Der große Jesuit Peter Gumpel
Der große Jesuit Peter Gumpel: Ein Leben im Dienst der Heiligkeit
Quelle
Rätsel nach Tod gelüftet: Jesuit Gumpel wohl Hohenzollern-Spross | BR24
Peter Gumpel
Von Michael Hesemann
15. November 2023
Er war nicht nur einer der großen katholischen Historiker unserer Zeit, sondern selber ein Stück Kirchengeschichte – ein Zeitzeuge, wie es keinen besseren geben konnte. Denn in seinem Leben spielten sich die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts wieder, die er nicht nur eloquent beschrieben, sondern auf oft dramatische Weise durchlebt hatte. Dabei pendelt seine Biografie zwischen historischem Thriller und Hagiographie, zwischen Reichtum und Armut, zwischen Licht und Schatten, ja zwischen Holocaust und vatikanischem Konzil. Das alles machte ihn zu einem Ignatius unserer Zeit, einem katholischen Grandseigneur und demütigem Diener und Berater vierer heiliger Päpste, einem Gelehrten von Weltrang mit lexikalischem Gedächtnis und einem frommen, bescheidenen, grundgütigen und sensiblen Freund eines jeden, der ihn um Rat und Hilfe ersuchte. In diesen Momenten persönlicher Begegnung schien etwas von den 149 Heiligen und Seligen, deren Prozesse er als Relator (Untersuchungsrichter) der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen geführt hatte, auf ihn abgefärbt, ja ihn zu einem heiligmäßigen Leben inspiriert zu haben. Einer von ihnen, der große Pius XII., wurde für ihn nicht nur zum Vorbild, sondern auch zu seiner letzten großen Lebensaufgabe.
Im Auge des Taifuns
Wer auch immer in der jüngeren Vergangenheit an der Seite eines Papstes stand: Die Privatsekretäre hatten einen nicht unbeträchtlichen Einfluss, allerdings nur auf Zeit – Ein Überblick darüber, was mit ihnen danach geschah
Quelle
Pascalina Lehnert
Kardinal Capovilla
‘Im Schatten der Päpste’ von ‘Josef A. Slominski’ – Buch – ‘978-3-7462-4676-5’ (orellfuessli.ch)
26.09.2023
Ulrich Nersinger
Wer den “Annuario Pontificio”, das Päpstliche Jahrbuch, konsultiert, wird erstaunt feststellen, dass in diesem offiziellen Nachschlagewerk des Vatikans das Amt eines Privatsekretärs des Heiligen Vaters nicht aufgelistet wird. Ja, und es gibt im Grunde nicht einmal eine “Stellenbeschreibung” für Papstsekretäre, wie die Journalistin und Vatikankorrespondentin Christa Langen-Peduto in ihrem Buch über den “Alltag der Papstsekretäre” zu Recht anmerkt. Wenn man das Pontifikat von Pius XII. (1939–1958) betrachtet, dann lässt sich kaum eruieren, wer damals dem üblichen Profil, das man für einen Privatsekretär ansetzt, entsprach. War es Monsignore Pio Rossignani, Pater Robert Leiber SJ oder die Ordensfrau Pascalina Lehnert?
Zwischen Seelsorge und Politk
Zwischen Seelsorge und Politk: Katholische Bischöfe in der NS-Zeit (Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung)
Die Verhaltensweisen der katholischen Bischöfe angesichts der nationalsozialistischen Herausforderungen werden bis heute in Wissenschaft und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Weniger die Seelsorge und der “Weltanschauungskampf” als vielmehr das vorgebliche oder tatsächliche “Schweigen” angesichts von Krieg und Judenmord in Verbindung mit dem Vorwurf des “Milieuegoismus” dominieren vielfach die Diskussionen. Eine solche segmentierte Sicht soll in diesem Sammelband mit Hilfe einer quellennahen Kontextualisierung bischöflicher Entscheidungskriterien und Entscheidungsprozesse im Spannungsfeld von Seelsorge und Kirchenpolitik, von Gesinnungsethik und Verantwortungsethik (Max Weber) ergänzt und überprüft werden.
Vor 75 Jahren wurde Hirtenbrief zu ‘Zehn Geboten’ veröffentlicht
Bonn ‐ Es war die schärfste Verurteilung der NS-Verbrechen, zu der sich die Bischöfe während der Nazizeit durchringen konnten. Vor 75 Jahren veröffentlichten sie ihren Hirtenbrief zu den Zehn Geboten
Als Deutschlands Bischöfe die Nazimorde verurteilten – katholisch.de
Dekalog-Hirtenbrief – Wikipedia
Kardinal von Galen (14)
12. September 2018
Hat die katholische Kirche zum Holocaust und den Kriegsverbrechen der Nazis geschwiegen? Darüber diskutieren Historiker, Theologen und Öffentlichkeit schon seit den 60er Jahren.
Die Antwort hängt nicht zuletzt davon ab, welche Erwartungen man an Papst, Bischöfe und Priester stellt. Am Mittwoch vor 75 Jahren, am 12. September 1943, veröffentlichte die katholische Deutsche Bischofskonferenz einen Hirtenbrief, der – in seiner verklausulierten Form – die schärfste gemeinsame Äußerung der Bischöfe gegen das Dritte Reich darstellte.
Vatikan gibt Archive zum Pontifikat Pius XII. frei
Es ist eine Nachricht, auf die nicht nur Historiker lange gewartet haben: Die Akten zum Pontifikat Pius XII.’, die im vatikanischen Geheimarchiv lagern, werden ab dem 2. März 2020 zu Forschungszwecken zugänglich sein. Das kündigte Papst Franziskus an diesem Montag an, bei einer Audienz für die Angestellten und Mitarbeiter des Geheimarchivs
Vatikan gibt Archive zum Pontifikat Pius XII. frei – Vatican News
Summi Pontificatus (October 20, 1939) | PIUS XII (vatican.va)
Summi pontificatus – kathPedia
Summi pontificatus (Wortlaut) – kathPedia
Pius XII.: Neues und Altes aus den Archiven – Vatican News
Beiboot Petri: Welche Erkenntnisse haben die Archive über das Pontifikat von Papst Pius XII erbracht? (beiboot-petri.blogspot.com)
Christine Seuss – Vatikanstadt
Die Öffnung der Archive wird somit genau ein Jahr nach dem 80. Jahrestag der Wahl von Eugenio Pacelli zum Papst stattfinden. “Ich treffe diese Entscheidung voll Freude und Vertrauen, nachdem ich mich mit meinen engsten Mitarbeitern beraten habe”, erläuterte der Papst, “und in der Gewissheit, dass die seriöse und objektive historische Forschung die glänzenden Momente dieses Papstes ebenso wie die Momente größter Schwierigkeiten, hart erkämpfter Entscheidungen und menschlicher wie christlicher Besonnenheit im rechten Licht und mit der angemessenen Kritik erscheinen lassen kann.”
15. August – Was der Volksmund “Maria Himmelfahrt” nennt
Die Bedeutung des Fests Mariä Himmelfahrt erklärt der Theologe Hubert Weber
Vor über 60 Jahren verkündete Papst Pius XII. das Dogma von der “leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel”. Was im Volksmund “Maria Himmelfahrt” genannt wird, sei etwas anderes als “Christi Himmelfahrt”, erklärt der Theologe Hubert Philipp Weber.
Am 15. August feiert die Kirche das “Hochfest der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel”. Das Dogma wurde am 1. November 1950 von Papst Pius XII. durch die Bulle “Munificentissimus Deus” verkündet. Es drückt aus, dass Maria “nach der Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen worden ist”.
Die faszinierende Geschichte des Festes Mariä Himmelfahrt
Jedes Jahr am 15. August begehen Katholiken auf der ganzen Welt das Fest Mariä Himmelfahrt. Dabei gedenken sie des Endes des irdischen Lebens der Muttergottes und ihrer Aufnahme in den Himmel
Quelle
16. Mai 1985, Hl. Messe am Hochfest der Himmelfahrt Christi in Luxemburg | Johannes Paul II. (vatican.va)
Angelus, 15. August 2003, Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel | Johannes Paul II. (vatican.va)
Munificentissimus Deus (1. November 1950) | PIUS XII. (vatican.va)
Munificentissimus Deus (Wortlaut) – kathPedia
Von Catholic News Agency (CNA)
15. August 2023
Jedes Jahr am 15. August begehen Katholiken auf der ganzen Welt das Fest Mariä Himmelfahrt. Dabei gedenken sie des Endes des irdischen Lebens der Muttergottes und ihrer Aufnahme in den Himmel.
Doch obwohl der Festtag relativ neu ist, hat die Geschichte des Feiertags – und das Geheimnis dahinter – ihre Wurzeln in den frühesten Jahrhunderten des christlichen Glaubens.
Die katholische Kirche lehrt, dass Maria nach Beendigung ihres irdischen Lebens von Gott mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde.
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