Ukraine

AfD, BSW und der Frieden

Ein Vergleich der Positionen der beiden Parteien zum Krieg gegen die Ukraine

Quelle
Ukraine-Liveblog: ++ Russland soll schwere Verluste in Kursk erleiden ++ | tagesschau.de
Libertär, agnostisch und materialistisch

10.01.2025

Florian Hartleb

Sowohl das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) als auch die AfD werden von ihren Anhängern häufig als “Friedensparteien” bezeichnet. Diese Wahrnehmung gründet sich vor allem auf ihren außenpolitischen Positionen, insbesondere im Kontext des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Beide sprechen sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine aus und fordern stattdessen eine stärkere Betonung von diplomatischen Lösungen und Verhandlungen. Sie argumentieren, dass militärische Unterstützung den Konflikt nur verlängern und Deutschland weiter in den Krieg hineinziehen könnte. Die Argumentation beider Akteure reduziert den Ukraine-Krieg auf Schwarz-Weiß-Muster.

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Warum scheitern russische Demokratien?

Warum scheitern russische Demokratien?: Vergleichende Betrachtungen und Essays

Im Schatten der imperialen Idee | Die Tagespost – Rezension

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts erlebte Russland – ähnlich wie Deutschland – zwei Versuche, eine demokratische Herrschaftsordnung im Lande zu verankern. Die “erste” russische Demokratie scheiterte nach acht Monaten im Oktober 1917 infolge des bolschewistischen Staatsstreiches, die erste deutsche (die Weimarer Republik) nach etwa 14 Jahren nicht zuletzt infolge der politischen “Verantwortungslosigkeit” der konservativen deutschen Eliten.

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Regime ohne Handschlagqualität *UPDATE

Mit Mahnworten und einer gesunden Portion Skepsis traten die Außenminister Frankreichs und Deutschlands in Damaskus auf. Beides ist gut begründet

Quelle
Alter Krieg, neue Debatte | Die Tagespost
*Syriens Übergangsleiter äußert Hochachtung für Papst Franziskus – Vatican News

04.01.2025

Stephan Baier

Was haben wir erwartet? Dass die Syrien nun beherrschenden Islamisten Annalena Baerbock auf französische Art – Küsschen links, Küsschen rechts – begrüßten würden, oder mit einer fraternisierenden festen Umarmung? Wenn der Dalai Lama seine Gäste aus Europa mit gefalteten Händen und der Andeutung einer Verneigung begrüßt, sind alle transkulturell entzückt, aber der “verweigerte” Handschlag sunnitischer Ex-Terroristen für die deutsche Außenministerin löst Überraschung im deutschen Blätterwald aus.

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Psychologische Kriegsführung

Russlands Außenminister zieht auf Malta alle Register der Desinformation und der Einschüchterung

Quelle
Der Hinterhof-Schläger der Weltpolitik | Die Tagespost

06.12.2024

Stephan Baier

Wer George Orwells dystopischen Roman 1984 für übertrieben und die Umformung des Denkens durch “Neusprech” (Newspeak) für ein Schreckgespenst hält, kennt Sergej Lawrow noch nicht. Der russische Außenminister hat bei seinem ersten Besuch in der EU seit dem Beginn des vollumfänglichen Kriegs in der Ukraine alle Register seines Könnens gezogen: Ausgerechnet das Außenministertreffen der “Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa” (OSZE) nutzte Lawrow für das, was US-Außenminister Antony Blinken später als “Desinformations-Tsunami” bezeichnete.

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Kardinal Krajewski bringt Medizin-Wohnmobil in die Ukraine

In der Vorweihnachtszeit reist Kardinal Konrad Krajewski, der Sozialbeauftragte des Papstes, erneut in die kriegsgebeutelte Ukraine. Im Auftrag von Franziskus bringt er nicht nur dringend benötigte medizinische Hilfsgüter, sondern auch eine Botschaft der Solidarität und des Friedens  *UPDATE

Quelle
Papst Franziskus macht den Kriegsopfern in Ukraine besonderes Weihnachtsgeschenk
*Weltspiegel: Ukraine: Immer weiter – die Arbeiterstadt Krywyj Rih – hier anschauen
Ukraine (745)

Mario Galgano – Vatikanstadt

“Eine konkrete Geste der Nähe und des Mitgefühls”: So skizziert das vatikanische Presseamt die Mission von Kardinal Konrad Krajewski, der in den Tagen vor Weihnachten wieder in die Ukraine aufbricht. Seit Beginn des Krieges hat der polnische Kardinal das Land bereits ein Dutzend Mal besucht. Dieses Mal bringt er ein Ambulanzfahrzeug mit, das als mobiles Krankenhaus auch für Operationen geeignet ist, sowie sechs Ultraschallgeräte, die zerstörten Krankenhäusern gespendet werden.

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Ukraine: Kurienkardinal Krajewski feiert Weihnachten im Kriegsgebiet

Der päpstliche Almosenpfleger, Kardinal Konrad Krajewski, hat am 24. Dezember in der Ukraine eine neue Armenküche eingeweiht und die Weihnachtsmesse in einem der vom Krieg besonders betroffenen Gebiete gefeiert. “Diese Menschen brauchen unsere Nähe, an ihrer Stelle hätte Jesus dasselbe getan”, erklärte Krajewski gegenüber Vatican News.

Quelle
Ukraine: Eiseskälte und Raketen – Vatican News
Ukraine: Angriff auf Kyiv beschädigt auch St. Nikolaus Kathedrale – Vatican News
St.-Nikolaus-Kathedrale (Kiew) – Wikipedia
Nikolaus Kirche in Kiew (Haus von Orgel- und Kammermusik) – Reiseführer durch die Ukraine
Erzbischof Visvaldas Kulbokas

In der Stadt Fastiw, rund 80 Kilometer südwestlich von Kyiv, besuchte der Kardinal das Zentrum “Sankt Martin de Porres”, das Geflüchtete, Waisenkinder, ältere Menschen und Obdachlose versorgt. Dort wurde die neue Armenküche feierlich eröffnet, die erste ihrer Art seit 2009. “Hier können die Menschen, die nichts haben, eine warme Mahlzeit erhalten”, erläuterte Krajewski. Die Einrichtung wird von Dominikanern betrieben und durch Freiwillige aus Polen unterstützt.

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Europa ringt um eine Rückkehr zur Realpolitik

Ernüchterter Pragmatismus beherrschte den EU-Gipfel, der unter dem Schatten Donald Trumps über Syrien und die Ukraine beriet

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20.12.2024

Stephan Baier

Von einem “fairen Frieden” für die Ukraine sprach Bundeskanzler Olaf Scholz, nicht von einem gerechten. Da schwingt schon etwas von Kompromiss und Deal mit, also von dem Stil, mit dem die Ukraine ab der Amtsübernahme von Donald Trump am 20. Januar rechnen muss. Gewiss, Scholz und die anderen Brüsseler Gipfelstürmer versicherten wie üblich, man werde die Ukraine nicht alleine lassen und konsequent weiter unterstützen. Militärisch wie finanziell. Es solle auch “keine Verhandlungen über die Ukraine ohne die Ukraine” geben, hieß es in Brüssel wie üblich. Also keinen Deal über den Kopf der Ukraine hinweg. Immerhin.

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