“Die Drogenfreigabe ist kein Allheilmittel”
Benedikt XVI. hat in der Nacht zum Samstag (MEZ) erstmals mexikanischen Boden betreten
Die Tagespost, 23.03.2012, von Regina Einig
Ein Gespräch mit Francisco N. González Díaz, mexikanischer Botschafter in Deutschland.
Benedikt XVI. hat in der Nacht zum Samstag (MEZ) erstmals mexikanischen Boden betreten. Anders als sein Vorgänger Johannes Paul II., der bei seinem ersten Besuch 1979 kein Staatsgast war, wurde der Papst am Flughafen von León im Bundesstaat Guanajuato mit allen protokollarischen Ehren empfangen: Am Flughafen begrüssten ihn Mexikos Staatspräsident Calderón sowie der Aussen- und der Innenminister des Landes. Ob ein Regierungsmitglied an der Eucharistiefeier am Sonntag teilnimmt ist offiziell noch nicht bekannt. Über die Erwartungen der Mexikaner an den Papstbesuch sprach Regina Einig mit dem Botschafter Mexikos in Berlin, Francisco N. González Díaz.
Geköpfte Ministranten, Bäume voller Gehängter
Die schlimmsten Christenverfolgungen der letzten Jahrhunderte in christlichen Nationen
Die Lateinamerika-Reise des Papstes führt ihn noch vor Kuba nach Mexiko, dem Land, in dem Christen anderen Christen Schlimmes antaten und auch heute noch die Kriege der Drogenbanden alles lähmen.
Welt-online, 23.03.2012, von Paul Badde
Die schlimmsten Christenverfolgungen der letzten Jahrhunderte fanden nicht in islamischen oder hinduistischen Ländern statt, sondern in christlichen Nationen.
Dafür ist Mexiko ein Modell, wo Benedikt XVI. gelandet ist. Von dort wird er am Montag zum Missbehagen des Weissen Hauses nach Kuba weiterreisen, jener kommunistischen Insel vor der Küste der USA, auf der Hernando Cortés sich im März 1519 mit 530 spanischen Abenteurern in die umgekehrte Richtung einschiffte, um dort das Reich der Azteken zu erobern.
Benedikt XVI.: Die Kirche ist keine politische Macht
Bei der ‚fliegenden Pressekonferenz’:

Die Götzenanbetung des Geldes und das Böse der Droge entlarven
Rom, kath.net/as, 23.03.2012
Die Kirche ist keine politische Macht oder Partei, sondern eine moralische Wirklichkeit mit einer moralischen Macht. Mit diesen Worten antwortete Papst Benedikt XVI. während des Fluges nach Mexiko auf die Frage eines Journalisten während der traditionellen “fliegenden Pressekonferenz”. Benedikt XVI. beantwortete während der rund 20-minütigen Begegnung mit den 73 mitreisenden Journalisten insgesamt fünf Fragen.
Plagiat erwünscht
Ein Blick auf die Friedenspolitik der Nachfolger Petri in Lateinamerika
Die Tagespost, 21. März 2012, von Ulrich Nersinger
Papst Benedikt XVI. reist am Freitag auf einen Kontinent, mit dem sich die Päpste seit mehr als einem halben Jahrtausend eng verbunden fühlen. Aber nicht nur seelsorgerlich, als Oberhirten der katholischen Kirche, hinterliessen sie dort ihre unauslöschbaren Spuren, auch politisch waren und sind sie in Lateinamerika präsent – in unseren Tagen nicht aus einem Eigeninteresse heraus, sondern in der Verpflichtung, für den Frieden unter den Völkern einzutreten und hierfür den erforderlichen Beitrag zu leisten.
1962 stand die Welt am Rande eines Krieges. Die Sowjetunion hatte auf Kuba, in unmittelbarer Nähe zu den Vereinigten Staaten, Raketen mit atomaren Sprengköpfen aufstellen lassen. Weiterlesen
Apostolische Reise Papst Benedikt XVI. nach Mexiko und Kuba
Beten wir um Gottes Schutz und Segen für unseren Papst für diese schwierige Mission
Rom, Radio Vatikan, 31.01.2012
Freitag, 23. März: Abflug aus Rom. Um 16.30 Ankunft in León in Mexiko [alle Angaben in der jeweiligen Ortszeit]. Am Flughafen findet die Willkommenszeremonie statt.
Samstag, 24. März: Papst Benedikt XVI. besucht um 18 Uhr den Präsidenten Mexikos, Felipe Calderón, im Regierungsgebäude des Bundesstaates Guanajuato. Danach wird er auf der Plaza de la Paz Kinder treffen.
Benedikt XVI.: Unterwegs nach Mexiko
Eine Botschaft der Liebe und des Optimismus
Kardinal Bertone zur bevorstehenden Apostolischen Reise des Papstes nach Mexiko
Rom, kath.net/as, 21. März 2012, von Armin Schwibach
Am kommenden Freitag wird Papst Benedikt XVI. zu seiner 23. Internationalen Apostolischen Reise nach Mexiko und Kuba aufbrechen (23.3. – 29.3.). Um es dem Papst zu erleichtern, sich auf die vielen Stationen der Reise vorzubereiten, wurden diese Woche alle öffentlichen Verpflichtungen einschliesslich der Generalaudienz ausgesetzt.
Ein Hirt unter Wölfen?
Die Damen in Weiss
Die Pilgerfahrt des Heiligen Vaters nach Kuba könnte die falsche Ruhe der Diktatoren stören – Was Benedikt XVI. auf der Insel vorfindet.
Die Tagespost, 21. März 2012, von Ignacio Uría
Die Damen in Weiss, eine kubanische Bürgerrechtsbewegung, bei einem friedlichen Protest in Havanna. Die meisten Frauen sind Angehörige von Dissidenten. Seit 2003 demonstrieren sie nach Sonntagsgottesdiensten in weisser Kleidung für die Bürgerrechte.
Die Tageszeitung “Granma”, offizielles Organ der kubanischen kommunistischen Partei, hat den Papstbesuch in für den Kommunismus typisch geschwollener Rede begrüsst: “Er wird ein edles, gebildetes, ausgeglichenes und gut organisiertes Volk kennenlernen, das sich seiner Traditionen bewusst ist, die Wahrheit verteidigt und respektvoll zuhört.”


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