zu Ende
Im Schweizerischen Bürgenstock ist an diesem Sonntag die Friedenskonferenz für die Ukraine mit einer Abschlusserklärung zu Ende gegangen. Fast 100 Staaten hatten durch ihre Vertreter an der Konferenz teilgenommen, der Heilige Stuhl entsandte als Beobachter Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
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Schweiz: Friedenskonferenz für die Ukraine geht zu Ende – Vatican News
Bartholomaios I. und Parolin rufen zu Frieden in der Ukraine auf – Vatican News
In dem Abschlussdokument, dessen erster Entwurf bereits am Samstagabend verbreitet wurde, sprachen sich Medienberichten zufolge Regierung 80 der 92 Teilnehmerstaaten dafür aus, dass die “territoriale Integrität” der Ukraine zur Grundlage für ein eventuelles Friedensabkommen gemacht werden müsse. Der Angriffskrieg Russlands sei für großes Leid und Zerstörung verantwortlich. Auch der vatikanische Staatssekretär Pietro Parolin hatte in seinem Redebeitrag bei der Konferenz die territoriale Integrität der Ukraine als Grundlage für einen “gerechten Frieden” hervorgehoben.
Ukraine-Gipfel auf dem Bürgenstock: Kirchliche Präsenz und Gebet
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Evangelische Kirche Schweiz (EKS) hatten aus Anlass der Friedenskonferenz für diesen Samstag um 12:12 Uhr zu einem Friedensgebet in die Peterskapelle in Luzern geladen. Der katholische Basler Bischof Felix Gmür und der reformierte Pfarrer Martin Hirzel gaben in dem gemeinsamen Gebet der Hoffnung Ausdruck, dass Versöhnung und gerechter Friede möglich werden *UPDATE



Quelle
Putin droht, tobt und verwirrt | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Hl. Bruder Klaus
*Am Sonntag ertönen alle Nidwaldner Kirchenglocken gemeinsam als Friedenszeichen (luzernerzeitung.ch)
1984 Besuch von Papst Johannes Paul II. in der Schweiz
Die beiden Kirchen begrüßten die zahlreichen Initiativen, Gottesdienste und Andachten, die landesweit in den Gemeinden stattfinden und luden alle dazu ein, im Geist der Liebe den Hass zu vertreiben.
Die Verhandlungen über eine Abschlusserklärung zur Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern waren am Samstag allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Sie dürften “bis zur letzten Minute” am frühen Sonntag andauern, wie mehrere den Gesprächen nahestehende Quellen der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagten.
G7-Gipfel – Begegnung Papst Franzikus-Präsident Selenskyj
Papst Franziskus begegnet bei G7-Gipfel auch ukrainischem Präsidenten Selenskyj
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Donnerstag, 13. Juni 2024
Papst Franziskus wird sich beim G7-Gipfel am Freitag auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Dieser war dem Pontifex schon 2023 begegnet, also bereits mitten im Krieg.
Im März 2024 kam es jedoch zu Verstimmungen, weil Franziskus “Mut zur weißen Fahne” gefordert hatte. Diese Anmerkung sei als Aufruf zu einem Waffenstillstand zu verstehen, stellte der Vatikan später klar, nicht als Ermunterung zur Kapitulation seitens der Ukraine.
Ukrainischer Priester: Krieg tritt unsere Würde mit den Füßen
Roman Ostrovskyy ist Vizerektor des griechisch-katholischen Priesterseminars in Kyiv. Im Interview mit Radio Vatikan sagt er, auch im dritten Jahr des Konflikts in der Ukraine wolle man die Hoffnung nicht fahren lassen und weitermachen. Aber es sei schwierig, etwas zu planen: “Wir wissen ja nie, wohin die nächste Bombe fällt. Der Glaube hilft uns, auch an den dunkelsten Tagen weiterzumachen.”

Quelle
Papst: Krieg ist immer eine Niederlage, vom ersten Tag an – Vatican News
Svitlana Dukhovich und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
“Spes non confundit”, “die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen”, dieser Vers aus dem Römerbrief (vgl. Röm 5,5) ist der Titel der Verkündigungsbulle von Papst Franziskus für das Heilige Jahr 2025, das diesen 24. Dezember beginnt. Angesichts von Kriegen und Ungerechtigkeit in der Welt wirbt Papst Franziskus für Zeichen der Hoffnung. Die Papstbulle zum Heiligen Jahr, in der es um die Hoffnung geht, hat auch der ukrainische Priester Roman Ostrovskyy aufmerksam gelesen. Der Bibelwissenschaftler hat in Rom an der Päpstlichen Gregoriana Universität studiert und unterrichtet nun am Priesterseminar in Kyiv.


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