Happy Birthday Hans Erni
Herzliche Gratulation zum 105. Geburtstag
“Der Künstler muss das was ihn ein Leben lang beschäftigt in die Öffentlichkeit tragen.”
Von dieser Überzeugung geleitet, hat Hans Erni, malend und gestaltend, Stellung bezogen und seine Kunst coram publico gemacht.
Das Hans Erni-Museum auf dem Gelände des Verkehrshauses der Schweiz in Luzern zeigt auf mehreren Etagen mit über 300 Werken einen Querschnitt durch das umfassende Werk des renommierten Schweizer Malers, Grafikers und Plastikers.
Kein Gebet für Janukowitsch
Ukraine
Aus Protest gegen die Schüsse auf Demonstranten stellt eine der grössten Kirchen der Ukraine die Fürbitten für die Regierung in ihren Gottesdiensten ein. Wie das ukrainisch-orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats am Donnerstagabend mitteilte, wird ab sofort stattdessen für das Volk gebetet. Der Heilige Synod, dem Patriarch Filaret und zehn Bischöfe angehören, begründete dies damit, dass die Regierung Aufrufe der Kirchen missachtet habe, keine Menschen zu töten oder gegen sie Gewalt anzuwenden. Bislang gab es zu Beginn jedes Gottesdienstes eine Fürbitte “für unsere gottbehütete Ukraine, unsere Regierung und das Heer”. Nun wird für “unsere gottbehütete Ukraine und das ukrainische Volk” gebetet.
“Janukowitsch versucht, seine Haut zu retten”
“Kein Grund für Entwarnung in der Ukraine”
Auch nach der jüngsten Einigung sieht Professor Andreas Umland keinen Grund für Entwarnung in der Ukraine-Krise.
Die Tagespost, 21. Februar 2014
Von Markus Reder
Eine Übergangsregierung und vorgezogene Neuwahlen sollen helfen, die schwere innenpolitische Krise der Ukraine zu lösen. Ist damit der Weg für eine Befriedung der Situation geebnet?
Man kann nur darauf hoffen, dass die Einigung akzeptiert wird und damit auch die Proteste und die bewaffnete Auseinandersetzung aufhört.
Italien
“Gemeinsamer Pakt” für den Frieden
Gemeinschaft Sant’ Egidio
Ein “gemeinsamer Pakt” zwischen den Religionen, Kulturen und Diplomatie weltweit soll für ein Ende der Gewalt geschlossen werden.
Das ist der Wunsch der katholischen Basisgemeinde Sant´Egidio, die diese Woche zu einer Tagung nach Rom eingeladen hatte. Der Präsident der Gemeinschaft, Marco Impagliazzo, hatte sich unter anderem mit dem amerikanischen Diplomaten und Friedensnobelpreisträger Jerry White getroffen. Das Treffen stand unter dem Motto “Religionen und Gewalt”. Diplomaten und religiöse Persönlichkeiten aus Europa, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten hatten daran teilgenommen.
Ukraine
“Das ist ein Machtkampf, kein Bürgerkrieg
Die Zahl der Toten in der Ukraine steigt: nachdem ein Waffenruheabkommen zwischen Demonstranten und Behörde am Mittwochabend kläglich gescheitert ist, sind die Kämpfe in der gesamten Ukraine wieder aufgeflammt. Es sei jedoch kein Bürgerkrieg im Gange, sagt im Gespräch mit Radio Vatikan der Direktor von Caritas Ukraine, Andrij Waskowicz.
“Es ist eine inner-ukrainische Auseinandersetzung, aber es ist kein Bürgerkrieg. Ein Bürgerkrieg bedeutet, dass es immer auf der einen Seite des Volkes Menschen gibt, die eine bestimmte Position verteidigen und auf der anderen Seite eine andere Position vertreten.
Papst wünscht Gewaltverzicht in Ukraine
Papst Franziskus hat zu einem Stopp der Gewalt in der Ukraine aufgerufen
Er verfolge die Ereignisse in der Hauptstadt Kiew “mit besorgtem Herzen”, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz.
“Ich ermutige alle Parteien, alle Gewalt zu beenden und die Eintracht und den Frieden für das Land zu suchen.” Er sei dem ukrainischen Volk nahe und bete für die Opfer der Gewalt und ihre Familien sowie für alle Verletzten.
Ukraine: Kirchen rufen zum Dialog auf
Die Ukraine befinde sich “bereits am Rand einer nationalen Katastrophe”
Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats ruft die Behörden und die Opposition auf, einen Dialog in die Wege zu leiten. Jegliche gewaltsame Konfrontationen in Kiew seien einzustellen, so die Erklärung der Kirche in einer Pressemitteilung von diesem Mittwoch. Die Ukraine befinde sich “bereits an den Rand einer nationalen Katastrophe”, so die Note des Moskauer Patriarchats in Kiew. In den vergangenen Tagen sind mindestens 20 Menschen bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen. Zum grössten Bedauern sei die Stimme der Kirche bisher nicht vernommen worden. “Reisst die Ukraine nicht in Stücke”, heisst es in der Erklärung.



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