Ungarischer Erzabt: Sorge um Zusammenhalt
Der Erzabt der Benediktinerabtei Pannonhalma, Cirill Hortobagyi, hat im Blick auf die für kommenden Sonntag geplanten richtungsweisenden Parlamentswahl in Ungarn mit großer Sorge das vergiftete politische Klima im Land angesprochen. Es gelte, zu einem neuen Miteinander und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu finden, so der Kirchenmann in seiner Osterbotschaft. Die Kirche nimmt er zugleich als Friedensstifter in die Pflicht, die hinsichtlich Dialogbereitschaft und Versöhnung Vorbildfunktion habe
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Quelle
Startseite – Erzabtei Pannonhalma/Übersetzung
Wörtlich schreibt der Abt: “In Ungarn blicken wir mit Anspannung und Angst in die Zukunft. Es wird immer schwieriger zusammenzuleben und einfacher, einander abzulehnen. (…) Wir urteilen schnell, wir stempeln leicht ab, die Sprache des öffentlichen Lebens verstärkt die Gegensätze.” Dabei gehe der gesellschaftliche Zusammenhalt verloren.
Osternacht: “Öffnen wir die Gräber unserer Zeit!”
Papst Leo hat alle Gläubigen zu einem erneuerten, österlichen Schwung bei der Verkündigung des Evangeliums aufgerufen. In der Osternacht warb er im Petersdom um “Engagement, damit überall und immer auf der Welt die österlichen Gaben der Eintracht und des Friedens wachsen und gedeihen”
Quelle
Wortlaut: Predigt von Papst Leo XIV. in der Osternacht – Vatican News
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Es war Leos erste Osternacht als Papst. Feierlich entzündete er zu Beginn der Liturgie die Osterkerze, deren Licht überall in der Basilika weitergegeben wurde. Dann lauschten er und etwa 6.000 Menschen, die das Gotteshaus füllten, dem altkirchlichen Festgesang des Exsultet und den in mehreren Sprachen vorgetragenen, sieben Lesungen aus dem Alten Testament, die die verschiedenen Etappen der Heilsgeschichte illustrierten. “Heiliger Vater, ich verkünde Ihnen eine große Freude, das Halleluja”, verkündete ein Diakon: Eine ganz ähnliche Formel (“Annuntio vobis gaudium magnum”) wie bei der Wahl eines Papstes. Anschließend erklang das Osterevangelium nach Matthäus. Auf dem Petersplatz verfolgten etwa 4.000 Menschen das Geschehen über Videoleinwände mit.
Karsamstag: Tag der Stille
Heute herrscht auf der Erde große Stille. Große Stille und Einsamkeit. – Dieser Satz ist aus einer antiken Predigt überliefert
Quelle
Generalaudienz 17. September 2025 – Papst Leo XIV.
Der Karsamstag: ein Tag, der vom Schweigen spricht – und doch von Hoffnung erfüllt ist.
Papst Leo XIV. deutet diese Stille nicht als Leere, sondern als dichte Erwartung: “Der Sohn Gottes ruht im Grab. Aber seine ‘Abwesenheit‘ ist keine Leere: Sie ist Erwartung, verhaltene Fülle, in der Finsternis bewahrte Verheißung.”
Die Erde scheint still zu stehen, doch: “Es ist eine sinnerfüllte Stille, wie der Schoß einer Mutter, die ihr noch ungeborenes, aber bereits lebendiges Kind in sich trägt.”


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