Ukraine

Papst Franziskus bekundet Nähe zu Ukraine in Brief nach 1000 Kriegstagen

In einem Brief an Erzbischof Visvaldas Kulbokas, den apostolischen Nuntius in der Ukraine, hat Papst Franziskus am 19. November seine große Trauer über das Leid der Menschen in dem Land ausgedrückt, die seit dem russischen Angriff am 24. Februar 2022 nun seit 1000 Tagen Krieg ertragen müssen

Quelle
Gott wird für jede vergossene Träne Rechenschaft fordern – L’Osservatore Romano
Nuntius an Ostern in der Ukraine: “Licht Christi brennt weiter in unserer Mitte” – Vatican News
Visvaldas Kulbokas – Wikipedia

Von Kristina Millare und Zoe Romanowsky

Vatikanstadt – Mittwoch, 20. November 2024

In einem Brief an Erzbischof Visvaldas Kulbokas, den apostolischen Nuntius in der Ukraine, hat Papst Franziskus am 19. November seine große Trauer über das Leid der Menschen in dem Land ausgedrückt, die seit dem russischen Angriff am 24. Februar 2022 nun seit 1000 Tagen Krieg ertragen müssen.

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Erster Jahrestag des Ukraine-Krieges

 

Ein großes christliches Zeugnis, das im Westen zu wenig bekannt ist

Der Ehrwürdige Andrej Scheptyzki, der vor achtzig Jahren, am 1. November 1944, starb, war eine der herausragenden Persönlichkeiten des Katholizismus des 20. Jahrhunderts, dessen bemerkenswertes Leben und heldenhafter Dienst als Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche sich über dreiundvierzig Jahre, zwei Weltkriege, fünf Pontifikate, Stalins Terror-Hungersnot (den “Holodomor”, bei dem mindestens sechs Millionen Ukrainer absichtlich verhungerten) erstreckte, und ein halbes Dutzend Regierungswechsel in den Gebieten, in denen er diente

Quelle
Andreas Alexander Scheptyzkyj
Literatur Ukraine
Holodomor
George Weigel

Von

20. November 2024

Der Ehrwürdige Andrej Scheptyzki, der vor achtzig Jahren, am 1. November 1944, starb, war eine der herausragenden Persönlichkeiten des Katholizismus des 20. Jahrhunderts, dessen bemerkenswertes Leben und heldenhafter Dienst als Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche sich über dreiundvierzig Jahre, zwei Weltkriege, fünf Pontifikate, Stalins Terror-Hungersnot (den “Holodomor”, bei dem mindestens sechs Millionen Ukrainer absichtlich verhungerten) erstreckte, und ein halbes Dutzend Regierungswechsel in den Gebieten, in denen er diente.

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Es ist auch unser Krieg

Seit tausend Tagen hält die Ukraine einem brutalen Eroberungs- und Vernichtungskrieg stand – aus vielen Wunden blutend, doch zum Überleben in Freiheit entschlossen

Quelle
In kontroverser Rede plädiert Putin für neue “Weltordnung”

19.11.2024

Stephan Baier

Seit tausend Tagen sieht sich die Ukraine einem massenmörderischen Krieg ausgesetzt, einem Krieg, der an vielen Fronten geführt wird: nicht nur an einer mehr als tausend Kilometer langen Frontlinie im Osten des Landes, sondern landesweit gegen die Zivilbevölkerung. Täglich regnen Kampfdrohnen, Raketen und Gleitbomben auf die Ukrainer herab – auf Schulen, Kindergärten, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser und zivile Infrastruktur. Millionen Menschen wurden aus ihren Häusern, Dörfern und Regionen vertrieben. Hunderttausende Soldaten starben auf beiden Seiten. Zehntausende Kinder wurden ihren Eltern entrissen und nach Russland verschleppt.

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Ukraine: 1.000 Tage Krieg

Suche nach gangbaren Wegen zum Frieden für die Ukraine – Eine Reflexion tausend Tage nach Beginn des Konflikts in der Ukraine – von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli

Quelle
Ukraine: 1.000 Tage Krieg – Unicef fordert Schutz für Kinder – Vatican News
Parolin: “Wir dürfen nicht vor der Unabwendbarkeit des Krieges kapitulieren” – Vatican News

Andrea Tornielli

Tausend Tage. Tausend Tage sind seit dem 24. Februar 2022 vergangen, als die Armee der Russischen Föderation auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die Ukraine angriff und dort einmarschierte. Tausend Tage und eine unbestimmte – aber sehr hohe – Zahl von Toten, Zivilisten und Militärs, von unschuldigen Opfern wie Kindern, die auf den Straßen, in Schulen und in ihren Häusern getötet wurden. Tausend Tage und Hunderttausende von Verwundeten und Traumatisierten, die ein Leben lang behindert bleiben werden, Familien, die obdachlos geworden sind. Tausend Tage und ein gemartertes und verwüstetes Land. Nichts kann diese Tragödie rechtfertigen, die schon früher hätte gestoppt werden können, wenn alle auf das gesetzt hätten, was Papst Franziskus die “Friedenspläne” nannte, anstatt sich der vermeintlichen Unausweichlichkeit des Konflikts zu ergeben.

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Russlands Krieg – Wirtschaft im Würgegriff der Waffen

Die massiven Militärausgaben Russlands scheinen nicht nur die wirtschaftliche Stabilität zu gefährden, sondern führen auch zur Vernachlässigung sozialer und zivil-wirtschaftlicher Investitionen

Quelle
Dramatischer dritter Kriegswinter | Die Tagespost
Gas als Waffe | Die Tagespost

17.11.2024

Daria Boll-Palievskaya

Russlands Wirtschaft steht unter dem Einfluss massiver Militärausgaben, die im kommenden Jahr 13,5 Billionen Rubel (etwa 124,5 Milliarden Euro) erreichen sollen. Das geht aus dem Gesetzentwurf zum Haushaltsbudget für 2025 bis 2027 hervor, wie das unabhängige russische Wirtschaftsportal “The Bell” berichtete. Dies stellt eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr dar, so “The Bell”. Im Jahr 2024 wurde bereits ein Rekord von 10,4 Billionen Rubel (96 Milliarden Euro) für den Verteidigungssektor veranschlagt.

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Papst: Gebetsaufruf für Frieden Ukraine und Nahost

Papst Franziskus wird nicht müde, an die leidende Zivilbevölkerung in der Ukraine zu erinnern und zu Frieden zu mahnen. Das Land wurde zuletzt mit einer Rekordzahl von russischen Angriffen überzogen, wie unter anderem Großerzbischof Schewtschuk berichtete. Auch auf die Konflikte in Nahost und Myanmar kam der Papst bei der Generalaudienz zu sprechen

Quelle

“Vergessen wir nicht die Länder im Krieg”, so Franziskus eindringlich bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. “Brüder und Schwestern, die gemarterte Ukraine leidet! Vergessen wir nicht die Ukraine”, appellierte Franziskus, der erneut zum Gebet für das leidende Land aufrief.

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