Papst bittet um Solidarität mit der Ukraine
Eindringlich hat Papst Leo dazu aufgerufen, den Menschen in der Ukraine mit Gebet und konkreter Hilfe nahe zu sein. Insbesondere dankte er für die Initiativen, die von den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden
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Charkiw: “Hilfe durch andere zu erleben, macht schwierige Momente erträglicher” – Vatican News
“Ich rufe alle dazu auf, unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine, die schwer unter den Folgen der Bombardierungen leiden, welche erneut auch die Energieinfrastrukturen getroffen haben, mit dem Gebet zu unterstützen”, so Papst Leo in seinem Appell am Ende der wöchentlichen Generalaudienz in der Audienzhalle. Und weiter:
“Ich bringe meine Dankbarkeit für die Solidaritätsinitiativen zum Ausdruck, die in den katholischen Diözesen Polens und anderer Länder gefördert werden und sich dafür einsetzen, der Bevölkerung zu helfen, diese Zeit großer Kälte zu überstehen.”
Erster Pastoralbesuch von Bischof Ihor Rantsya in der Schweiz
Erster Pastoralbesuch von Bischof Ihor Rantsya in der Schweiz: Feierliche Göttliche Liturgie in Zürich
Veröffentlicht am 25. Januar 2026
Am 25 Januar 2026 nahmen Vertreter der Botschaft der Ukraine in der Schweiz an der feierlichen Göttlichen Liturgie anlässlich des ersten Pastoralbesuchs von Bischof Ihor Rantsya in der Schweiz teil.
Der Gottesdienst fand in der Liebfrauenkirche in Zürich statt und versammelte die ukrainische Gemeinschaft sowie Vertreter der Kirchen und der Zivilgesellschaft in der Schweiz.
Im Mittelpunkt der Feier stand die Bedeutung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche als geistige Stütze der ukrainischen Gemeinschaft im Ausland – insbesondere vor dem Hintergrund des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Caritas: Kyiv kämpft gegen den Kältetod
Ukraine-Winter 2026: Caritas berichtet über dramatische Lage in Kyiv
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D/Ukraine: Verstärkte Winternothilfe für das Kriegsland
US-Bischöfe laden zu “Heiliger Stunde für den Frieden” – Vatican News
Während die Temperaturen in der Ukraine massiv sinken, erlebt das Land die schwerste Energiekrise seit Beginn des großangelegten russischen Angriffs. In der Hauptstadt Kyiv und der umliegenden Region sind Hunderttausende ohne Heizung und Strom. Oleksandr Magdalits, Experte für Notfallhilfe bei der Caritas Ukraine, beschreibt im Gespräch mit den Vatikan-Medien ein erschütterndes Szenario.
Svitlana Dukhovych und Mario Galgano – Vatikanstadt
Die gezielten Raketen- und Drohnenangriffe auf die kritische Infrastruktur haben das nationale Energiesystem schwer beschädigt. Die Folgen sind laut Magdalits katastrophal. “Über 1.100 mehrstöckige Wohngebäude sind derzeit ohne Heizung”, berichtet der Programmanager. Man schätze, dass mindestens eine halbe Million Menschen allein in der Region Kyiv betroffen sind. Eine vollständige Wiederherstellung der Versorgung sei in den nächsten Monaten nicht absehbar.
Russland: Bartholomaios I. lässt sich nicht einschüchtern
Patriarch Bartholomaios I. kritisiert russische Kriegspropaganda und hofft auf Chalki-Öffnung – Mit scharfen Worten hat sich das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., gegen Anfeindungen aus Russland zur Wehr gesetzt. In einem Interview mit der griechischen Zeitung “Ta Nea Sabbatokyriako” bezeichnete er den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als “dämonisch” und warf den Verantwortlichen vor, die Religion für Machtzwecke zu missbrauchen
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Orthodoxer Erzbischof gegen Instrumentalisierung von Religion – Vatican News
Russland: Orthodoxe Kirche lehnt ökumenische Andacht ab – Vatican News
Ukraine: Höhlenkloster bei Luftangriff beschädigt – Vatican News
“Die russische Propaganda schüchtert mich nicht ein”, stellte der Patriarch an diesem Wochenende klar. Er reagiere unbeeindruckt auf “schmutzige Angriffe von Geheimdiensten”, Verleumdungen oder die Aktivitäten russischer Internettrolle. Bartholomaios betonte, dass sich die Wahrheit letztlich nicht verschleiern lasse. Wer den Krieg unterstütze, solle “den Tag des Jüngsten Gerichts fürchten, wenn sie denn glauben”.
Gebet für die Einheit der Christen in Moskau: “Einheit ist keine Utopie”
In der der russischen Hauptstadt haben Christen verschiedener Konfessionen für die Einheit der Kirchen gebetet. Anlass war die internationale Gebetswoche für die Einheit der Christen, die jährlich vom 18. bis 25. Januar begangen wird. Zu dem Gottesdienst am 20. Januar hatte die katholische Erzdiözese Muttergottes von Moskau eingeladen. Neben katholischen Gläubigen nahmen auch Vertreter protestantischer kirchlicher Gemeinschaften teil
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Gebet für die Einheit der Christen in der katholischen Kathedrale in Moskau – Agenzia Fides
In seiner Predigt betonte Erzbischof Paolo Pezzi, dass die Einheit der Christen kein unrealistisches Ideal sei. “Einheit ist keine Utopie. Nur Fakten machen es möglich, Spaltungen zu überwinden”, so der Kirchenmann wörtlich. Einheit beginne dort, wo Christen die Liebe Christi tatsächlich erfahren und leben würden.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fides sagte der römisch-katholische Erzbischof von Moskau, die Gebetswoche stelle für Katholiken eine besondere Herausforderung dar. Für die Einheit zu beten, sei nämlich nur dann glaubwürdig, wenn diese Einheit in Christus bereits gelebt werde.
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