Soziale Netzwerke, eine Plattform für die Evangelisierung!
Dies bestätigt eine Botschaft von Benedikt XVI. zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel 2013
Vatikanstadt, 4. Oktober 2012, ZENIT.org
Die katholischen Kommunikatoren der digitalen Informationswelt, oder anders gesagt, diejenigen, die „übers Netz evangelisieren“, haben von Papst Benedikt XVI. für ihren tatkräftigen Einsatz Rückhalt bekommen – einen Einsatz, der ihnen, bei ihrem Versuch die Sprache der heutigen Medienwelt zu verstehen und der Botschaft Christi in den sozialen Netzwerken einen bleibenden Platz zu bereiten, wenige Stunden Schlaf gönnt und oft kein geringes Mass an Verständnislosigkeit beschert.
Forschung – Prof. Dr. Rémi Brague
Mein Fach würde ich „Vergleichende Ideengeschichte der antiken und mittelalterlichen Kulturen“ nennen
Aufgrund einer Auffassung des Wesens der abendländischen Kultur, die ich schon vor zehn Jahren vorgelegt habe (Europe, la voie romaine, 31999, dt. Europa, eine exzentrische Identität, 1993 [vergriffen], engl. 2002) versuche ich, bestimmten Gedankenkomplexen auf die Spur zu kommen, indem ich ihre Verwurzelung in der klassischen Antike und in der heiligen Schriften aufzeige, um deren Entwicklung in den drei Religionen des Mittelalters darzustellen. Ich habe schon die Resultate einer ersten Untersuchung in Buchform vorgelegt: in La Sagesse du monde, 22002, engl. 2003, dt. in Vorb.) wird der kosmologischen Rahmen der vormodernen Anthropologie und der Ethik erforscht. In einem im Entstehen begriffenen Buch, La Loi de Dieu, soll parallel die Artikulation der Theologie und der Ethik zur Sprache kommen. Ferner bereite ich systematische Abhandlungen vor, deren Themen ich hier nur skizzieren kann:
Kommentar: Einer, der zu hoffen wagt
Wie sehr sich die Bilder doch unterscheiden
Die Tagespost, 17. September 2012, von Guido Horst
Wie sehr sich die Bilder doch unterscheiden. Aus dem Libanon Aufnahmen von Christen und Muslimen, heiter und friedvoll geeint, um mit dem Papst aus Rom zu feiern. Aus der übrigen arabischen Welt brennende Flaggen, Hass und Gewalt, zertrampelte Botschaftsschilder, verzerrte Gesichter, die den Eindruck verbreiten, der „Kampf der Kulturen“ sei längst ausgebrochen. Die Welt ist ein globales Dorf geworden und die Medien haben jede Zeitgrenze unterschritten. Satellitenschüsseln, Internetfernsehen und Smartphones haben es möglich gemacht.
Vatikan engagiert Schweizer Geldwäsche-Bekämpfer
Vatikan reagiert damit auf die Empfehlungen des Europaratsausschusses „Moneyval“
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 12. September 2012
Im Zuge der Bemühungen um Finanztransparenz hat der Vatikan den auf Geldwäsche-Bekämpfung spezialisierten Schweizer Finanzexperten René Brülhart engagiert. Der Anwalt berate den Heiligen Stuhl bezüglich Massnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, teilte Vatikansprecher P. Federico Lombardi am Dienstag auf Radio Vatikan mit.
22. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium nach Markus 7,1-8.14-15.21-23
Die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, hielten sich bei Jesus auf. Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heisst mit ungewaschenen Händen assen. Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
Verletzung Verbitterung Vergebung
Phylosophie ist was übrigbleibt, wenn der letzte Dollar ausgegeben ist (Mark Twain)
In der „Causa Dutroux“ rund um die Freilassung der Ex-Frau und Komplizin des belgischen Kindermörders Marc Dutroux, Michelle Martin, hat sich nun auch die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zu Wort gemeldet. Selbst in einem so aussergewöhnlichen Fall halte sie Reue und Vergebung für möglich, auch wenn der Weg dorthin „sehr, sehr schmerzhaft“ sei und „Jahre dauern“ werde, sagte die Philosophin der „Süddeutschen Zeitung“ in der Mittwochsausgabe.





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